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Also, ich hatte meinen Schulabschluss. Welch Erleichterung und Glück mich überkamen. Zum letzten Mal hörte ich die Schulglocke. Jetzt hieß es kiffen, saufen, feiern.

Ich rief alle meine Freunde an, um das Ereignis zu feiern, und wir trafen uns nicht weit von meinem Haus. Wir liebten es zu skaten, hatten uns dennoch alle Knie aufgeschlagen und paar Platzwunden an der Stirn kassiert. Die Zeit näherte sich schon Richtung halb Eins in der Nacht und die Leute fingen an auseinanderzugehen. Da dachten wir uns, wir machen das Gleiche. Wir tranken noch alles, was übrig war, redeten über die Pläne für den nächsten Tag und fingen auch an wegzugehen. Ich verabschiedete mich von Alex, meinem Nachbar. Er gratulierte mir nochmal zu meinem Schulabschluss und ging dann mit seiner Freundin weg. Höchstwahrscheinlich spazieren oder so.

Alex war der Älteste von uns, und er beendete bald seine Lehre als Elektriker. Wir alle beneideten Alex, weil er immer die schönsten und nettesten Frauen abbekam, zu welchen wir uns nie trauten, weil wir einfach zu schüchtern waren und sie nicht ansprechen konnten. Alle aus unserem Viertel erwiesen ihm Respekt und mochten ihn wegen seiner Zuverlässigkeit. Als ich ihn noch mit meinem letzten Blick sah, trottete ich nach Hause. Doch ich klappte zusammen wie ein Toter und schlief ein. Nachts störten mich keine Albträume oder sonstigen Dinge, die einen nicht schlafen ließen. Doch trotzdem wachte ich auf wegen starker Kopfschmerzen. Ich stand hastig auf. Aus meiner Nase kam ein Tropfen Blut, doch das hörte auch auf. Was komisch war, das erste, was ich tat, war es, auf meiner Armbanduhr nachzuschauen, wie viel Uhr wir hatten. Es war 4:35 Uhr. Ich schaffte es bis nach Hause, ging ins Bad, machte eine schnelle Katzenwäsche und legte mich auf die Couch und schlief einfach, bis meine Mutter mich gegen halb Sieben weckte. Sie sagte mir, ein Freund von mir warte auf mich unten und er habe mir etwas äußerst Wichtiges zu sagen. Ich ging nach unten mit einer unausgeschlafenen und nicht gerade fröhlichen Miene und fragte einfach brummend:"Warum denn so früh, Mann?" Er sagte mir nur direkt: "Alex ist tot." In diesem Moment wusste ich nicht mal, was ich denken/fühlen/sagen sollte. Wir schwiegen an die zwei Minuten, doch dann fragte ich: "Wie ist das passiert?"

Er bestand nur darauf, dass ich mich schnell anziehen und mir dann selber ein Bild von der Sache machen sollte. Ich zog mich also so schnell wie möglich an, und dann gingen wir in flotten Tempo zu dem Platz, wo sich alles ereignet hatte. Wir legten einen etwa 15-minütigen Marsch zurück, bis wir eine Gruppe von Menschen sahen. Als wir ankamen, sahen wir nur noch zwei mit weißem Tuch bedeckte Leichen und ein zertrümmertes Motorrad. Die Menschen redeten nur wild umher, das Einzige, was ich verstand, war, dass sich die Zwei mit enormer Geschwindigkeit durch den Wald bewegten und dann mit einem Baum in Kontakt kamen. Was zum Tod führte, weil die beiden keine Helme aufhatten. Die Polizei fügte hinzu, auf der Armbanduhr des jungen Manns die Uhrzeit 4:35 zu sehen. Es traf mich wie ein Blitz. Ich erinnerte mich sofort daran, wie ich diese Nacht um 4:35 auf meine Uhr schaute und verstand jetzt, dass sich um diese Uhrzeit Alex sich von uns für immer verabschiedet hatte.

Übersetzung// Quelle: Original

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