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So lange die Menschen kommunizieren können, tragen sie eine Geschichte weiter. So wie der Wind, verbreitete sich die Geschichte über ihn von Ost nach West und von Süd nach Nord. Doch die meisten Menschen, die etwas über seine Existenz bescheid wussten, lebten nicht lange, so versank die Legende langsam aber sicher immer weiter und immer weiter im Abgrund. Beinahe alle Überlieferungen die auf seine Existenz hinwiesen, wurden mit der Zeit zerstörrt oder zerfielen zu Staub. Erst vor wenigen Jahren, fanden Archäologen einige zerstörrte Stücke von uralten Steintafeln. Nach einigen weiteren Jahren wurden die restlichen Stücke gefunden und nach weiteren Wochen, war die Steintafel wieder zusammengesetzt. Anscheinend waren es erste Bilder, die ihn am ähnlichsten zeigten.

Doch wer war er? Die Leute die nach seiner Legende suchten und an seine Existenz glaubten, suchten viel mehr nach dem Rezept nach dem ewigen Leben. Den Geschichten nach, heißt es, dass er ewiges Leben erlangt hatte, sie hofften auf eine Möglichkeit das Geheimnis des ewigen Lebens herraus zu bekommen. Doch auf derSteintafel, war nichts der Gleichen. Es ist nur eins darauf zu sehen, ein großer glatzköpfiger Mann, größer als alle anderen Menschen. Arme die beinahe den Boden berühren, mit 2 Ellbogen, pro Arm. Finger beinahe so lang wie ein Unterarm, auffallend bei den Fingern war, er hatte 4 Fingerknochen pro Finger, anstatt 3. Anscheinend ragten Knochen oder Klingen aus beiden Daumen und Zeigefingern. Tücher die seinen Unterkörper bedeckten und Ketten, die um Hüfte und Beine gewickelt waren. 2 Enden der Ketten, waren mit dicken Armbändern verbunden, man ging von einem schweren Material aus, sowas wie Eisen. 2008 wurde die Steintafel im American Museum of Natural History, in New York ausgestellt. Die Veröffentlichung der Tafel sorgte für viel Aufstand, es wurde sogar als Fälschung bezeichnet und musste recht viel Kritik einstecken. So schnell wie die Tafel für Aufruhr sorgte, so schnell verschwand sie auch wieder. Forscher und Wissenschaftler sorgten dafür, dass die Tafel als Fälschung behandelt wurde und die ganzen Jahre voll mühseliger Arbeit waren einfach so verloren. Außerhalb von einigen gehobenen Mitgliedern der Gesellschaft, haben nicht Viele von der Steintafel erfahren. Aber mich ließ die Geschichte vom großen Mann einfach nicht los. Ich konnte nach meiner Schulzeit ein halbes Jahr ins Ausland, und wie der Zufall es wollte, war ich gerade dort und genoss das sight-seeing. Nach dem Vorfall mit der Tafel, ließ es mich nicht mehr los. Ich recherchierte wie ein Bekloppter, selbst den Schlaf vernachlässigte ich und war bei der Arbeit oft mehr als Müde. Bei meiner Ausbildung als Mechatroniker hatte ich keinen PC, konnte also dort nicht recherchieren. Ich nahm mir sogar mal eine Woche frei. Doch gar nichts... Dann aber eines Nachts wurde ich geweckt. Ich schreckte in meinem Bett auf, schweißgebadet. Ich fühlte mich sofort beobachtet, war etwas jemand in meinem Zimmer. "Hab keine Angst, Junge," eine tiefe raue Stimme ließ mich einen Schrei unterdrücken. Ich schaute zu meiner Rechten, wo in einer dunklen Ecke eine leicht gesprungene Brille im Schein des Mondlichts glänzte. Ich erkannte nichts, nur die Brille. Ich hatte nicht wirklich Angst, eher verwundert. Warum hatte ich keine Angst? "Sei unbesorgt, Junge," die tiefe Stimme sprach wieder, und es entspannte mich. "Ich werde dir nichts tun. Du bist in meiner Gegenwart völlig sicher." Es war beruhigend wie er mit mir sprach, ich vertraute ihm. "Wer bist du?" fragte ich, und er antwortete: "Du hast doch nach mir gesucht, Junge." ICh hörte ein leises rascheln, so als würde sich jemand in einem Sofa vorbeugen, und tatsächlich die Brille kam näher und das Gesicht des Mannes wurde vom Mondlicht beleuchtet. Er war bizar, dünn. 3 große Narben, alle quer durch das Gesicht gezogen. Eine Narbe zieht sich von einer Backe zur Nächsten. Die beiden Anderen laufen parallel zu einander von oben nach unten, sie laufen an den Augen vorbei. Die Augen hatten unterschiedliche Farben, das Eine grün das Andere braun. Er trug offensichtlich eine alte verdreckte Perücke und einen geflickten Zylinder. Sein Gesicht war nahe an meinem. "Kein Angst, ich werde dir nichts tun," sagte er, und ich fühlte mich Sicher, Ruhig. "Du hast nach mir gesucht, nicht wahr Junge? Zu aller erst: Man nennt mich den Grim Sleeper, doch du darfst mich 'Sir' nennen." Seine Stimme war schon beinahe hypnotisch. "Ich bin hier um dir meine Geschichte zu erzählen, doch es sollte dir bewusst sein, dass du nicht vom Bett gehen solltest.

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