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Das Wasser traf auf meine nackte und unbekleidete Haut... Bei den ersten Tropfen erschrak ich da das Wasser noch eiskalt war. Es dauerte immer ein wenig bis das Wasser wärmer wurde und man sich darunter stellen kann. Als es dann warm war fühlte es sich angenehm und befreiend an... Jedes mal wenn ich duschte fühlte es sich so an als würden alle meine Sorgen, mein Kummer und mein Stress einfach hinfort gewaschen werden. Ich weiß... Es hört sich komisch an, aber duschen war schon immer eine Art zuflucht für mich.

Es war ein schöner Sonniger Morgen... Dieser Tag sollte einer der besten und zugleich auch einer der schlimmsten Tage in meinem Leben werden. Ich war... oder eher bin ein Pilot der United States Air Force. Ich weiß es noch genau... Es war der 8. Dezember 1941. Es kamen immer mehr unruhen in der Welt auf da die Nazis oder das Dritte Reich, wie sie sich gerne nennen, schon Frankreich, Polen und noch vieles mehr erobert und England und der Sowjetunion den Krieg erklärt hat...

An diesen Tag hatte ich vor meiner Freundin Lucy, mit der ich schon über 2 Jahre zusammen war, einen Heiratsantrag zu machen. Ich lud sie zu einem Dinner in einem der feinsten Restaurants der Stadt am abend ein und wollte ihr dort den Antrag machen. Als es endlich soweit war und ich vor ihr kniete schoss durch jede Ader meines Körpers adrenalin... Tausende Fragen stellten sich mir und es kam mir wie eine ewigkeit vor bis sie antwortete...

Sie sagte JA. In diesem Moment dachte ich, ich wäre der glücklichste Mensch auf der Welt. Wir feierten noch lange und freuten uns auf unser gemeinsames zusammen leben. Spät am abend lagen wir auf der Couch und hörten romatische musik am radio...

PearlHarbor brennende Flugzeuge

Aufeinmal wurde das Lied für eine Sondereilmeldung unterbrochen... Die Person am Radio sagte in einer festen und ersnten Stimme das Amerika Japan, wegen dem Angriff auf Pearl Harbor am Tag zuvor, den Krieg erklärt hat. 3 Tage später kam erneut eine Sondereilmeldung rein. Der Mann sagte diesmal das Deutschland und Italien nun auch Amerika den Krieg erklärt hätten. Geschockt schauten Lucy und ich uns an... Wir beide wussten was das bedeutet... Zerstörung... Elend... Tod...

Wie aus dem nichts versammelten sich hunderte von Leuten auf den Staßen um ihren liebsten Lebewohl zu sagen. Alle Soldaten, mir eingeschlossen, wurden direkt für den ersten Einsatz einberufen.

Noch am selbem Abend folgte unsere Einsatzbeschrechung. Wir flogen einen großangriff... Da wir noch Kampfunerfahrene Piloten waren und keiner die genauen Positionen der deutschen FLAG kannte wurden wir wie die Tontauben, einer nach dem anderem Abgeschossen.

Schon bei dem ersten Kontakt mir einem deutschen Abfangjäger wurde ich getroffen... Der deutsche durchlöcherte meine Tragflächen wodurch ich die Kontrolle über mein Flugzeug verlor... Ich stürtze auf den Boden zu und dachte es wäre aus... Ich betätigte in meiner panik jeden Hebel den ich finden konnte und darunter war auch der Hebel der die Kanzel öffnet...

Durch den enormen Druckabfall verlor ich, noch während ich aus dem Flugzeug heraus katapultiert wurde, mein bewusstsein...

Als ich aufwachte fand ich mich in einem Wald wieder... Alles war voller Schnee und ich war stark unterkühlt... Meine Dünne Fliegerjacke hielt mich nur schwach warm... Ich schaute mich um und erblickte bloß dunkelheit... Es musste tief in der Nacht sein. Ich konnte gerade so erkenen das mein Fallschirm sich im Baum verhädert hatte. Da ich keine andere Wahl hatte lößte ich die Gurte von meinem Fallschirm und fiel einige Meter in die Tiefe.

Ich schlug auf den hartgefrorenen Boden auf und kugelte mir dabei die linke Schulter aus...Ich raffte mich erneut auf und lief Ziellos durch den Wald, in der Hoffnung weitere abgestürzte Piloten zu finden...

Nach einer gefühlten ewigkeit verließen mich meine Kräfte... Ich sackte in den eiskalten schnee ein und kauerte mich zusammen... Mir wurde schwarz vor Augen...

Als ich ernuet aufwachte konnte ich nichts sehen... Meine Augen waren verbunden und ich war gefesselt... Ich hörte einen Motor und ich fühlte wie ich in den Kurven hin und her rutsche. Ich wurde offensichtlich gefangen genommen... Meine Schulter schmerzte immernoch sehr. Nach einen paar Minuten ging ein starker Ruck durch das Fahrzeug und wir kamen zum stillstand. Ich konnte in der ferne Stimmen hören... Sie sprachen deutsch... Nun hatte ich keine Zweifel mehr. Ich wurde gefangen genommen... Der Laster auf dem ich war fuhr weiter und kam nach ca. einer minute wieder zum stillstand. Jemmand lief zur Lastertür und öffnete sie. Zwei Leute zogen mich raus und bemerkten das ich wieder bei bewusstsein war. Sie schliffen mich über den Boden, eine Treppe herunter und setzten mich das auf ein Stuhl.

Ich war immernoch nicht ganz sicher wo ich war, aber ich ging davon aus das ich in einem verhörraum in einem Gefangenenlager war.

Sie rissen mir den Beutel vom Kopf... Ich kniff die Augen zusammen... Das grelle Licht blendete mich und ich fiehl fast rückwärts vom Stuhl runter. Sie fragten mich über alles was ich weiß oder was ich hätte wissen können aus, ohne rücksicht auf meine Gesundheit zu nehmen.

Nun sitzte ich hier... in meiner kalten Zelle... Das Wasser trifft auf meine nackte und unbekleidete Haut... Ich erschrak da das Wasser eiskalt war, aber es kümmerte mich nun auch nicht mehr... Ich schreibe dies hier auf einen Zettel der mir zur verfügung gestellt wurde um dort alles aufzuschreiben was ich weiß... Ich schreibe dies in der Hoffnung, das es dir gelingt zu entkommen... Falls da überhaupt jemmand ist... Verbreite meine Geschichte...


Sergeant Robert Owens


"Dieser Brief wurde von Sergeant Robert Owens geschrieben. Er war einer der 138 Piloten die bei der ersten Luft-Großoffensive Amerikas 1941 abgeschossen wurden. Ein gefangener fand diesen Brief auserhalb der Zelle. Er wurde durch ein kleines Loch in der Wand gesteckt."


In Gendenken an alle Opfer des Zweiten Weltkriegs

Spitfires camera gun film shows tracer ammunition

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