FANDOM


*Klopf, klopf... Klopf, klopf*

*Klopf, klopf... Klopf, klopf*

,,So ging es hier seit einer Woche schon! Tagelang, Nächtelang! Immer dieses *Klopf, klopf* an meiner Zimmertür!

Ich konnte nicht mehr schlafen... ich konnte nichts mehr essen. Ich konnte nicht einmal mehr normal denken!

Und immer wieder, wenn ich meine Zimmertür öffnete und nachschaute, war da niemand! So langsam kam es mir vor, dass ich verrückt bin und mir das alles nur einbilde. Obwohl ich sehr gesund war, sowohl körperlich als auch geistig. Es konnte sich nur um einen Streich von den Nachbarskindern handeln oder von meinem Vermieter, der meinte, mich zu Tode zu nerven...

Während ich mich mit energischer Stimme weiterhin über diese Klopferei aufregte, ging in diesen Moment mein Haustelefon an.

Ich drehte mich zu dem alten Ding was schon seit meinem Einzug in dieser ein Zimmerwohnung, immer noch in einer der Umzugskartons verweilte. Ich zog letzte Woche hier ein und hatte alle Hände voll zu tun. Es war schließlich meine erste ein Zimmerwohnung ganz für mich allein. Es war nicht die schönste Gegend und auch nicht das schönste Zimmer. 

Aber es war immerhin billig mit ca. 250€ pro Monat. Ein paar Kilometer entfernt grenzte schon die nächste Stadt an, wo ich als Maler meine Ausbildung anfing. Alles halb so wild, dachte ich. Ohne jegliche Bedenken schloss ich den Mietvertrag, mit meinem Vermieter ab, und baute als allererstes mein Bett auf.

Doch schon am ersten Tag fing ich damit an, die Klingel der Haustür zu hören. Ich fragte mich wer das sein könnte und ging somit jedes mal raus zur Tür um nachzuschauen wer da war. 

Aber jedes mal war niemand da. Außer einmal. Es war ein Elektriker, der nur nach kontrollieren wollte, ob noch alles funktionierte. Er kontrollierte alles und fragte mich, ob ich es hier aushalten würde. Und wie lange. 

"Ähm... Klar! W-was meinen sie damit Wie lange?", fragte ich stotternd und mit einer neugierigen Stimme, die ich nicht oft hatte.

Daraufhin schaute mich der Elektriker skeptisch an und schwieg während dessen eine Zeit lang. 

"W-Was ist los?", fragte ich ihn und kratze mich an meinem Kopf.

"Nichts, nichts. Es ist alles in Ordnung." antwortete der Elektriker schlagartig mit gesenkter Stimme. "Ich wünsche Ihnen noch eine Guten Tag."

Fraglich schaute ich ihm eine Weile hinter her, bis ich mich entschloss, die Küche und auch das Bad einzuräumen. 

"Fertig!", keuchte ich erschöpft durch das ganze schleppen und einräumen. Dann ließ ich mich auf mein Bett fallen und genoss die friedliche Stille. So erschöpft war ich lange schon nicht mehr. 

"Wie lange wirst du es hier nur aushalten können?" Diese Frage lies mich nicht mehr los. 

Die Worte des Elektrikers gingen mir immer und immer wieder durch meinen Kopf. Wie ein Echo quälten mich diese Worte, bis ich mich entschloss ein Bierchen zu trinken, um das ganze vergessen zu können.

"Ein Bier wird nicht schaden!", dachte ich mir und öffnete die Glasflasche. Nach ca. einer halben Stunde schlief ich vor Erschöpfung ein, bis mich diese nervige Türklingel wieder einmal aus dem Schlaf riss.

"Wer kann das bloß wieder sein? Der Elektriker? Nein, es ist nachts, was würde er um diese Uhrzeit von mir wollen?", dachte ich mir.

Ermüdet stand ich auf, um nachzuschauen.

