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Apostel Nr.2  Mercy der Heldenmütige


Stell dir vor.....


Es ist Mitternacht, dein ganzes Zimmer leuchtet, durch den hellen Schein des Mondes, silberblau auf.

Eigentlich schläfst du um diese Uhrzeit schon, aber du fühlst dich aus irgendeinem Grund, sehr beobachtet.

Dir schießen die Erinnerungen des heutigen Tages durch den Kopf. Ein leichtes lächeln legt sich in dein Gesicht, weil du sehr Stolz auf deine Taten bist. Du bist immer Stolz auf dich, hast ein sehr hohes ansehen, sehr viele Freunde und führst ein Leben, wie es dir gerecht ist.

Du schaust dich in deinem Zimmer um, doch alles ist so, wie gewohnt. Eine leichte Gänsehaut durchzieht dich, bei dem Gedanken, beobachtet zu werden.

Du legst dich vorsichtig wieder hin, redest dir ein, dass das alles nur Einbildung ist.

Du schließt deine Augen, entspannst dich und lässt deine Gedanken schweifen. 

Nach einer kleinen Weile, fühlst du dich geborgen, auch das seltsame Gefühl hat sich gelegt.

Plötzlich fühlst du, wie sich die Seite deines Bettes, unter fremden Druck, senkt und du bist dir sicher, das du dir das nicht eingebildet hast.

Verunsichert öffnest du deine Augen und zuckst heftig zusammen, als du einen jungen Mann neben dir sitzen siehst.

Er hat helles blondes Haar, tiefe blaue Augen, die so aussehen, als könnte man in ein endloses Meer sehen. Sein liebliches Gesicht wird von einem beruhigendem lächeln geziert.

Sein strammer Körper ist von einer blauen bis goldenen Rüstung umhüllt, und auf seinem Rücken, thront ein breites Schwert.

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,,Sei Gegrüßt, kleiner Mensch. Es tut mir wirklich sehr leid, dir Mitteilen zu müssen, das ich dich töten will", flüstert er dir in einem ruhigen Ton zu.

Geschockt starrst du ihn an, weißt nicht wie du darauf reagieren sollst.

Perplex lässt du ein leises lachen von dir, denkst, das sei ein Traum.

Ungläubig setzt du dich hin, schaust ihn in seine Augen. In diesen Moment fühlst du dich unglaublich Stark, da dir in einem Traum nichts passieren kann.

Der Mann legt seinen Kopf zu Seite und lächelt dich ebenfalls an.

,,Ihr fühlt euch mir überlegen, hab ich recht? Ihr denkt, das alles sein ein Traum, doch ich muss euch enttäuschen, ich bin real." lacht er und in seine Stimme, mischt sich ein leichtes knurren.

Kichernd führst du deine Hand in seine Richtung. Du legst sie vorsichtig auf seinen Brustkorb und fühlst eine enorme Hitze. Reflexartig ziehst du deine Hand zu dir zurück. 

Langsam machst du dir Sorgen, denn du konntest ihn anfassen, hast Schmerz bei der Berührung gefühlt.

,,Hab ich es nicht erwähnt gehabt? Ich bin echt, so echt wie du,..." seine Stimme fängt an zu Grollen. ,,... Wenn ich mich aber vorher noch Vorstellen darf, mein Name ist Mercy."

Als er seinen Namen ausspricht, siehst du, das sich eine rot aufleuchtende Tätowierung durch sein Gesicht zieht, seine Haut dunkler wird und seine Haare sich tiefschwarz färben.


Leicht eingeschüchtert, versucht du Distanz zwischen dir und dem Fremden zu schaffen.

Mit einem Ruck steht er auf, Richtet sich in voller lange aus und siehst wie aus seinem Rücken, große dämonische Flügel schießen und das Schwert zu Boden fallen lassen.

Ein langer Schwanz zieht sich über den Boden und der Mann fixiert seinen Blick auf dich.

,,Im Namen der heiligen Apostel, nun Lauf schon!" Brüllt er dich an.

In panischer Angst, denkst du nicht weiter nach und rennst sofort los. Du rennst durch den langen Flur, rufst nach deinen Eltern. Der Dämon sprintet dir hinterher, lacht dabei mit einer rauen Stimme.

Deine Eltern laufen dir entgegen, erstarren aber bei dem Angesicht deines Verfolgers. 

Schützend stellst du dich hinter sie, hoffst das es bald vorbei ist.

Doch stattdessen siehst du, wie er sie mit einem Hieb enthauptet.

Verzweifelt schreist du auf, deine zittrigen Knie lassen dich nach einem Schritt zu Boden sinken.

Du siehst den gehörnten Schatten auf dich zu kommen, deine Tränen verwischen deine Sicht. Leise Worte lösen sich von deinen Lippen:

,,Warum...warum tust du mir das an?"

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Eine schwere Kralle legt sich auf deinem Kopf ab.

,,Dein Stolz, er widert mich an. Zahle nun für deine Sünde!"

Ein leichtes leuchten umgibt dich und als es entschwindet, reißt dir, der einst heilige Apostel, deine Arme aus. Der Schmerz ist unbeschreiblich. 

Er schleudert sie gegen die Wand, doch du kannst sie immernoch fühlen.

Egal was er von dir abreißt, egal was er von deinem Körper frisst, du kannst dieses Körperteil immernoch fühlen, als sei es deine Seele, die sich mit alldem verbunden hat.


"Nun Mensch, ich hoffe du lernst aus deinem Stolz und begehst keine Fehler, den sonst, muss ich mich, wohl oder übel, mit dir unterhalten."

Mercy ist der kleine Bruder von Camomile, aber der 2. älteste der Apostel Geschwister. 

Tagsüber ist er ein mutiger Bursche, der die Menschen mit seinem Leben beschützt, doch Nachts verdirbt er zu einem Dämon und lässt seinen Blutdurst an den Stolzen Menschen aus.

Also pass auf dich auf, denn Stolz trägt jeder in sich. 

Vielleicht bekommst DU heut Nacht Besuch von den 7 Aposteln.                

 

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