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Ich wache schweißgebadet auf. Schon wieder einer dieser Klarträume. Ich konnte ihn kontrollieren, aber irgendwie auch nicht. Es passieren immer so seltsame Dinge, doch irgendwie finde ich mich langsam damit ab, dass "sie" machen was "sie" denken. Während des Traumes scheine ich wieder getobt zu haben, die Decke liegt am Boden, das Kissen am anderen Ende des Raumes und mein Glas Wasser... irgendwo. Ich stehe auf und schalte das Licht an. Natürlich finde ich auch direkt das Glas, die Glassplitter drücken sich in meine Füße. Ich schreie auf und meine Mutter kommt ins Zimmer gestürmt. "Was ist los, Kelly?"

Es ist morgens. Meine Mom schaut sich die Wunde am Fuß nochmal an bevor ich zur Schule gehe.

In der Schule habe ich durch meinen Introvertismus nicht viele Freunde. Oft wenn ich meine Klasse sehe, befehlen "sie" mir Sachen, Sachen die mir zwar in meinem tiefsten Inneren gefallen, ich jedoch AUF KEINEN FALL machen würde.

Es ist alles so wie immer, bis darauf dass Lea an meinem Platz steht und ich ein komisches Gefühl bekomme. "Sie" fangen an wild durcheinanderzureden. Je näher ich ihr komme, umso lauter wird es. Man versteht nix, alles ist wild durcheinander, mir wird schwindelig.

Ich komme an meinen Platz und Lea fängt an zu grinsen. Sie sagt nur: "Hallo K" und alles was ich danach höre, sind "ihre" schrillen Stimmen, die alle auf einmal "abstrakt" schreien, bevor mir schwarz vor den Augen wird.

Ich wache in einer mir unbekannten Gegend auf. Auf mich starren die besorgten Gesichter meiner Familie und das neutrale des Arztes."Sie ist wieder bei Bewusstsein, ihr Zustand ist aber noch nicht hundertprozentig stabil, wir behalten sie über Nacht hier", sagt der Arzt mit gleichgültiger Stimme. Meine Mutter und mein Vater gehen traurig aus dem Zimmer und der Arzt macht das Licht. Ich schlafe durch die regelmäßigen Geräusche der Geräte ein.

Am nächsten Morgen werde ich durch hektische und verwirrte Stimmen geweckt. Ich bekomme erst langsam mit, dass das Fenster meines Raumes zerschlagen wurde. Ich muss nicht mal verlegt werden, da es mir inzwischen wieder gut geht und ich am nächsten Tag auch wieder zur Schule kann.

Am nächsten Tag ist Lea gar nicht in der Schule, um ehrlich zu sein erfreut mich das auch, ich konnte sie nie wirklich leiden, sie war oft gemein zu mir. Meine Lehrerin regt sich die ersten 20 Minuten des Unterrichts darüber auf, dass Lea unentschuldigt fehlt.

In der Mittagspause entdecke ich etwas in meiner Jackentasche, das "sie" so sehr zum Lachen bringt, dass ich anfange zu grinsen. Es ist ein Finger, aber nicht irgendein Finger, am Finger war der Ring, den Lea immer trug. Lächelnd stecke ich ihn ein und beschließe, ihn als Trophäe aufzuheben. Irgendwann kann ich mir vielleicht eine ganze Hand bauen..und vielleicht benutze ich ja auch einen deiner Finger, du da vor dem Computer.

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