"Hallo? Ach... verdammt nochmal! Was soll das!? Schon wieder keiner hier... wie die letzten Male auch, wer hätte das bloß gedacht!? KOMMT RAUS!", schrie ich völlig genervt.

Vermieter: "Na, wer brüllt denn hier um diese Uhrzeit noch rum?! Wir haben sowas das nennt sich Nachtruhe mein lieber Heer!" 

Es war der Vermieter, der bereits hinter mir stand und ungeduldig auf eine Erklärung für mein Geschrei wartete.

"E -e-es tut mir leid!", stotterte ich vor Angst, schon am ersten Tag aus dem Haus geschmissen zu werden. "Es war nicht meine A-" Mitten in meinem Satz unterbrach mich der Vermieter.

V:"Schon gut schon gut... einmal lasse ich es dir noch durchgehen..aber die Nachbarn haben kleine Kinder die um diese Uhrzeit längst schlafen!"

Mit sachter Stimme ließ er mich noch einmal damit davonkommen.

Erleichtert und froh darüber, dass es keinen Rauswurf bedeutete wollte ich in meine Wohnung zurückehren. Da hielt mich der Vermieter mit ernster Mine an.

V:"War der Elektriker heute da? " 

"-Ja, er war da."

V:"Gut und? Funkoniert alles einwandfrei?" 

"Ehm.. ich schätze schon er hat zwar alles kontroliert aber.."

V:"Abeer?" 

Tief holte ich Luft um ihn darüber zu Berichten was geschehen war.

"Aber..er fragte mich wie lange ich es hier aushalten werde und ging mit diesen Worten einfach wieder".

V:" So..so..er hat es also veraten.."

"Ve-veraten was?"

V:" Ach..nur so eine Spuckgeschichte, die sich um dieses Zimmer dreht"

"Um dieses Zimmer? Meinen Sie etwa um meines?"

V:" Ja. Nichts ernstes mach dir keinen Kopf drum!"

Auf einen Schlag kerhte Stille ein. Bis der Vermieter sich mit ernster Mine zur Wort meldete."Hast du ein Klopfen gehört?" Ich nickte.

V:"Dann ist es schon zu spät für dich."

"Wie-wie meinen sie zu spät?"

V:" Ach es ist besser wen du es nicht weißt. Ignorier bitte einfach nur das klopfen so lang es geht. Und öffne nie aber auch NIE deine Tür, wen dieses Klopfen ertönt. Eine Gute Nacht!" 

"A-a eine gute Nacht Ihnen auch!" Zitternd kerhte ich in meinem Zimmer zurück und ging zu Bett.

"Zu spät...nie öffnen?...was zur hölle schwafelt er da!? Was soll diese Angstmacherei hier!?" 

Tausende von Gedanken schossen pro Sekunde durch meinen Kopf und ich frate mich immer wieder was das alles zu bedeuten hatte und wieso es gerade mir passiert. 

Somit verging mein erster Tag in meiner ersten Einzimmerwohnung. 

Das läuten an meiner Haustür hörte für die nächsten Tage auf. Ich ging normal zur Arbeit. Kaufte Lebensmittel ein. Und freundete mich schnell mit meine Nachbarn an. Wie die Frau unter mir, Misse's Grandbeery. Eine sehr nette alte Frau, die ihren Mann vor 10 Jahren an die Altersschwäche verlor. Sie lud mich oft bei sich ein auf eine Tasse Tee und wir unterhielten uns dann stundenlang. Alles ging seinen gewohnten Gang. 

Eines Tages als ich von meiner Arbeit heim kam fing es an an meiner Haustür und im Treppenhaus an zu klopfen. Zuvor war es nur die Eingangstür zum Haus. Jetzt ist es sogar bis zur meiner Zimmertür gekommen! Ich erinnerte mich an die Worte des Vermieter's und ging nicht zur Tür, stadtdessen fragte ich wer da sei. Jedes mal wen ich dies fragte hörte es auf zu klopfen.

