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Aller Anfang ist schwer:Bearbeiten

Es ist der 16. Mai 2014, ein Mittwoch. Am Abend sitze ich noch vor meinem Laptop. Vermutlich müsste es so ungefähr 21:50 Uhr sein. Während ich mir eines meiner vielen Lieblingslieder anhöre, lese ich mir eine Creepypasta über ein Mädchen durch, das bei sich zu Hause umgebracht wird.

Als ich damit fertig bin die Creepypasta zu lesen, beschließe ich auch so eine zu schreiben. Nur worüber oder was soll ich darin passieren lassen? Schießlich gibt es viele Möglichkeiten eine solche zu verfassen. Noch dazu habe ich Dutzend Geister, Killer und Kreaturen zur Auswahl. Habe vorhin sogar eine gelesen, in der mein eigener Username vorgekommen ist.

Da das meine erste Creepypasta werden soll, bin ich natürlich sehr aufgeregt darüber in den nächsten Tagen in den Kommentaren zu lesen, ob und wie gut sie bei den Leuten im Wikia ankommt.

Der Tod kommt schneller, als man glaubt:Bearbeiten

Zwar sitze ich für mehrere gefühlte Stunden vor einem leeren OpenOffice-Dokument. Es dauert einige Zeit und einige Lieder, bis mir endlich etwas einfällt.  Als es soweit ist und ich mit dem Schreiben beginne, fängt es draußen leicht zu regnen an. Nach einer Weile habe ich es geschafft. Sie ist fertig, meine erste Creepypasta!

Da ich mir nicht so sicher bin, ob sie mir gelungen ist, will ich meine Eltern um ihre Meinungen fragen. Doch sie sind nicht da. Weder im Wohnzimmer, noch im Büro oder Schlafzimmer.

"Dann sind sie wohl mal wieder ohne mich in letzter Minute einkaufen gegangen. ...... Naja, egal. Leg ich mich halt schlafen und frag sie morgen danach. Schließlich hat das ja Zeit.", spreche ich zu mir selbst, während ich mich strecke.

Ich speichere die Creepypasta noch einmal zur Sicherheit ab, fahre den Laptop herunter und gehe nach oben ins Badezimmer, um mich bettfertig zu machen. Weil ich solange wach geblieben bin, lasse ich mich auch gleich ins Bett fallen. Doch mein einschlafen wird von Geräuschen im Flur unterbrochen. Denn ich höre wie jemand die Treppe hinauf geht und mein Zimmer betritt.

Vom Klang der Schritte her, müsste es meine Mutter sein, die mit meinem Vater vom Einkaufen zurück ist. Seltsam ist nur, dass sie mir einen kleinen Kuss auf die Stirn gibt und mir vorher das Haar hinter mein Ohr streicht. Ich lächle ein wenig, obwohl ich mich frage, wieso sie das macht. Schließlich bin ich schon zu alt dafür. Aber als ich mich im Halbschlaf umdrehe, um sie danach zu fragen, war niemand da.

"Häää? .... Wie ist das möglich?..... Sie war doch gerade eben noch hier.", gebe ich müde und verwirrt von mir.

Ich beschließe nochmal aufzustehen und mich im Haus umzusehen. Vor der Treppe entdecke ich eine Blutlache, die bis nach unten führt. Ich folge ihr bis in das Wohnzimmer, an dessen Wände überall Hände angenagelt sind. Der ganze Raum ist gefüllt von diesem süßen und metallischen Duft des Blutes, welches sich langsam in den Ecken sammelt. Dieser Geruch dringt so tief durch meine Nase, dass ich ihn schmecken kann.

In der Küche liegen verschiedene Organe durcheinander auf der Arbeitsfläche. Auf dem Herd steht ein Topf mit kochendem Blut, zwei Unterarmen und einem Fuß darin. Abgesehen von dem Fuß gefällt mir der Anblick irgendwie. Keine Ahnung warum das so ist.

Mein Herz beginnt schneller zu schlagen oder ist es das, welches im Esszimmer auf dem Tisch liegt? Ja, es scheint dieses zu sein, welches verrückt spielt. Da es mich wundert wie es noch weiter schlagen kann, wo es sich doch außerhalb seines Körpers befindet, setze ich mich auf einen Stuhl und betrachte es eine Weile. Denn schließlich sieht an sowas nicht oft.

Mit einem breiten Lächeln im Gesicht gehe ich wieder nach oben, um mich schlafen zu legen. Das Herz habe ich auf dem Tisch liegen und in Ruhe weiterschlagen lassen. Im ganzen Haus ist es still. Abgesehen von dem schlagendem Herz, dem ich entspannt im Türrahmen meines Zimmers stehend lausche.

Auf meinem Bett bemerke ich wieder etwas Seltsames. Ein kopfloser Köper eines Mädchens, der mit dem Rücken mir zu gewandt auf der Seite liegt. Rundherum ist eine breite Pfütze aus Blut. Langsam gehe ich auf die Leiche zu. Die Haut ist sehr blass, fast schon bläulich und ziemlich kalt. Ich gehe einmal um das Bett herum und sehe ihren Kopf neben der offenen Brust liegen.

"Dann gehörte also dir das Herz. .... Es hat einen wirklich schönen Klang.", sage ich mit ruhiger Stimme.

Langsam setze ich mich neben sie und betrachte wieder nur. Nach einiger Zeit nehme ich den Kopf in beide Hände. Bevor ich mir ihn aber genauer anschauen kann, höre ich ein merkwürdiges Geräusch. Es klingt so, als würde irgendetwas schleimiges hier drin herumkriechen.

Allerdings ist es das nicht. Dieses Geräuch, so seltsam es auch ist, kommt mir aus vielen Horrorfilmen sehr beannt vor. So klingt es, wenn Blut aus einer läuft, um eine Nachricht zu formen.

"Nich zu fassen! Dort entstehen tatsächlich Buchstaben. .... Was soll das heißen? ....."

Etwas später gelingt es mir die Worte zu entziffrern. Das Blut fragt mich folgendes:

"GEFÄLLT DIR, WAS DU SIEHST?"

Gleich nach dem Lesen der Botschaft spüre ich, wie der Kopf beginnt sich zu bewegen. Der herrenlose Schädel schlägt die leeren grauen Augen auf. Wir starren uns an. Das ganze dauert eine Weile, bis die Haare nach und nach ausfallen, der Unterkiefer abfällt, die grauen Augen aus ihren Höhlen schmelzen und das Gesicht gleich mit.

Nun liege ich hier in meinem Zimmer auf dem Boden. In meinem eigenem Blut und in dem des Mädchens, deren toter Körper sich inzwischen aufgerichtet hat, um - keine Ahnung wie sie das macht - besser zusehen zu können, wie ihr Schädel mir qualvoll das Leben aus dem Leib saugt.

Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ich es schaffe diese Creepypasta zu schreiben .... Nun sagen wir mal so, dass ich schon wahnsinnig auf den nächsten Traum gespannt bin.

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