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Ich stelle mir diese Frage schon seit Jahren. Wenn man sich die alten Schriften von Bram Stoker oder Mary Shelley durchliest, kann man noch das alte Grauen sehen,was durch die Seiten schimmert. Ich weiß noch wie ich wirklich tagelang nicht schlafen konnte,da ich Angst hatte dass aufeinmal Frankensteins Monster vor dem Fenster steht und mich als seinen Schöpfer verflucht.

Wir sind in einer Zeit angekommen,in der man uns das gruseln neu beibringen muss. Meiner Meinung nach,wurde alles mit dem Splattergenre zerstört,was man über Jahrhunderte aufgebaut hatte. Filmklassiker wie "Die Nacht der lebenden Toten" werden als "langweilig" und "uncool" bezeichnet. Leute,ich hab mich damals vor Angst fast eingeschissen(ich war vielleicht dreizehn oder vierzehn als ich ihn zum ersten mal gesehen hatte.) Die Atmosphäre,die Kameroperspektiven,die Landschaft. Alles war perfekt. Und alles ist zu Grunde gemacht. Durch beschissene Splatterfilme, die als "neuer Horror" definiert werden. Ja,vielleicht altert ein Filmgenre aber das hat nichts mehr mit Horror zu tun. Das kann man in jedem Anatomieunterricht sehen. Horror setzt sich aus Angst und unbequemen Gefühlen zusammen. Mein Onkel erzählte mir wie sich damals die Jugendlichen über den neuen George Romero Film unterhalten haben und wie sehr sie sich gruselten. Heute? Heute sieht man zehnjährieg auf der Straße die rumlabern "jo Saw ist voll geil,bester horrorfilm ever". Da möchte man ihnen am liebsten Shining und Dracula um die Ohren schlagen.

Eure Meinung: Hat der Horror durch Splatterfilme seine Wirkung verloren?

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