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Anmerkung des Autors: Um die Handlung dieses Teils vollständig zu verstehen, müsst ihr zuerst diese Geschichte gelesen haben (die auch von mir geschrieben wurde).

Prolog (Hier zu Teil 2Bearbeiten

Hallo, kennt ihr mich noch? Ich bin es, der Trottel, der es gewagt hat, SEIN Spiel zu spielen. Ich kann gar nicht sagen, wie viel Zeit inzwischen vergangen ist; ich weiß nur, dass ich mittlerweile unzählige Menschen auf dem Gewissen habe. Inzwischen bin ich abgehärtet - naja, wohl eher abgestumpft - genug, um nicht mehr ständig zu heulen und Albträume zu kriegen. Was ich in dieser Geschichte verloren habe, fragt ihr? Nun, ihr werdet schon sehen...

Der Fremde Bearbeiten

Ich stand auf. Wie immer. Ich machte mir Frühstück und las Zeitung. Wie immer. Ich duschte, zog mich um und schaltete den PC ein. Wie immer. Man hätte meinen können, es wäre ein ganz normaler Tag, und doch war es einer, der mein Leben grundlegend verändern sollte.

Ich startete das Spiel und schlenderte durch den Wald. Ich hatte mit IHM diese Zeit vereinbart. Immer um diese Uhrzeit sollte ein neues Opfer durch IHN seinen Weg in den Wald finden. Er lockte sie zum Beispiel durch Botschaften an Wänden, Türen oder Plakaten dorthin, und ich sollte sie dann töten.

Ah, da war auch schon ein Kandidat. Es handelte sich um ein Mann, relativ jung, eigentlich ein ganz unscheinbares Aussehen. Trotzdem; als ich ihn so ansah, wurde mir ganz mulmig zumute, ich bekam fast Angst. "Sehr merkwürdig. Naja, wahrscheinlich bilde ich mir das nur ein", sagte ich zu mir selbst. Ja, ich führe schon seit einiger Zeit Selbstgespräche; wahrscheinlich drehe ich langsam durch. Egal, jedenfalls hatte der Typ bereits drei Seiten gefunden, wie mir eine kleine Anzeige unten rechts am Bildschirm verkündete. "Na dann, es kann losgehen." Und an genau an dieser Stelle wurde mir zum ersten Mal klar, dass dieser Mann kein normaler Mensch war. Ich ging von hinten an ihn heran, und dann...war er weg. Einfach so, puff, verschwunden im Nichts.

Mein Gesicht war ein einziges Fragezeichen. "Ka...kann der sich etwa auch teleportieren?" Ich war ganz verdattert. Schnell besann ich mich wieder und teleportierte mich durch den Wald. Da! Er war also bei den Tanks, und riss gerade die vierte Seite ab. Schnell ging ich auf ihn zu, bereit, meine Tentakel ausfahren zu lassen, doch kurz bevor ich ihn zu fassen kriegte...puff, weg, einfach so. Er war mir schon wieder entwischt; der Kerl war erstaunlich. Ich überlegte: Was, wenn er noch mehr drauf hatte, wenn er mich befreien könnte von IHM? Ich musste es herausfinden.

Begegnung Bearbeiten

Es war schwieriger geworden. Die letzte Seite schien sehr gut versteckt zu sein, jedenfalls fand er sie einfach nicht. Er hatte schon den ganzen Wald abgesucht, aussichtslos. Er überlegte, ob die Seite vielleicht gar nicht existierte, man das Spiel gar nicht gewinnen konnte. Er hielt inne. Spürte jemanden. Ganz in der Nähe. Er sah keine Veranlassung dazu, abzuhauen. Selbst wenn diese Person zu ihm stoßen würde, so würde sie kaum mehr als ein Zucken Zustande bringen, ehe... "Ich komme gleich raus und bitte dich, mich nicht umzubringen. Ich habe eine kleine Vorstellung davon, welche Macht du besitzt. Ich vermute, du brauchst nicht mal einen Finger zu rühren, um mich in der Luft zu zerreißen, aber bitte, hör mich an, okay?" Er war in Hochstimmung heute, schließlich war er seinem großen Traum bereits sehr nahe, also zeigte er sich von seiner freundlichen Seite. "In Ordnung, ich halte mich zurück!" Aus dem Busch zu seiner Rechten drang ein Rascheln.

Ich trat langsam aus dem Gestrüpp hervor. Dort stand er, dieser Kerl, hätte ein Waldspaziergänger sein können, und doch spürte man die finstere Aura, die ihn umgab. Wir starrten uns an, Sekunden, Minuten, Tage, Jahre, ich kann es heute nicht mehr sagen. "Also Knirps, schieß los!" "Du musst mir helfen, ich flehe dich an-", ich fiel auf die Knie "bitte, bitte hilf mir. ER hat mich in seiner Gewalt, ich kann nichts dagegen machen, bin zu schwach. Aber du, du bist stark...stark genug, um IHN aufhalten zu können. Bitte, bereite dem ein Ende" "Hm...Wenn dein Jemand derselbe ist wie der, den ich suche, dann könnten wir uns einigen. Ich sag dir was: du hältst ihn fest, ich...mach, was ich tun muss...und dann lass ich dich gehen. Wie wär's, Knirps?" "Einverstanden. Aber wie soll ich ihn festhalten, wie gesagt...ich bin zu schwach" Er murmelte fremdartige Wörter vor sich hin, und drückte mir etwas in die Hand. Es fühlte sich merkwürdig an, wie...flüssiges Gas. Ein Kreis mit mehreren komischen Symbolen. "Wenn er auftaucht, dann wirfst du ihm den an den Kopf. Vermasselst du's, bist du tot, kapiert!" Ich sah ihn an. Lange. "Kapiert".

"Also es ist ganz einfach. Wir müssen bis heute Nacht warten, dann wird er kommen und mich holen. Ich werd ihn schnappen, und du...naja, du weißt schon". "Alles klar, Kniprs".

Nächtlicher Besuch Bearbeiten

Ich lag in meinem Bett und wartete. War angespannt, nervös. Er hatte sich unsichtbar gemacht, war in einen weiß schimmernden Kreis gestiegen und einfach verschwunden. Ich warf einen kurzen Blick auf die Uhr. Fünf vor zwölf. Gleich war es soweit. Die Falle pulsierte in meiner Hand. Stille. Und dann, urplötzlich, stand er neben mir. Ich klatschte den Kreis gegen seine Stirn, fest entschlossen, und spürte eine heiße, stechende Energie durch meinen Arm fließen. Er gab einen hohen, verzerrten, langen Schrei von sich. Er wand sich, versuchte, sich aus dem Bannkreis, der auf dem Boden unter ihm erschienen war, zu befreien. Zwecklos. Der Kerl tauchte aus dem Nichts auf und stellte sich vor die sich windende Kreatur.

Er war so erregt wie schon lange nicht mehr. Konnte sich kaum mehr halten. Er musste sich dennoch beherrschen, musste die Beschwörung fachgerecht durchführen. Er zeichnete den hochkomplexen Bannkreis um die weiße Gestalt herum, und sprach einmal mehr die Worte, die, so war er sicher, seinen Sieg bedeuten würden; "Sekubur ulim verto, saphina dies kore, espibisha noquos, PENERIT-". Er brach ab. Etwas stimmte nicht. Er näherte sich der Gestalt. Berührte sie. "Verdammt. VERDAMMTE SCHEIßE!!!"

Er war vollkommen außer sich. Schrie rum wie ein Verrückter. "HEY, WAS IST LOS?!", schrie ich gegen sein Gebrülle an. Er fuhr zusammen. Wandte sich mir zu. Er schien sich über irgendwas zu wundern. Sah mich an, als wär ich ein Geist. "Wie kannst du noch leben, Knirps?" "Äääh, was? Wieso, was meinst du damit, und was ist los, wieso hast du ihn nicht erledigt?" Seine Züge normalisierten sich. "Er hat keinen richtigen Körper. Er besteht aus so einer Art Rauch, ist zu kompliziert zu erklären. Ich kann ihn nicht brauchen. Und jetzt zu dir...wieso lebst du noch?" "Was zu Hölle meinst du damit?" "Der Kreis. Die Falle, die ich dir gab. Um sie zu aktivieren, ist eine Seele nötig. Eigentlich sollte sie dir deine Seele entziehen und ihn dadurch bannen. Aber du stehst immer noch hier, warum?" Ich starrte ihn an. Er hatte mich also mit umbringen wollen. Arschgesicht. "Naja, ich hab vorhin, als sie losgegangen ist, so ne Hitze an meinem Arm gespürt, das war alles." Er schaute mir in die Augen. Sein Blick war nicht zu deuten. Dann begann er zu lachen. "Du gefällst mir, Knirps. Ich hab eine Frage an dich: Willst du die Macht des Bannes kennenlernen?" Ich schaute ihn lange an. "Unbedingt. Ich komm aber nur unter einer Bedingung mit: verrate mir deinen Namen". Er zog eine Augenbraue hoch. Dann seufzte er. "Na gut, von mir aus. Hör gut zu und merk ihn dir. Mein Name lautet..."

Fortsetzung folgt...

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