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Ja, kotz dir die Seele aus dem Leib!

Schrei deine Qual und deine Wut heraus! Ich steh darauf!

Es erregt mich unheimlich, dir dabei zuzusehen, wie du dich windest wie ein geprügelter Hund im Staub. Nach meinen Stiefeln lechzend, kaum mehr in der Lage dazu, dich richtig zu artikulieren. 

Flehe mich an, dich von deinem unseligen Leid zu erlösen!

Beschimpfe mich! Nenn mich Sadist! Nenn mich Arschloch und Monster!

Gott im Himmel, macht mich dieser Scheiß geil!

Geiferndes Lachen erfüllt den Raum neben deinem ängstlichen Quieken, das mich so an eine halb überfahrene Maus erinnert!

Meine umgebundene Lackschürze glänzt schon längst in den Farben deiner Körperflüssigkeiten, es ist nicht mehr viel Leben in dir.

Weit habe ich den Kopf zurückgelegt und lache aus vollem Halse. Du weißt, wie sehr du mich amüsierst und schlussendlich befriedigst. 

Die Beschreibung meiner Selbst fällt aller Wahrscheinlichkeit nach in die eines unheimlichen kranken Wichsers – ein Soziopath, jemand mit einer dissozialen Persönlichkeitsstörung. Vielleicht ein Psychopath. Und wie so viele andere bin ich der perfekte Mann nach außen hin.

Ich brauche kein Messer, keine Gegenstände, um dir weh zu tun. Wirklich weh zu tun. Nachdem ich dich stundenlang mit Worten malträtiert habe, reichen meine Hände, um dich in Fetzen zu reißen. Ich liebe es, in Körper einzutauchen, als wären sie warme, rote Schwimmbecken; mich in den dampfenden Eingeweiden zu suhlen wie ein Schwein und die stickigen Faulgase einzuatmen, als wäre es ein gutes Parfum. Ich liebe diesen Scheiß!

Danach steige ich dann in die Dusche und lasse deinen toten, langsam kälter werdenden Körper einfach liegen. Vielleicht findet ihn jemand, vielleicht findet ihn niemand. Wen interessiert das schon? Meine Hose ist schon ausgebeult, seid ich angefangen habe, und ich beglücke mich jetzt selbst unter dem prasselnden Strom der Dusche, bevor ich in mein Schlafgewand schlüpfe und mich glücklich lächelnd in mein Bett lege. Es dauert nicht lange, ehe ich einschlafe und von Dingen träume, die man offenkundig als abartig abtun würde. Für mich ist es schön, reizvoll und die Erfüllung schlechthin.

Da bist auch du, in meinem Traum. Großgewachsen, schlank, muskulös. Ein Mann, wie er sein sollte. Ich bin nicht homosexuell oder dergleichen, aber Männer sind einfach schwerer zu töten als Frauen. Sie halten mehr aus. Das erhöht den Spaß ungemein.

Du schlägst mich zu Boden, mit all deiner Kraft, und aus irgendeinem unerfindlichen Grund schaffst du es, mich zu halten. Drischst brutal auf meinen Bauch, meinen Kopf und meine Lendengegend ein. Fast meine ich, den Schmerz wirklich zu spüren. Und ich genieße es. Legst deine Hände um meine Kehle und drückst fest zu.

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Ich merke, dass ich wach bin, den Traum wie einen schnell laufenden Film vor meinen Augen kann ich deutlich spüren, wie mein Gesicht fest in das Kissen gepresst ist. Die feinen Fäden des Kissenbezugs tief in meiner Nase, bekomme ich keine Luft. Meine Lungen weigern sich, sich mit Luft zu füllen. Versuche meinem Körper den Befehl zu geben, sich endlich zu rühren und seine verdammte Arbeit zu tun. 

Galle steigt in meiner Kehle hoch, und ich schmecke Erbrochenes in meinem Mund und fühle es in den Nasengängen. Kann weder dich noch den Traum abschütteln, und noch viel weniger kann ich atmen. In meinem Schädel hämmert der rasende Blutdruck, und es dreht sich. Mehr Mageninhalt, noch weniger Zeit, vollkommen zu erwachen und die Kontrolle über meinen Körper zu erhaschen. Meine Muskeln beginnen zu krampfen, ich zucke wie meine Opfer, wenn ich ihnen das Licht ausblase.

Es wird feucht unter meinem Gesicht.

Du stehst doch auf diesen Scheiß!

Ravnene

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