FANDOM


Hey Leute, welcher Tag ist heute?
Meine Erinnerung ist finster und verschwimmt in Angst durchtränkten Bildern und grauenhaften Eindrücken, von unterirdischen Gängen, unauslotbaren Abgründen und Dingen, die sich mit schleimigen Geräuschen fortbewegten, aber immer außerhalb meines Blickfeldes blieben. Ich glaube, mich an lange Gänge unter der Erde zu erinnern, in denen meine Schritte dumpfen Hall erzeugten und die Fackel zitternde Umrisse aus der ewigen Finsternis riss. Die Wände schienen aus dem gewachsenen Stein gehauen, mal mit Kohleflözen durchsetzt und mit Einschlüssen von Quarz und Pyrit, sowie Resten fossiler Mollusken.
Ich wünschte, ich könnte all dies als Halluzinationen, oder schreckliche Albträume abtun, doch meine Kleidung ist dreckverkrustet und stinkt fürchterlich nach Etwas, das ich nicht beschreiben kann. Der Geruch ist mir völlig unbekannt, weckt aber undeutliche Eindrücke in mir, an raues Geflüster, grausame Stimmen und eine Gruppe verhüllter Gestalten, die auf eine unsagbar schreckliche Weise unmenschlich wirkten, obgleich ich nicht mehr sagen könnte, weshalb.
Eine Schale, gefüllt mit etwas Unaussprechlichem, Schleimigem, was diesen ekelerregenden Gestank verströmte, bildete den Mittelpunkt eines abscheulichen, okkulten Rituals, an dem ich offenbar teilnahm.

Danach ist meine Erinnerung getrübt. Es muss ein grauenhafter Albtraum gewesen sein, den ich durch litt, denn dieser Ort, den ich vor meinem inneren Auge noch immer sehe, kann unmöglich existieren. Es kann kein irdischer Ort gewesen sein, in dem die euklidische Geometrie aufgehoben und ins Absurde verzerrt, voll unmöglicher Winkel und falscher Flächen, die sich mal in die eine, dann in die andere Richtung krümmten.
Zeit schien an diesem unmöglichen Ort nicht zu existieren. Ich trieb, doch ob ich unter mir zyklopische Landschaften sah, oder groteske Städte, kann ich nicht sagen, denn die verrückte Geometrie des Ortes entzieht sich jeder Beschreibung und ist mit dem menschlichen Verstand nicht zu erfassen.
Irgendwann wachte ich auf, doch nicht Zuhause, sondern auf dem Friedhof. Es war Nacht, ein lauer Wind wehte beruhigend und angenehm. Doch das Grauen steckte mir noch in den zerschrammten und geschundenen Gliedern. Ich taumelte irgendwie nach Hause. Eine unbestimmte Angst vor dem schwarzen Sternenhimmel begleitete mich.
Obwohl ich völlig erschöpft und zerschlagen war, führte ich meinen Plan noch zu Ende und verbrannte das namenlose Buch und die besudelte Kleidung gleich mit. Beides brannte wie Zunder. Die Flammen züngelten so hoch aus dem Grill, dass ich fürchtete, ein Nachbar könnte aus Sorge die Feuerwehr rufen. Doch dieses eine Mal hatte ich wohl Glück. Ich verbrauchte die ganze Flasche des flüssigen Grill- Anzünders. Selbst die Asche steckte ich noch mehrmals zur Sicherheit an. Danach warf ich den ganzen Grill mitsamt den verkohlten Rückständen in eine fremde Mülltonne, am Ende der Straße.

Ich glaube, dass ich einen ganzen Tag geschlafen habe, auch wenn es kein erholsamer Schlaf war, denn ich glaube das gewohnte Kratzen und Scharren gehört zu haben, neben einer flüsternden Stimme, die unverständliche Worte raunte.
Ich schätze, dass mein Geist die grauenhaften Erlebnisse noch verarbeiten muss, doch hoffe ich, dass die unheimlichen und beängstigenden Ereignisse nun ein Ende haben.
LG Vanum

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki