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,,Aylo…“

,,Hast du was?“

,,Nein der Name… er kommt mir nur sehr bekannt vor.“

Ich sah zu ihr herüber, sie schien sehr überrascht zu sein, doch dann fing sie sich wieder und fing an zu lächeln.


,, Ach wirklich, und woher?“

Ab da konnte ich nichts mehr sagen, Etwas in mir ergriff Besitz, Aylo hörte auf zu lächeln, zog ein Messer und ging langsam auf mich zu, ich war nun völlig weg, hatte keine Kontrolle über meinen Körper, die hatte der große Mann schon längst übernommen. Er sprach, doch dieses mal klang er wie ich.

,, Du hast dich schon einmal eingemischt, doch diesmal wirst du mich und ihn nicht töten, du bist viel zu früh in sein Leben getreten.“

,, Ach wirklich? Und was ist mit dir du mischt dich in sein Leben ein, doch wird es dir nichts bringen, ich werde ihn genauso töten wie ich dich getötet habe, glaubst du das du mich aufhalten kannst? Ich werde sehen wie das Blut aus seinem Mund tropft, wie sein letztes Fünkchen Leben aus seinen Augen entweicht.“

,, Du kommst vom gleichen Ort wie ich, aber wie, du hast doch noch gelebt.“

,, Ich bin kurze Zeit später gestorben an den Verletzungen die du mir hinzugefügt hast.“

Ich habe nur gehört was los war, hatte viele Fragen, war in einem innerem Konflikt, doch dann wusste ich was ich tun musste. Ich versuchte die Kontrolle über meinen Körper wiederzuerlangen, ich setzte mich seelischen Schmerzen aus, erinnerte mich an die Abweisung, dann an den Selbstmordversuch, an Jeff, an sie und ihren tot. Ich warf alle diese Erinnerungen weg, ließ los, das einzige was mich jetzt noch aufhielt war er, ich gewann die Kontrolle über meinen Körper. Meine restliche Menschlichkeit starb als ich ihr in die Augen sah, sie schien sehr überrascht.


,, Du? Willst mich töten?“

,, Du bist eine Gefahr! Ich lasse nicht zu das du Amok läufst nur weil du mit deinem Leben nicht klar kommst!“

Ich stand von dem Bett auf. Ging langsam auf sie zu und hob meine Hand, sie schlug schon erste schwarze Funken, doch dann sagte sie etwas was mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.

,, Du hast es damals schon nicht fertig gebracht deine eigene Schwester zu töten!“

Ich zuckte kurz. ,, War sie meine Schwester? Warum weiß ich nichts von ihr? Egal ich werde sie zur Rede stellen!“ Als ich meinen letzten klaren Entschluss gefasst hab sah ich auf, und sie war weg.

,, Ich sagte doch, du tötest mich nicht.“, das waren die Worte hinter mir.

,, Wie kann sie so schnell und lautlos sein? Wie? Ich muss sie töten!“ Ich schlug nach hinten, meine Hand glühte pechschwarz, doch sie fixierte sie einfach. ,, Meine Hand, umhüllt von schwarzen Flammen, und sie hält sie fest, mit einer Hand. Wie ist das möglich?!“

,, Achso? Hat er dir nicht erzählt das ich das kann? Ha Ha Ha!“ und mit diesen Worten riss sie mir den Unterarm heraus. Blut spritze in ihr Gesicht, an die Wände, auf mich.

Ich fiel zu Boden, alle Kraft verließ mich, diese Schmerzen. Ich kroch auf dem Boden Richtung Tür, doch sie hielt mich fest, zog mich zurück und flüsterte dann in mein Ohr.

