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Du liegst in deinem Bett und schlägst langsam die Augen auf. Ist es schon Morgen? Noch im Halbschlaf dreht sich dein Kopf zur Seite um auf das digitale Ziffernblatt des Weckers zu sehen, der neben deinem Bett auf dem Nachttisch steht.

0:32 Uhr

Warum bin ich schon wach? Du erinnerst dich an ein Geräusch, das du im Halbschlaf vernommen hast. Wie hatte es sich nochmal angehört? Du weißt es nicht mehr.  Du beschließt weiter zu schlafen...


0:57 Uhr

Du schreckst aus dem Schlaf hoch. Da war wieder dieses Geräusch. Dieses Mal bist du dir sicher. Du schaust dich im Zimmer um. Deine Spielsachen liegen wild verstreut im Zimmer herum, wie immer. Dein kleiner Teddybär sitzt dir gegenüber am Bettpfosten.  Dein Blick streift das Fenster. Draußen ist es stockfinster, die einzige Lichtquelle ist eine etwas entfernte Straßenlaterne. Es hat zu regnen begonnen und die Regentropfen trommeln leise gegen das Fenster. Du überlegst, dass der Regen dich geweckt haben könnte, und legst dich wieder zurück ins Kissen...


1:14 Uhr

Diesesmal bleibst du liegen. Deine Augen sind weit aufgerissen, jeder einzele Muskel deines jungen Körpers angespannt. Mit deinen Armen klammerst du dich fest an die Bettdecke. Es hat aufgehört zu regnen und das einzige, was du hörst, ist das Rauschen deines Blutes in deinem Körper. Dann durchbricht ein Knurren die absolute Stille, leise zwar, doch für dich fast ohrenbetäubend laut. "Was war das?" Kaum hörbar, selbst in der Stille der Nacht, atmet etwas. Dir tritt der Angstschweiß auf die Stirn und du versuchst verzweifelt die Quelle der Geräusche zu Orten. Du bist verwirrt als es dir nicht gelingt. Plötzlich läuft dir die Erkenntniss als kalter Schauer über den Rücken:

Etwas ist unter deinem Bett

Beinahe benommen vor Angst und wie in Trance schlägst du die Bettdecke zur Seite und beugst dich über den Rand deines Bettes. Das Holz gibt ein fürchterliches Knarzen von sich, das dich zusammenzucken lässt. Du meinst noch einmal das Knurren zu hören, dann nichts mehr. Als deine Augen unter das Bett spähen, findest du dort nur den Staub, der sich über die Zeit dort angesammelt hat. Erleichtert übermannt dich die Müdigkeit wieder, und du sinkst zurück in den Schlaf, wenn auch lange nicht so schnell wie zuvor...


1:51 Uhr

Da ist es wieder. Das Knurren. Und es ist nicht mehr unter dem Bett.

Es steht davor.

Du wagst es nicht deine Augen zu öffnen, oder auch nur zu atmen. Du willst, was immer da ist, weiter in dem Glauben lassen dass du noch schläfst.

Du merkst, wie es sich über dich beugt, spürst seinen fauligen Atem in deinem Gesicht. Dann folgt ein weiteres Knurren, und etwas hartes, das kälter war als alles was du je berührt hast legt sich auf deinen rechten Arm, der noch immer unter der Decke hervorschaut. Das ist zu viel für dich. Du zuckst heftig zusammen, als die Kälte deinen Körper durchströmt und schlägst die Augen auf. Für den Bruchteil einer Sekunde siehst du ihm in die pechschwarzen, matten Augen und in das verfaulende Gesicht einer menschlichen Gestalt, aus dem einige Hautfetzen und die halbe Backe fehlen, sodass auch die schwarzen Zähne zum Vorschein kommen. Dann verschwindet die Erscheinung und du bleibst allein im Zimmer zurück.

Dein panischer Schrei schallt durch das gesammte Haus, doch niemand wird dich hören. Du atmest schnell, dein Herz rast, Schweiß durchnässt deine Sachen. Dein Blick springt im Zimmer umher, immer auf der Suche nach etwas, dass du nicht finden willst. 

Du hoffst, dass alles nur Einbildung war, nichts als ein Alptraum, reine Phantasie und wünscht dir du könntest es glauben.

Doch der blutige Schnitt an deinem rechten Arm ist echt. Und du weißt, es wird wieder kommen, was immer es auch war. Du versuchst wach zu bleiben, doch du bist müde und hast fast die gesamte Nacht nicht geschlafen, weshalb du nicht lange durchhältst...


3:06 Uhr

Er ist zurück...


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(Keine Weiterverwendung oder starke Abänderung des Textes ohne Absprache mit dem Autor, gemäß der         CC-BY-SA Lizenz)

Steffen L. (Neffets97) (Diskussion) 22:25, 8. Feb. 2014 (UTC)

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