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Wie immer erst diese Kapitel lesen;

(Hunter) Kapitel 1: Die Nächte des Jägers

(Hunter) Kapitel 2: Hunter und Vergo

(Hunter) Kapitel 3: Das Ende?

(Hunter) 2 - Kapitel 1: Wahnsinn

(Hunter) 2 - Kapitel 2: Hoffnungslos


Schon mehrere Wochen nachdem ich James frei ließ, konnte ich ihn finden. Es war zwar nicht leicht, da er wusste wie man jegliche Spuren verwischt. Ihn zu töten war auch nicht gerade schwer. Dank meiner Fähigkeiten wird es wohl nie jemanden geben, der in der Lage ist, mich zu besiegen, selbst wenn ich nicht unsterblich wäre.  Ein Leben ohne wahre Gegner, ohne wahre...Psychopathen ist einfach nicht lebenswert.  Diese Unsterblichkeit... man denkt vielleicht, Unsterblichkeit ist der Wahnsinn, oder? Das ist sie nicht. Wenn dein Leben schön ist, dann willst du ewig leben. Aber was wenn du dein Leben verabscheust, und nicht sterben kannst? Kein Freitod der schon so viele von ihren Qualen befreit hat. All das wird es für mich nicht geben.

"Und genau das", grinse ich, "ist der Grund weshalb du jetzt hier liegst. Ohne Chance auf Entkommen... Innerlich hast du dich bestimmt schon von allem auf dieser Welt verabschiedet, nicht wahr?" Der Mann auf dem Boden blickt mich hasserfüllt an. Auf komische Art und Weise befriedigt es mich. Ich muss lachen. Hole mit dem Katana aus. Grinse ihn nochmal an. Und lasse es nach unten sausen. Kurz bevor die Klinge den Hals berührt, bleibt sie plötzlich mitten in der Luft stecken. Was? Schlagartig wird mir schwindelig. Ich lasse die Klinge los, sie schwebt einfach weiter in der Luft. Ich knalle mit dem Rücken gegen die Wand, rutsche zu Boden. Schaue entgeistert auf das schwebende Schwert. Nur ich habe telekinetische Kräfte... oder? Langsam blicke ich umher. Und sehe mich. Ich, wie ich das Katana mit aufgehalten habe. Mich, wie ich mich angrinse... und umgekehrt. Was ist das? Dieses andere Ich schleudert das Schwert auf mich. Natürlich kann ich es auch abhalten. "Was ist nur aus uns geworden? Erinnerst du dich nicht mehr? An das Leben im Traum? Was wir da bewirken wollten? Und jetzt schlenderst du hier rum und tötest wahllos Menschen?", schreit es mich an. "Ich dachte ich habe dich verloren! In dem Moment, als ich herausfand, dass die Wahnsinnigen aus dem Traum nicht existieren... Ich spürte wie du langsam verschwandest! Und jetzt bist du plötzlich wieder da und hältst mich vom Spaß ab?", rufe ich zornig, "Am besten stirbst du gleich wieder!"

Ich weiß gar nicht wie ich hierher gekommen bin... Dieser Verrückte mit der weißen Maske hat mich wohl entführt. Verrückt... das trifft ja tatsächlich zu. Grade wollte er mich noch enthaupten, da stoppt er das Schwert und fängt an mit sich selbst zu kämpfen. Dabei redet er auch noch wirres Zeug. Kann man nicht dafür Sorgen, dass Menschen mit geistigen Krankheiten da landen wo sie hingehören?

Seit diesem Erlebnis kann ich nicht mehr morden. Manchmal, selbst wenn ich einfach nur rumsitze, erscheint mein zweites Ich. Ständig hält es mich davon ab... redet mir zu, blockiert meine Kräfte. Es ist so stark wie ich. Weder ich kann es besiegen, noch kann es mich besiegen. Ich bin es und es ist Ich. Das kann so nicht weitergehen. Dieses unendliche Leben jetzt auch noch mit diesem Spinner verbringen. Oh nein. Diesmal rede ich ihm zu. 

"Hör mal zu", fange ich an als ich die weiße Maske hinter mir im Spiegel erblicke, "Was willst du hier bezwecken? Mich davon abhalten, Schlechtes zu tun? Wer entscheidet schon, was schlecht ist? Du versuchst an den Traum zu bauen. Es war nur ein Traum. Und was wir beide jetzt davon haben, siehst du ja. Dürfen ewig auf der Welt rumgeistern." "Was du tust ist einfach falsch. Das sehe nicht nur ich so, sondern auch der Rest dieser Welt. Warum können wir beide nicht einfach wieder gute Ziele verfolgen? Warum führst du dich hier so auf?", antworte ich mit ruhiger Stimme. "Siehst du es denn nicht? Die Menschen sind das Schlimmste was diesem Planeten je passiert ist. Erkennst du nicht die ganze Dummheit, das Leid, die Kriege? Warum willst du sie beschützen? Du sorgst nur dafür, dass keiner von uns beiden das machen kann, was er will." "Gleiches kann ich dir auch sagen", spotte ich mich an. "Hör zu. Wir müssen alldem ein Ende setzen. Würden wir Helden spielen, entstünden nur neue Konflikte. Warum löschen wir sie nicht einfach alle aus?", versuche ich mich zu überzeugen. "Nein." Diese Antwort mach mich so traurig und wütend zu gleich. Ich stehe mir selbst im Weg. Ich sinke zu Boden und explodiere förmlich vor Wut. Mein Hass durchströmt meinen Körper, vernichtet alles. Erneut vernehme ich dieses Gefühl... Dieses Gefühl das etwas verschwindet. Ich richte mich auf. Sehe immer noch meine Maske. "Verschwinde doch endlich!", schreie ich. "Warum denn? Wir wollten doch so viel Spaß zusammen haben. Eben flennst du hier rum und jetzt soll ich wieder gehen? So kenn ich uns doch gar nicht", lache ich, "Wollten wir nicht das Leid dieser Welt auslöschen? Davon hast du eben noch geredet." Glücklich blicke ich mich an. Gleich Zwei von mir...das hört sich nach Spaß an. 



(Hunter) 3 - Kapitel 1: Der Anfang vom Ende

Verfasst von ---XxHunterXx--- 

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