FANDOM


LASS MICH REINBearbeiten

Tag für Tag das Gleiche... Ich stand um 17:00 Uhr auf und begann meinen Tag mal wieder mit der Schönheit des Internets. Danach folgten mal wieder etliche Stunden mit Creepypastas lesen und Horrorfilme schauen, bis in den Morgen.

Ich hatte schon vergessen, wann ich in diesen Rhythmus hinein geraten bin, aber mir fiel auf, dass ich diese Sachen nur schaute, da ich sonst nichts anderes gewöhnt war. Fast alle meiner sozialen Kontakte hatte ich mittlerweile schon komplett abgebrochen und den größte Teil meiner Unterhaltungen führte ich nur über Skype, MSN usw.

Da ihr nun meinen ungefähren Alltag kennt, können wir ja zum eigentlichen Teil meiner "Geschichte" kommen. Ihr müsst mir nicht glauben, das ist komplett euch überlassen.

Aber ich warne euch: was in dieser Geschichte passiert, könnte jedem von euch widerfahren... aber ihr mögt ja sowas... ihr mögt es euch zu "gruseln", sonst würdet ihr ja kaum diese Geschichte lesen. Glaubt mir, ihr habt dann noch keine wirkliche Angst gehabt.

Na ja... fangen wir mal an : "Es war bisher mal wieder ein typischer Tag für mich, ich wollte mich gerade aus meinem Bett erheben, als die Creepypasta von Jeff the Killer zu Ende abgespielt war. Ich wusste nicht, wieso ich mir diese Creepypasta schon wieder angehört habe. Das müsste schon das sechste Mal gewesen sein. Es könnte natürlich an der packenden Geschichte von Jeff gelegen haben, aber  ... ich schweife ab. Ich stand aus meinem Bett auf und wollte zu meinem Computer, als plötzlich ein lauter Knall gefolgt von einem dumpfen Schlag auf den Boden ertönte.


Es war mein Dachfenster, welches zuknallte und die Fernbedienung, die ich zuvor im Fenster als Stopper befestigt hatte, die zu Boden fiel. Ich erschrak leicht, doch als ich bemerkte, dass es nur das Dachfenster war, musste ich über mich selbst lachen. Ich hob also die Fernbedienung von meinem schon lange kaputten Fernseher auf und wollte sie gerade wieder in mein Fenster klemmen, als ich etwas Merkwürdiges bemerkte.

Ich schaute durch mein Fenster und auf die Straße. Vor meinem Haus stand ein etwas älterer Mann. Ich schätze ihn so auf 65-70 Jahre. Er trug einen schicken Anzug, was einen eigenartigen Eindruck bei mir hinterließ, da ich eigentlich in einem Dorf wohne, in dem hauptsächlich nur Bauern wohnen und da ist man so etwas nicht gewohnt.

Das merkwürdigste an ihm war aber, dass er mit einem leeren Gesichtsausdruck direkt auf mein Fenster starrte. Mich verwunderte das sehr, da wir schon knapp halb 3 Uhr Morgens hatten. Ich schaute ihn mir genauer an, als ich bemerkte, dass er mich auch sehen konnte und sich langsam ein schreckliches Grinsen in seinem Gesicht breit machte.

Mir gefror das Blut in den Adern, als ich dies sah, gleichzeitig kochte in mir eine Wut hoch, da ich nicht wusste, was dieser alte Sack von mir wollte. Also riss ich mein Fenster auf und wollte ihn gerade anschreien, dass er sich verpissen soll, als ... nun .. er war verschwunden. Die Wut verflog und eine schreckliche Angst machte sich in mir breit.

Ich schaltete mir mal zur Abwechslung einen Comedy Film ein und versuchte zu schlafen. Ich verfiel nach einigen Stunden in einen unruhigen Schlaf. Ich erinnere mich, dass in meinem Traum dieser alte Mann vorkam, wie er einfach nur auf der Straße steht und mich mit seinem grinsenden Gesichtsausdruck anstarrt. Es war kein schönes oder warmes Grinsen, es war so, als ob dir der Teufel persönlich in das Gesicht starren würde und dich auslachte, wie schwach du doch bist.

Ich wachte am nächsten Tag auf. "War klar", dachte ich mir als ich auf mein Handy schaute. 18:23 Uhr. 

Natürlich begann ich meinen Tag wie sonst auch, nur ging mir dieser alte Mann nicht aus dem Kopf ... was wollte er?

Ich schaute mir natürlich wieder einen Horrorfilm nach dem anderen an und hörte mir mal wieder übermäßig viele Creepypastas bis spät in die Nacht an, als plötzlich etwas an mein Fenster tippte. Ich drehte mich um und schaute aus dem Fenster, was ein großer Fehler war... Ich fiel zu Boden als ... er ...er stand .. er stand vor meinem Fenster! Er grinste mich wieder spöttisch an, während der Blick seiner dunklen Augen sich in mein Sichtfeld brannte. Doch so plötzlich er da war, ist er auch wieder verschwunden ...

Ich war verwirrt und ich wusste nicht mehr, was ich glauben sollte. Ich zweifelte an dem, was ich gesehen hatte und dachte, dass die komplette Einsamkeit und der Abbruch zum normalen Leben mich langsam verrückt machten. Ich konnte die restliche Nacht nicht schlafen.

Ich entschied mich am nächsten Tag raus zu gehen und so tat ich es auch. Es war eigenartig, trotz der eigentlich so netten Menschen, die mich umgaben, fühlte ich immer noch diese Angst und dieses Bedrängnis. So, als ob er mich aus jedem Schatten oder jeder dunklen Ecke heraus anstarren würde. Als ich zurück nach Hause kam, fühlte ich mich schlecht und musste mich übergeben... "Was hat dieser Mistkerl nur mit mir gemacht?", dachte ich mir und ging in Richtung Bett. Doch als ich an meinem Fenster vorbeikam und ich hinausschaute wurde mir plötzlich wieder so schlecht, dass ich mich fast noch einmal übergeben hätte. Und das auch nicht ohne Grund. An meinem Fenster stand etwas in Spiegelschrift. Als ob man es von der anderen Seite mit dem Finger draufgeschmiert hätte.

Dort stand : SSAL

HCIM

NIER

Ihr könnt euch wohl selber zusammensetzen, was er wollte ... 

Ich legte mich komplett psychisch zerstört in mein Bett und wollte nur noch, dass dieser Kerl verschwindet, doch ich wusste. Er wird mich so lange quälen, bis ich es nicht mehr aushalte. Es wurde Nacht für Nacht schlimmer. Vom Kratzen an meinem Fenster, bis zum leisen Geflüster in meinem Zimmer! 

Und nun sitze ich hier und schreibe die Geschichte ... Ha na ja, es ist eher ein Abschiedsbrief. Ich weiß noch nicht mal, für wen der überhaupt da sein soll. Ich hab doch niemanden, der mich kennt... oder sich um mich sorgt. Die einzige Gesellschaft, die ich in den letzten Wochen hatte, war der alte Mann... Er terrorisiert mich immer noch und es wird immer schlimmer. Ich wache momentan schon mit Kratzspuren an meinem kompletten Körper auf und sehe seine dunklen Augen auf meinem Computerbildschirm.

Ich höre ihn flüstern ... er sagt :"Komm zu mir, es wird schnell vorüber sein..."

Ich setze dem Allen nun ein Ende. Ich halte das nicht mehr aus... Ich habe mir einen Revolver gekauft. 

Auf Wiedersehen.

Ach ja ...und schau jetzt besser nicht aus dem Fenster! Du könntest es nicht ertragen.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki