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"Lasst sie vierteilen!" 

"Nein, bitte lasst es mich erklären! Ich habe die Luft angehalten!"

"Schweig, Hexe! Du wurdest der Häresie beschuldigt, bekamst deinen Prozess und nun wirst du bestraft. Du hast geschworen, ein Mensch - eine von uns - zu sein, doch du hast gelogen. Wir haben dich getestet und du hast diesen besagten Test nicht bestanden. Also lebe mit dieser Strafe solange du noch kannst. Und nun, vollendet euren Auftrag und lasst sie vierteilen!"

Die restlichen Inquisitoren saßen auf ihren den Rängen nach sortierten Plätzen. Einer nach dem anderen wiederholte das Urteil. Dies bezeugte, dass alle von ihnen diese Frau für eine Hexe hielten. Die Frau schrie, sie wollte sich wehren, doch sie war zu schwach. Ihre Stimme verlor an Kraft und sie gab auf. Am Marktplatz standen die vier Pferde, die das Urteil endgültig vollstrecken sollten. Die Fesseln aus Metall wurden ihr abgenommen, als der oberste Inquisitor mit seiner Gefolgschaft von untergeordneten Männern ankam. 

"Noch irgendwelche letzten Worte, bevor du deine gerechte Strafe bekommst?", fragte er höhnisch.

Sie schwieg. Die Seile wurden ihr um die Füße gelegt und festgezogen. Sie musste einen Aufschrei unterdrücken. Dann wurden die Seile an den Pferden befestigt. An den Armen war sie bereits festgebunden und sie spürte, dass eben diese Seile ihr die Blutzufuhr zur rechten Hand abklemmten. Sie wurde zur Mitte der Rinnen im Boden geführt. Niemand putzte diese Rinnen, was bedeutet, dass man das Blut ihrer Vorgänger noch darin kleben sehen konnte. 

"Leg dich auf den Boden und strecke deine Arme und Beine so von dir weg, dass sie an die Vertiefungen angepasst sind.", wies man sie an.

"Etwas anderes bleibt mir nicht übrig.", dachte sie. Sie gehorchte und machte sich bereit auf das, was jetzt folgen würde. 

Sie begann zu flüstern: "Lucifer mortuus diabolus, nec deus nec arch angelus. Patrocina me! Ego morior! Dei est culpa! Si mihi tecum captis, iuro semper fidelis sit tibi!" 

"Was sprichst du?", fragte der oberste Inquisitor. Er schrie über den gesamten Platz. 

"Lucifer mortuus diabolus, nec deus nec arch angelus. Patrocina me! Ego morior! Dei est culpa! Si mihi tecum captis, iuro semper fidelis sit tibi!", schrie sie zurück. "Luzifer, toter Teufel, weder Gott noch Erzengel. Schütze mich! Ich muss sterben! Es ist Gottes Schuld! Wenn du mich bei dir aufnimmst, schwöre ich, dir immer treu zu sein!", übersetzte sie. 

"Treibt die Pferde an! SOFORT! Die Blasphemistin wird keinen Moment länger auf dieser Erde Gottes leben."

Mit diesen Worten rannten die Pferde los und ein einziger Schmerzensschrei war zu hören. Man sah den zarten Körper in der Mitte auseinander reißen und die Pferde rannten ein paar Schritte mit jeweils einem Viertel ihres Körpers weiter. Und dann floss Blut in vier Richtungen. 

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"Wir können so nicht weiter machen!", schrie der am zweithöchsten gestellte Inquisitor. "Wir haben bald keine Frauen mehr, die uns Kinder gebären können. Machen wir in diesem Ausmaß weiter, wird unsereins aussterben."

"Aber was sollen wir tun, wenn die Dorfbewohner uns kontaktieren und den Verdacht hegen, die Nachbarin sei eine Hexe? Wir können dies nicht ignorieren. Das ist doch der Grund, weswegen wir unsere Macht überhaupt erst erhalten haben."

"Mag sein, doch wenn wir weiterhin die Beschuldigten so hinrichten, schaden wir uns selbst."

"Inwiefern?"

"Wie bereits gesagt, wir werden aussterben. Unser Stamm, unser Dorf, wird es so nicht mehr geben, wenn wir keine Frauen haben, die uns die Nachkommen gebären."

"Doch was schlägst du vor? Was sollen wir tun, wenn eine Anschuldigung hervorgebracht wird?"

"Wir werden sie testen, doch dann auch ihre Meinung vertreten lassen. Was sagst du, höchster Richter?"

"Bist du ein Blasphemist? Ich beschuldige dich hiermit hoch offiziell der Gotteslästerung!"

"Bitte was? Warum?"

"Du wagst es auch noch, zu fragen? Du vertrittst die Meinung, die Hexen nicht zu bestrafen! Sie einfach weiterleben zu lassen. Als wäre es keine Schandtat. Das fällt unter Blasphemie!"

"Aber..."

"Kein Aber. Wage es ja nicht, dich hier noch einmal blicken zu lassen! Ich verweise dich aus dem Höchsten Rat! Und nun geh!"

"Ja, oberster Richter. Ich werde gehen, doch lasst euch gesagt sein, dass ich nicht aufgeben werde. Ich bin mir sicher, dass manche hier dieselbe Meinung teilen wie ich, doch sich nicht trauen, dies öffentlich zuzugeben. Glaube mir, oh oberster Richter, du wirst bald grauenvoll sterben und ich werde deinen Platz einnehmen." Mit diesen Worten drehte er sich um und verließ den Raum.

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"Ich habe dich bereits erwartet. Deine Frau war so freundlich und hat mir die Tür geöffnet. Doch da wusste sie nicht, was ich vorhatte."


"Was machst du hier?"


"Du hast mich heute aus dem Höchsten Rat herausgeworfen. Und ich wollte mich dafür rächen. Immerhin bin ich nicht alleine mit meiner Ansicht. Willst du wissen, was mit deinem Sohn ist? Er war überaus freundlich."


"Was hast du getan?"


"Nun ja. Zuerst habe ich ihn in sein Zimmer begleitet. Und dann? Dann hat er angefangen zu schreien. So lange. Wie die Frau, die du als letztes hast hinrichten lassen. Weißt du. Ich habe sie geliebt! Sie sollte meine Frau werden! Und du hast sie umgebracht! Deswegen wirst du jetzt genauso leiden wie ich."


"Wo ist mein Sohn?!"


"Tot auf dem Boden seines Zimmers. Oder sollte ich sagen, im Himmel wegen deiner guten Taten? Das ich nicht lache. Er wird niemals in den Himmel kommen, da du ein grausamer Mörder bist!"


"Und meine Frau?"


"Sie ist hier. Direkt bei mir. Zu meiner Rechten. So wie du die "rechte Hand Gottes" bei uns bist. Ich wollte einen kleinen Zusammenhang. Weißt du, sie ist eine wunderbare Augenzeugin. Ich meine, ich war ja auch Augenzeuge beim Mord meiner Liebe. Warum also sie nicht auch bei deinem?"


"Du kannst mir nichts tun."


"Ach nein? Du kannst mich nicht aufhalten. Ich werde dich quälen und dir Schmerzen zufügen. Du würdest dir wünschen, du hättest mich erhört. Und ich werde deine Schmerzensschreie genießen."


"Bring mich um!"


"Bitte? Warum denn jetzt schon? Ich will doch noch die Qualen ausüben. Ich habe extra etwas dabei, um es zu ermöglichen." Er nahm verschiedene Dinge von dem Holztisch, der links von ihm stand. 




"Da haben wir einmal eine lange, spitze Metallstange.


Und Seile. Und ein Brandeisen. Oh, darauf freue ich mich am meisten!"


"Du bist ein kranker Mensch. Du musst dem Teufel entsagen."


"Warum sollte ich? Es ist so viel einfacher, ohne diesen Gott zu leben, der deine Idealen festgelegt hat. Ich würde nun gerne deiner Bitte nachkommen. Ich mache nun eine Kerze an, damit man überhaupt etwas sehen kann."


"Ahh! Was hast du getan? Hast du mich gerade geschlagen?!"


"Na was denkst du denn, wie ich dich sonst fesseln soll? Und nun sei still oder ich werde deine Qualen nur verlängern." 


Auf einmal erleuchtete die Kerze den Raum und der höchste Richter konnte einen Blick auf seine Frau erhaschen. Er sah, dass sie wohl schon gefoltert worden ist, denn sie hatte überall zahlreiche Schnittwunden. Und vor ihr war eine Schüssel. Diese war mit Blut gefüllt, doch so viel Blut konnte sie nicht verloren haben. Es war das Blut seines Sohnes und das seiner Frau. Darauf folgt sein Blut und dann wird seine Frau dasselbe Schicksal ereilen.


"Also, bist du bereit? Noch irgendwelche letzten Worte?"


"Fang einfach an."


"Oh, ein wenig ungeduldig, wie? Nun, dann werde ich mal anfangen. Du wirst damit ja vertraut sein, was jetzt kommt. Du hast es ja schon oft genug getan."


"Deus, patrocina me! Ego servus tuus sum! AHHH! Deus, patrocina me! Ego servus AHHH! tuus sum! ... "


"Deine Gebete werden dir auch nicht mehr helfen! Lucifer mortuus diabolus, nec deus nec arch angelus. Tu dominus meus es! Lucifer mortuus diabolus, nec deus nec arch angelus. Tu dominus meus es!" Er griff sich einen Stuhl und platzierte diesen so, dass er direkt am linken Arm des Richters saß. Er zog ein Messer hervor und griff sich den Arm.


„Bete. Bete zu deinem Herrn, dass er dich beschützen möge. Wenn du denkst, dass du dadurch gerettet wirst, dann liegt eine Täuschung vor, doch du wirst sehen, was ich versuche dir zu sagen.“


Er setzte das Messer eine Handbreite unter den Handwurzelknochen an und begann, ein Mal um den Arm herum zu schneiden. Der Richter litt schweigend. Der Verstoßene nahm seinen Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger als Maß und schnitt dann erneut einmal um den Arm herum. Der Richter zuckte vor Schmerzen.


„Ja, leide. Leide, so wie ich gelitten habe.“


Er stand auf und ging zur Frau des Richters. Er riss ihr das Oberteil auf und schlug sie ein einziges Mal ins Gesicht. Dann nahm er das Messer und stach ihr in den Bauch. Sie schrie. Ihre Schmerzen wurden schlimmer und der Richter versuchte sich zu wehren und sie zu verteidigen.


„Aber Herr Oberster Richter. Ganz ruhig. Es wird nicht mehr viel passieren.“


Er machte einen Querschnitt zwischen die beiden gezogenen Linien. Er zog langsam die Haut ab und der Richter schrie. Seiner Frau rannten die Tränen das Gesicht hinab und der Verstoßene hatte ein Grinsen im Gesicht. Er wiederholte dies an mehreren Stellen bis er sich zufrieden gab. Er warf die Hautfetzen in das Feuer, in dem das Brandeisen sich noch erhitzte. Er nahm die daneben liegende Metallstange heraus und ging auf die Frau des Richters zu.


„Nein. Dich muss ich noch etwas länger zuschauen lassen.“


Er drehte sich um.


Er rammte die spitze Metallstange durch den Fuß des Richters. Dann zog er diese langsam heraus. Dies wiederholte er bei dem anderen Fuß und den Händen. Die Schreie des Richters hallten von den Wänden zurück und er sagte daraufhin zum Richter: "Jetzt kommt mein Lieblingspart. Keine Sorge. Es ist fast vorbei."


Er zog ein Messer und stach es durch das Loch des rechten Fußes. Der oberste Richter schrie auf. Er begann, seinen Fuß zu zerschneiden, als wäre es ein Laib Brot. Der oberste Richter schrie nur. Es waren Höllenqualen, die er durchlitt, doch der verstoßene Richter gab nicht nach. Er wiederholte dies ebenfalls bei Händen und dem Fuß. 


"Bring mich einfach um! Bitte!", schrie der oberste Richter.


"Aber dann ist es doch nicht mehr so toll.", erwiderte der Verstoßene.


Er begann, seinem Opfer das Oberteil hoch zu schieben. Das Messer noch in der Hand haltend sagte er, es würde so oder so nicht mehr lange dauern. Er ritzte ihm den Bauch auf. Der höchste Richter schrie nicht, doch er zuckte immer wieder zusammen, sobald ein neuer Schnitt angesetzt wurde. Doch dann begann die richtige Folter erneut. Der Verstoßene ging zum Ofen und nahm das Brandeisen hinaus. 


"Ich markiere dich, hmm, direkt auf die Schnitte. Das ist gut."


Kaum, dass er das gesagt hatte, war es auch schon geschehen. Schreie. Der Richter konnte nur schreien. Der Schrei hallte von den Wänden zurück und der Verstoßene sagte: "Ahh. Da war er. Der Schrei, den ich hören wollte. Ok. Ich schlage dir jetzt einzeln die Körperteile ab und werfe sie in den Ofen. Viel Spaß im "Himmel".


Er fing am Fuß an und Schnitt ihm diesen ab. Er schrie nur. Und dann wurde es schwarz. Er war tot.


"So. Was machen wir denn jetzt mit dir?", sagte er an die Frau des toten Richters gewandt. 


"Laufen lassen kann ich dich nicht. Ach, ich stoße dir die Metallstange durch das Herz. Ja, das ist gut."


Er ließ sich Zeit. Er schob die Stange ganz langsam durch sie hindurch und lehnte sich mit seinem ganzen Körpergewicht dagegen. Sie schrie. Sie starb. Der Schrei hallte ebenso von der Wand wieder. 


Der Verstoßene nahm die Schüssel mit Blut und tunkte zwei Finger seiner linken Hand hinein. Er begann, an die Wand zu schreiben.


"Als Rache des Verstoßenen, dessen Frau ihm genommen wurde. Qualvolle Tode erlitten die Frau und der Mann. Das Kind wurde verschont. Es wurde sofort ermordet, ohne jegliche Qual. 


Lucifer mortuus diabolus, nec deus nec arch angelus!"


Darauf kippte er sich das restliche Blut über den Kopf und ließ es den Körper hinablaufen. Dann nahm er sich die Metallstange und stach sie sich ebenso ins Herz.


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