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ABC des Grauens

G steht für Geister

Sofort rannte ich zu Tom. Als ich sah, dass er unversehrt war, seufzte ich erleichtert.

„Wieder so ein Traum?“, fragte Tom

„Wieder so ein Traum.“, antwortete ich langsam...

Er schloss die Tür hinter uns und ich erzählte von dem Traum.

„Da fällt mir ein...“, sagte ich „Das Ding, das Emma kontrolliert...“

„Nenne es erst einmal Emma“, unterbrach mich Tom.

„Emma", begann ich „sagte, dass...die richtige Emma noch lebt, aber wie bist du darauf gekommen?“


„Du bist also nicht dahinter gekommen, wie?“, meinte Tom schmunzelnd.

„Also, das Mädchen musste ein Bewusstsein haben, sonst hätte es keine Energie.

Wenn man keine Energie hat, kann man nicht kontrolliert werden, und wenn

das, was du im Traum gesehen hast, die echte Emma gewesen ist, dann hätte sich etwas über ihre Persönlichkeit herumgesprochen, oder?“


Meine eine Hälfte wollte es verstehen, meine andere wollte ihm eine runterhauen...


Als ich spät am Abend wieder nach Hause wollte, hörte ich erneut Stimmen

„Komm zum Friedhof„ „Ich warte auf dich“ „ Komm schon, trau dich...“

„Erwarte den Tod...“


Da sah ich Emma, wie sie lächelnd in Richtung Friedhof ging...

Ich folgte ihr...

Fehler...

Großer Fehler...


Sie erwartete mich bereits auf dem Friedhof und ließ mich näher rankommen...

„Willst du jetzt?“, fragte sie.

„Was soll ich wollen?“, antwortete ich ernst.

„Mein Gefäß sein! Die Stimmen, die Albträume, die Angriffe... Das alles würde aufhören, wenn du mein Gefäß wirst...“, sagte sie lächelnd und reichte mir die Hand.

Ich wollte sie wegschlagen, doch meine Hand ging durch ihre durch...


„Bitte, sei nicht so ein Sturkopf! Ich weiß, dass du leben willst. Ich weiß, dass du

als Held zurück kommen willst...

Du willst nicht der sein, der sich an die Fersen des Bösen heftet, doch du würdest damit dem einen oder anderen das Leben retten...“

Sie sah mich an...

„Denk nach!“, forderte sie mich auf.

„Immerhin bin ich so nett und gebe dir die Chance.“


„Eine Frage...“, sagte ich.

„Wie hast du Emma dazu gebracht, dein Gefäß zu sein?“

„Das war leicht...“, antwortete sie „Ich bin in meinem damaligen Gefäß in ihr Zimmer gegangen und ihr gedroht, sie umzubringen, wenn sie nicht tut, was ich sage. Ich habe sie zum Friedhof geführt und ihr gesagt, dass sie und ihre Familie nur dann überleben würden, wenn sie mein Gefäß wird... doch die Kleine war schlauer, als ich dachte und hat ihr Tagebuch unbemerkt fallenlassen und erst dann meine Hand genommen...“

Aber ich muss jetzt gehen, du und Tom wurden in den letzten zwei Tagen

kein einziges Mal angegriffen, das muss ich nachholen...“


Dann verschwand das Mädchen...

Prinzessin Alice

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