,, Erinnere dich, du bist nicht zusammengebrochen. Du warst die ganze Zeit in der du „geschlafen“ hast wach. Du hast nur die Kontrolle verloren. Erinnere dich, als Something dich als einen bluten Fleck auf der Straße zurückgelassen hat, bist du etwa 10 min später einfach aufgestanden, hast wahllos Leute auf brutalste und Menschenverachtenste Art getötet, du erinnerst dich bloß nicht, achso beinahe hätte ich es vergessen. Weißt du was mit Jeff passiert ist?“

„ N-nein?“

„ Ich hab dich angelogen, ich hab dich nicht neben einer Blutlache gefunden, Ich hab dich von einer Kirche herunter geschossen, und falls du dich fragst wie ich dich finden konnte, ich musste einfach der Blutspur folgen.“

Ich konnte ihr kaum noch zuhören, ich verlor viel Blut, und langsam auch mein Bewusstsein.

„ Hörst du mir überhaupt noch zu? Achso dein Arm, warte lass mich dir helfen.“

Sie lächelte, das hat nichts gutes zu bedeuten. Ehe ich diesen Gedanken beendet hab trat sie zu, es war ein gezielter Tritt, auf die Öffnung meines Oberarmes.

„So die Blutung ist jetzt erstmal gedämpft. Wo war ich? Ach ja, Jeff hängt nun mit fehlenden Beinen an einer Kirchturmspitze. Deinen Blutspuren am Mund nach zu urteilen hast du sie ihm aus mir unerfindlichen Gründen abgenagt.“

„ Ich soll WAS getan haben?“

„ Außerdem fehlen ihm 8 Finger, ein viertel seines Schädels seine Zunge. So aber nun genug geredet. Ich werde dich erstmal entlassen.“

Sie lächelte wieder, danach nahm sie mich und warf mich aus dem nahgelegtem Fenster. Ich habe jede einzelne Glasscherbe gespürt, der Aufprall währe ohne sie bestimmt nicht halb so schmerzhaft geworden. Und weniger Blut hätte ich auch verloren. Meine Kleidung hatte einen rot schwarzen schimmer, wobei das Blut alt aussah, schon lange getrocknet. Dann wurde es wieder schwarz, aber diesmal wusste ich, würde ich nicht schlafen.

Ich wachte auf, gefesselt auf einem Tisch, mein Arm einbandagiert, nein nicht einbandagiert, es war eine Art Hülle die die einen Unterarm formte.

Zwei Personen traten hervor, die eine komplett einbandagiert und die andere hatte zwei Augenfarben, ein grünes und ein blaues.

„ Wo bin ich?“

Der einbandagierte sagte:,, An einem Ort an dem du erstmal sicher bist.“

„ Und wer ist der Typ mit den zwei Augenfarben?“

Er machte eine übertriebene Verbeugung und lächelte mich an.

„ Ich… bin Sleepless“

„ Sehr erfreut Sleepless, ich würde mich ja auch verbeugen aber ich bin grad etwas eingeschränkt in meiner Bewegung.“

Der einbandagierte sprach: „ Lass uns anfangen. Ich werde dir einen neuen Arm geben.“

Er hielt seinen Arm auf die Hülle. Auch wenn das jetzt schwer zu verstehen klingt, es tat unbeschreiblich weh. Der Arm füllte sich mit einer schwarzen Flüssigkeit und sie ist mit meiner Haut verschmolzen. Es war wie ein neuer Arm, doch ich habe noch etwas anderes bekommen, Erinnerungen. Jetzt wusste ich wer der einbandagierte Mann war, und ich trug einen unglaublichen Hass in mir. Ich verlor die Kontrolle, zappelte wild auf dem Tisch umher.

Sleepless rammte mir eine Spritze in den Hals, doch das konnte mich nicht aufhalten, ich zappelte weiter, versuchte meine Hände zu befreien, ich drückte sie so fest zusammen, das sich meine Fingernägel ins Fleisch bohrten. Dann wurde alles schwarz, das einzige woran ich mich erinnere ist das als ich aufwachte vor einer brennenden Stadt stand, in meiner rechten Hand, der Kopf meiner Mutter.

Fortsetzung folgt…

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