Beruihgt schnaufte ich auf und schaltete meinen TV an. 

"Dann scheint ja niemand da zu sein. Um so besser für mich, so brauche ich nicht jedes mal nach zu schauen. Wenn eh niemand da ist".

Dachte ich und schaute meine Narichten und dann ein Fußballmatch. Zwischendurch fing es wieder an zu klopfen aber ich ignorierte es gekonnt. Ich glaube nicht wirklich an Geister oder Übernatürliches, denoch war mir dies nicht geheuer und ich ging der Warnung des Vermieters nach. 

Tage verging und das Klopfen wurde immer lauter und kräftiger. Komischerweise bin ich der einzige, der in der Lage war es wahr zu nehmen..aber..aber es nervt so sehr... als ich wieder heim kam von der Arbeit und es wieder anfing..da rannte ich so schnell wie ich konnte zur Tür und riss sie sperrangelweit auf. Voller Wut...

" OK WER IST DA WER BIST DU!?!? LASS MICH ENDLICH IN RUHE WER AUCH IMMER DU BIST! GLAUBST DU, DU MACHST MIR ANGST!?!? NEIN DU EXESTIERST NICHT DU BIST NUR EINE EINBILDUNG MEHR NICHT!"

Niemand... niemand war da...nur ich war da, vor meiner Tür. Ich bemerkte einen Luftzug an mir vorbei sausen. Gänsehaut breitete sich auf meiner Haut aus. Völlig verängstig und außer mir begebe ich mich zum Vermieter, riss seine Tür auf packte ihn am Hals und schire ihn an.

" WAS SPIELST DU FÜR EIN SPIEL MIT MIR!?! SAG DU WARST DAS!! DU-"

Mit einem Ruck schlug er mich fort und ich flog mit voller Wucht auf den Boden.

V:".. Ich sagte dir schon es ist zu spät für dich. Du hast deine Türen bereit's geöffnet."

"RED ENDLICH KLARTEXT! SCHWAFEL NICHT NUR SO EIN MIST DAHER!"

V:" Den Geist, den du herein gelassen hast, es ist zu spät für dich. Du hast nicht mehr lang."

"ICH GLAUBE NICHT AN GEISTER!"

V:" Haha, sagen sie alle. Doch ich wars nicht mit dem klopfen. Das war der...

"HALTS MAUL! ICH ZEIG DICH AN DU SCHWEIN!" Energisch rannte ich wieder zu meinen Zimmer und schlug alle Türen hinter mir zu. 

V:"DU WIRST SCHON SEHEN WAS DU DAVON HAST!" Brüllte er mir noch hinterher..dieses Dreckschwein..

Völlig außer Atem schleppte ich mich in mein Zimmer, bunkerte davor noch ein paar Lebensmittel ein. Verschloß mich in meinem Einzimmerappartment, stellte alle möglichen Möbel an die Tür und verkroch mich unter meiner Bettdecke.

Und nun..bin ich hier, seit einer Woche und verbringe wohl den Rest meines Lebens in meinen Schlafzimmer unter meiner Bettdecke, bis das klopfen aufhört..bis das klopfen aufhört..genau so werde ich's machen.

"Es...es hat aufgehört?". Langsam richtete ich mich auf. "Hallo?!?" 

.....

Keine Antwort. 

Und nun.. sitze ich hier. Das Telefon hört nicht auf zu klingeln...ich werde noch wahnsinig davon. Langsam fasste ich all meinen Mut zusammen und nahm das Telefon aus den restlichen Umzugskartons raus und nahm den Hörer in die Hand und legte es auf meinen Ohr.

Mir war klar, das das Telefon keines weges klingeln sollte, da es noch garnicht angeschlossen war. Weder eine Battarie oder jegedliches Besitzt. Es war anders gesag, überhaupt nicht in der Lage einen Anruf abfangen zu können.

"Ha-hallo?!...w-wer ist da?"

