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Es war drei Uhr in der Nacht. Der Bildschirm flackerte und eine Menge Energydosen lagen leer auf dem Tisch herum. Eigentlich hätte sie schon längst schlafen gehen müssen, aber es waren Ferien und bevor sie zu Bett ging, wollte sie sich noch einige Videos auf Youtube ansehen. Bevor sie allerdings das Video starten konnte, erschien eine Nachricht auf ihrem Bildschirm. Es war ein Junge, den sie über das Internet kennengelernt hatte. Am Anfang war er noch sehr nett gewesen, aber mit der Zeit stellte sich heraus, dass er nur das Eine von ihr wollte. Er war ein kranker Mensch, da er immer wieder davon sprach ihr weh zu tun und wie schön er es fände, wenn ihr Blut seine Haut berührte. Als das alles anfing, hatte sie den Kontakt abgebrochen, doch er versuchte es immer wieder und ließ sie nicht in Ruhe.


Dieses Mal würde sie nur noch ein einziges Mal seine Nachricht lesen und ihn dann blockieren. Sie öffnete den Chat und laß:


"Wollen wir uns Mal treffen?"


Ihre Finger huschten schnell über die Tastatur und schrieben ein einfaches "Nein."


"Dann solltest du dich auf eine Überraschung gefasst machen."


Das Mädchen verstand nicht, allerdings war sie viel zu müde um noch weiter darüber nachzudenken. Er war verrückt, also beschloss sie, die Nachricht einfach zu ignorieren. Nachdem sie ihren Computer ausgeschaltet und sich ins Bett gelegt hatte, vibrierte ihr Handy. Sie war neugierig und hoffte, dass es eine Freundin war, aber als sie den Namen des Jungen las, verdrehte sie ihre Augen. Einen Blick wollte sie riskieren, danach wollte sie aber unbedingt schlafen. Was sie dann las ließ sie beinahe vor Schreck aus dem Bett fallen. Hellwach von seiner Nachricht starrte sie fassungslos auf ihr Handy und versuchte seine Worte zu begreifen.


"Öffne doch Mal die Tür...."


Möglicherweise hatte er sich einen schlechten Scherz erlaubt, aber der Gedanke, dass er vor ihrem Haus stand, ließ ihr keine Ruhe, also zog sie sich schnell an und ging hinunter zur Tür. Als sie sie öffnete, sah sie niemanden. Selbst als sie ein Stück auf die Straße ging war keiner zu sehen. Aus ihrer Angst wurde Wut und sie ging wieder in ihr Zimmer. Dieser Typ hatte sie verarscht und sie war auch noch darauf hereingefallen. Wieder vibrierte ihr Handy. Dieses Mal würde sie ihm gehörig die Meinung sagen und dann den Kontakt abbrechen, was sie schon lange hätte tun sollen.


Ihr Hass verflog als sie seine Nachricht las. Dieses Mal hatte sie keine Angst. Sie war in Panik.


"Ich habe deine Schranktür gemeint...."


In dem Moment hörte sie, wie sich hinter ihr ganz langsam ihre Schranktür öffnete und ihr ein eiskalter Schauer über den Rücken lief.

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