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Doch zuerst: Lass mich dir doch eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte voll Kummer, Hass und Rache. Es geht um Prometheus.

Prometheus, der Titan und ein Sohn des Zeus, ging zur Erde und formte den ersten Menschen aus Ton. Auf diese Weise formte er immer mehr. Doch sie waren leblos. Einfach ein Haufen Ton. Also gab er ihnen verschiedene Eigenschaften von verschiedenen Tieren. Vom Hund die Klugheit; vom Pferd den Fleiß; usw. Irgendwann war der Mensch geformt und bildete seine eigene Persönlichkeit. So lebten sie Tag für Tag, doch Prometheus war noch nicht zufrieden. Also entschied er sich dafür, den Menschen das Feuer zu geben, und so geschah es. Doch Zeus war damit nicht einverstanden. Zeus nahm es den Menschen und wollte dafür sorgen, dass sie es niemals wieder erlangen würden. Doch Prometheus opferte sich, entzündete eine Fackel am Wagen des Helios und sprang damit zur Erde. So wurde das Feuer für immer an die Menschen gegeben. Nicht einmal Zeus konnte noch etwas dagegen tun. Zeus kochte vor Wut und brannte nach Rache.

So befahl er seinen Kindern Prometheus eine Falle zu stellen. Seine Kinder erschufen eine Frau, geformt aus Lehm, bedeckt mit einem Gewand aus Blumen, bestückt mit holdseligem Liebreiz und einer bezaubernden Sprache. Von Zeus selbst bekam die Frau eine Büchse und einen Namen. Der Name der Frau war Pandora. Noch dazu schmiedeten die Götter schwere Eisenketten um Prometheus gefangen zu nehmen. Und so geschah es: Pandora fiel auf die Erde und traf auf Prometheus. Als ein Geschenk überreichte Pandora ihm die Büchse und in seinem Hochmut öffnete Prometheus die Büchse. Mit einem Mal entweichte alles Negative aus der Büchse der Pandora. Krankheiten, Leiden und plötzlicher Tod trieben von da an Tag und Nacht ihr Unwesen. Daraufhin kamen die Götter und banden Prometheus an einen Felsen, der mitten in einem Berg war. Zeus sprach einen gewaltigen Fluch und sorgte dafür, dass Prometheus jeden Tag aufs neue, auf eine quallvolle Art und Weise sterben solle. Und so geschah es. Prometheus starb jeden Tag aufs neue, alleine und von der Welt abgeschlossen.

10.000 Jahre lang starb er jeden Tag. In den ersten 6.000 Jahren bereute er nichts, doch dann im 6000 und ersten Jahr, fragte er sich, ob die Menschen sich überhaupt an ihn erinnerten. nach weiteren 1.000 Jahren, wusste er, dass keine Hoffnung auf Rettung von den Menschen bestand. 1.000 Jahre vor seiner Befreiung fragte er sich, ob er jemals wieder das Sonnenlicht sehen würde. Genau 2 Jahre vor seiner Befreiung schwor er sich nur eins: Wenn er nocheinmal hier rauskommen sollte, dann würde er dafür sorgen, dass man ihn nie wieder vergessen würde. Herakles hatte eines Tages mitleid mit ihm. So wendete er sich gegen Zeus und befreite Prometheus. Zwar wurde er befreit, doch der Fluch blieb immer noch bestehen. So starb er weiter, jeden Tag aufs neue.

Es gab eine Möglichkeit, dem Fluch zu entgehen; er musste seine Organe austauschen und dadurch menschlich werden. Also suchte er einige Menschen, eine junge Familie... und es tat ihm Leid. Es tat ihm so unendlich Leid. Doch er wollte nicht noch einen weiteren Tag sterben. Er machte es schnell, keine Schmerzen, so hoffte er wenigsten. Nach der Tat schnitt er sich auf, und tauschte seine Organe aus. Alle, bis auf das Hirn. Das Hirn blieb, denn der einzige Tod, den er nicht erleiden konnte, war Hirntot. So formten sich seine ersten Narben. Seine Muskeln waren geschwächt, also tauschte er auch diese aus. Als kleine Verbesserung baute er einen zweiten Ellbogen für jeden Arm und einen Fingerknochen pro Finger ein. So kamen die nächsten Narben. Einige Zähne mussten ausgetauscht werden und selbst die Augen wurden gewechselt. So entstanden die Narben in meinem Gesicht.

Ich wachte in einem Reich auf, welches nicht mehr die Erde zu sein schien, welche ich half zu formen. Es war neblig, trüb, dunkel. Es war feucht, es regnete und es war kalt. Ich erinnerte mich an ein Schild, welches ich nicht lesen konnte. Die Menschen schienen hier eine andere Sprache zu sprechen, nicht einmal die Buchstaben konnte ich erkennen. Ein Mann kam vorbei, er war seltsam gekleidet. Eine lange Toga, nicht weiß sondern grau, erst im Laufe der Zeit erfuhr ich, dass ihr Togas mittlweile "Mäntel" nanntet. Mir gefiel seine Kopfbedeckung, der Mann den ich getötet hatte, hatte auch so einen. Ich fragte ihn, was auf dem Schild stand, er antwortete: "London, Sir." "Welches Jahr haben wir guter Mann?" fragte ich weiter. "Wissen Sie das denn nicht? Leiden Sie unter Amnesie?" er war verwundert, was war denn Amnesie? fragte ich mich selbst. "Nein guter Mann, bitte ich frage mich nur welches Jahr wir denn heute haben," sagte ich, und er antwortete: "1888 nach Christi." Damit verabschiedete er sich und ging seines Weges. Eine laute Glocke ertönte. 12 laute und tiefe Schläge waren zu vernehmen. Ich ging zurück zu den Menschen, die wegen mir sterben mussten. Ich nahm seinen Zylinder - ich trage ihn heute noch - und seinen Mantel. Damit ging ich langsam in die Stadt namens London. So fing ich an. Zum überleben, musste ich leider noch andere Menschen töten. Ein Großteil meines Blutes musste ausgetauscht werden. Einige meiner Muskeln müssen das heute immer noch. Es dauerte nicht lange, bis ich einen Namen bekam. Ich verstehe bis heute nicht, wie die damals auf diesen Namen kamen. Man nannte mich: Jack the Ripper.
Zylinder

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