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Stell dir vor...

Dein Leben ist eigentlich ganz normal, bis auf eine kleine Ausnahme:

Du bist leider leicht nymphomanisch.

Keiner außer dir weiß was davon.

Ansonsten erlebst immer deinen ganz normalen Alltag.

Du wachst, wie fast jeden Morgen, um 9 Uhr auf. Am liebsten würdest du jetzt noch weiter schlafen, aber du hast noch wichtige Sachen zu erledigen. Gähnend rollst du dich aus deinem Bett und schlenderst in das Badezimmer. Dort erleichterst du dich um ein paar Gramm, putzt deine Zähne und kämmst dein Haar.

Etwas mehr motiviert, läufst du in die Küche, um zu Frühstücken.

Komischerweise ist deine Mutter noch nicht wach. Bei deinem Vater ist es selbstverständlich, da dieser auf einer Geschäftsreise ist. 

Fürs erste beschließt du, was zu essen und dann nach ihr zu sehen.

Du öffnest den Kühlschrank, schmierst dir ein paar Brötchen und fängst an zu essen.

Aber als du plötzlich eine fremde, männliche Stimme hörst, die definitiv aus dem Schlafzimmer deiner Mutter kommt, wirst du sehr hellhörig.

Du verstehst leider kein Wort, da alles gedämpft rüber kommt, aber du hörst eindeutig, wie dort drin etwas zersplittert.

Voller Sorge springst du auf und rennst zu diesem Zimmer.

"Mama?... Alles in Ordnung?" rufst du, während du an der Tür klopfst.

Als du keine Antwort von ihr bekommst, beschließt du, die Tür zu öffnen.

Im Zimmer deiner Mutter liegen keine Scherben oder anderes, was diesen Ton hätte erzeugen können.

Auf ihrem Bett siehst du, dass unter der Decke jemand liegen muss.

"Mama? Geht es dir gut? Brauchst du irgendwas?" fragst du voller Sorge, als du am Bettrand stehst. Langsam legst du deine Hand auf ihren Rücken. Plötzlich fühlst du dich sehr eigenartig, als würde deine Wollust dich von innen heraus zerreißen. Deine Beine zittern sehr stark, mit jedem Atemzug den du machst, wird dieses Gefühl immer stärker.

Mit einem mal siehst du, wie eine Hand unter der Decke hervor kommt, die nach dir greift. Aus Reflex springst du zurück, um dich zu schützen.

Diese Hand sieht viel zu groß aus, als die von deiner Mutter.

Du erkennst außerdem, dass die Hand Perlon-Stulpen trägt. Etwas, was deine Mutter niemals tragen würde.

"Komm zu mir... Komm her zu mir" ertönt eine sehr verführerische Stimme.

Deine Gefühle fangen an dich zu quälen, dein Atem wird immer mehr mit lustvollen Tönen erfüllt.

Du versuchst das Zimmer zu verlassen, da dir das nicht geheuer ist, aber deine Füße sind schwer wie Blei.

Du fällst zu Boden und kannst keinen Muskel mehr bewegen.

"Na los... Willst du denn keine süße Erlösung?" 

Der Hügel im Bett fängt an sich zu erheben. Du siehst, wie die Decke langsam von jemanden herab rutscht.

Zuerst wird eine hellblonde Mähne freigelegt, danach markante Schultern und ein schmaler trainierter Körper. Das auffälligste sind der franzierte blaue Perlon-Anzug und das dunkle Tuch, was um die Taille gebunden ist.

Ein junger Mann mit rosigen Wangen und leuchtend blauen Augen schaut dich an.

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"Ein wunderschönes Geschöpf wie du, Mensch, söllte nicht leiden. Lass mich dir helfen, ich  werde auch ganz zärtlich mit dir sein."

Ein breites Grinsen zieht sich durch sein Gesicht, während er auf allen vieren auf dich zu kriecht.

Du fängst an, nach Hilfe zu schreien. Deine Gedanken rotieren in deinem Kopf.

Wo ist deine Mutter?

Wer oder was ist dieser Mann?

Was will er von dir?

Du versuchst trotzdem, vergeblich, weg zu kommen.

"Keine Angst... Ich will dich doch nur spüren... Mir ist es völlig egal ob Männlein...oder Weiblein!"

Dieser Mann fängt an, sich gegen dich zu drücken und dir verführerische Wörter ins Ohr zu flüstern. Du wehrst dich dennoch weiter, du willst es einfach nicht. Deine Angst steigt immer mehr an, dein Herz schießt dir irgendwann noch aus der Brust.

Sein Haar fängt an, dunkler zu werden, die Spitzen sind kohlrabenschwarz, seine Augen leuchten rot auf und sein Lächeln jagt dir eine eiskalte Gänsehaut über den Rücken.

Als du die tiefschwarzen Rabenflügel siehst, die dich umschlingen, hörst du deine Mutter weinend aufjaulen.

"Komm her du Mistvieh!" schreit er mit einem mal laut auf...

Die Nachbarschaft hatte aus Angst vor lauten Schreien die Polizei gerufen. Als diese in eurer Wohnung ankam, musste diese aufgebrochen werden. Der Anblick der sich ihnen im Schlafzimmer bot, verstörte einige Beamte. Dein Leichnam hing, an den körpereigenen Gedärmen, von der Decke herunter.

Nach genauer Autopsie wurde festgestellt, dass du an innerer Verblutung qualvoll gestorben bist.

Wer dir das angetan hat ist unbekannt.

Später wurde deine Mutter im Wandschrank sichergestellt. Sie war brutal geknebelt und hatte eine Platzwunde am Kopf.

Als man sie befragte, schrie sie verschreckt "Es war ein Engel!" auf.

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Sie und dein Vater sitzen jetzt in psychischer Betreuung.

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