......

Nach einer weile der Stille, hörte ich ein Rauschen. Das Rauschen wurde immer und immer lauter bis es für einen kurzen Moment aufhörte und stille eingkehrte bis man eine kindliche Stimme hören konnte die sprach.. 

"Klopf, klopf, Klopf, klopf!! Los spiel mit mir! Klopf, klopf, Klopf, klopf los spiel mit mir!"

Verängstig nahm ich das Telefo und schmiß es gegen die Wand, dass es in Tausend Teile verfiehl.

"H-h-h-ör auf.. l-l-lass mich in ruhe..."

Und schon wieder klopfte es an der Tür.  3x Hört mans Klopfen...danach ein lachen..2x klopft es wiede. Danach ertönte nichts.

Es klopfe danach nur noch 1x. Und wieder ertönte nichts.

"Langsam aber sicher..." sprach ich mit zitternder stimme "Langsam aber sicher geht dieser scherz auch zu weit!".

Ein Lachen ertönte.

"Was hast du mit meiner Schwester gemacht? Du böser Mann!" kindlich, sanft..ertönte einen Stimme durch die Tür. 

Ein kleiner Spalt an der Tür öffnet sich langsam.  

Ich merkte wie heftig mein Herz schlug, immer und immer schneller. Mein Atem hält das nicht mehr lange stand. Es muss doch ein Ausweg geben irgendwo irgendwie muss es doch muss es doch möglich sein den ganzen hier zu entfliehen.

"W-was ich kenne deine Schwester nicht! BELIB FORT!" 

"Doch..da!" Das Kind zeigte auf das zersörte Telefon wo nun sich eine Blutlache ausbreitete.

"Schwester!" 

"Nein........"

"Böser Mann! Du solltest mit uns spielen während Mami und Papi weg sind. Und uns nicht weh tuhn!" 

Sperrangelweit wird die Tür von dem kleinen Jungen geöffnet. Aus der ferne erkannte ich 2 kindliche Schatten an der Decke des Flurs hängen. Sie hielten anscheinend Hand an Hand. 

"GEHT WEG!" Schrie ich immer wieder während ich versuchte einen Ausweg zu finden. 

Bis ich..einen Ausweg fand. 

" ! Das ist meine chance!" murmelte ich vor mir rum. "Das Fenster...mein einziger Ausweg.."

"Ich fühle mich so.....Hahah..hah.ah.haha" 

Voller Kraft, zerschlug ich das Fenster mit meinen bloßen Fäusten und stürtze mich aus dem Fenster.

Ich fiel aus dem 4ten Stock, wurde bewusstlos und kam knapp mit den Leben davon, ich hörte dabei nur noch, das Gelächter der Kinder es schienen Zwillinge zu sein.



Nun...


Die Polizei, fand nichts was darauf hin wies, dass es ein Geist oder Sonstiges gewesen sein könnte. 

Sie fanden nur das kaputte Telefon und dort wo die Blutlache war, eine Telefonummer die sehr alt zu schienen sei. Man konnte niemanden erreichen und es wurde immer gesagt, dass diese Leitung nicht mehr exestierte. Sie gingen davon aus, dass ich versucht hatte Selbstmord zu begehen, da im Flur ein Strick lag.

Das ich einen Streit mit den Vermieter hatte und daraufhin das Telefon zerschlug und Selbstmord versuchte.

Sie fanden unter anderem eine leere Bierflasche in meinen Zimmer. 

Und ein sehr altes Familienfoto von jemanden..man konnte nur 2 kleine Kinderr erkennen. Und hinter ihnen ein Mann.


Ich habe diesen Sturz überlebt und sitze nun im Krankenhaus mit einer Sozialpädagoging. Egal wie oft ich versuche es zu erklären glaubt mir keine Menschenseele was ich erlebt hatte....... 

Deine Bewertung dieser Pasta:

Durchschnittsbewertung:


Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki