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Darf ich dir, werter Leser, eine Frage stellen bevor du das, was ich im Moment noch meine literarischen Ergüsse nenne, einem meist sehr einseitigen Studium unterziehst?

Was verstehst du unter Wahnsinn?

Die Frage meine ich durchaus ernst, auch wenn ich zugebe, dass es nicht die erste Frage ist, die mir in den Sinn kommt, wenn ich jemand neuen kennenlernen darf, aber unter den heute gegebenen Umständen… nun ja, finde ich es doch äußerst passend.

Oh verzeih, ich hab mich ja noch gar nicht vorgestellt, aber ich glaube, das ist auch gar nicht so wichtig. Ich denke es reicht, wenn ich einfach weiterschreibe.

Also wir waren beim Wahnsinn, und um wahnsinnig zu werden, nun, da gibt es viele Wege wie zum Beispiel Hunger, Schmerz und Einsamkeit. Mir ist selbst bewusst, dass ich mir damit eigentlich die drei leichtesten ausgesucht habe… aber wie soll  ich es am besten erklären, es sind wohl die schnellsten und auch am leichtesten durchzuführenden Arten.

Hunger und Einsamkeit sind dabei allerdings nicht so spannend wie der Schmerz, das fand ich bei einem relativ einfachen Experiment heraus. Ich nahm erst eine süße kleine Maus mit großen leuchtenden Knopfaugen und setzte sie in einen Glaskasten, sie bekam schon noch genug Futter, aber sonst auch nichts weiter, und so konnte man nach wenigen Tagen schon einige höchst interessante Auffälligkeiten beobachten. Sie lief an der Scheibe auf und ab, auf und ab, auf und ab… bis sie vor Erschöpfung zusammenbrach und erstickte. Ich hatte vor Faszination beim Beobachten des auf und ab Laufens keine frische Luft mehr in den Käfig gelassen und dem entsprechend auch kein Futter mehr in den Käfig gelegt.

Aufgrund dieser Beobachtung ersparte ich mir gleich das Experiment mit dem Hunger und kam gleich zum wirklich spaßigen Teil.

Ich nahm mir noch eine süße kleine Maus und streichelte ganz langsam über sie. Aber weißt du was ich dann mit der Maus gemacht hab? Na willst du es wissen? Aber natürlich willst du das, aus welchem Grund würdest du es denn sonst auch lesen. Ich schlug mit einem kleinen Hammer auf sie ein. Immer und immer wieder, zu Anfang schrie und quiekte sie auch noch, ungefähr da überlegte ich, ob ich aufhören sollte, doch es machte so viel Spaß, weshalb ich einfach davon ausging, dass die Maus bereits wahnsinnig sein würde. Ich schlug weiter auf sie ein bis sie endlich ruhig war, ihr Körper fühlte sich auch, um ehrlich zu sein, ein wenig weicher an. Ich holte noch einmal kräftig aus und schlug zu, bis endlich die Bauchdecke aufriss und Blut hervorquoll. Herrliches warmes Blut. Ich konnte sogar ein Stück von ihrem Darm sehen, der sich bei einem weiteren Hieb mit dem Hammer um den Stiel wickelte, sodass ich ihn ein Stück weit mit rausriss.

Von dem Moment an konnte ich es mir nicht nehmen lassen, mit meinen Händen in den kleinen Körper zu greifen, um ihn an den Rippen ein bisschen auseinanderzureißen. Das Blut klebte geradezu an meinen Händen, doch es war mir ein Vergnügen jeden einzelnen Tropfen genüsslich von meinen Fingern zu lecken. Die Maus starb leider währenddessen, und mit ihrem Tod starb auch leider mein Interesse an ihr. Tragisch, nicht wahr? Deshalb beerdigte ich sie.

Das sollte das Ende meines Experimentes sein. Abschließend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass diese „Mäuse“ doch eher der menschlichen Gattung zuzuordnen sind, auch wenn sie noch ziemlich jung waren.   

Und nun, werter Leser, lieber Freund, jetzt frag ich dich, bin ich wahnsinnig? Oder ist es nicht vielmehr die Person, die das zur Belustigung gelesen hat?

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