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1995

„Glückwunsch, es ist ein Mädchen!“, sagte die Hebamme den Eltern. Sie freuten sich anscheinend nicht so sehr, aber trotzdem lächelten sie.

Yane. Ja, das ist ihr Name... Yane...

2000

Nun ist sie 5 Jahre alt. Alle sitzen gemeinsam am Tisch, und die Speisen werden serviert. Blut- und Leberwurst. Das Lieblingsessen von dem Mädchen. Sie ist vollkommen begeistert vom Kindergarten. So erzählt sie auch die ganze Zeit, was für tolle Spiele sie dort doch spielen. Yane: "Mama, Papa! Wird haben heute Verstecken gespielt! Sie konnten mich nie finden! Ich glaube, ich bin richtig gut im verstecken! Können wir auch mal verstecke-"

Yanes Mutter mischte sich schnell ein und sagte ihr stur ins Gesicht: “Yane, jetzt halt den Mund! Wir wollen nicht wissen, was du erlebt hast. Sag das lieber deinem Teddybär!“

Yanes Lächeln verschwindet. Nach dem Essen geht sie in ihr Zimmer, und erzählt ihrem Teddybär, wie gut sie im Verstecken ist. Doch das arme Mädchen begriff nicht, dass die Kinder sie gar nicht suchten. Sie hatten sie anscheinend vergessen.

2005

Yane ist bereits 10 Jahre alt und in der 3. Klasse. Sie sucht krampfhaft nach Freunden. Doch alle lehnen sie ab. Sie versucht immer und immer wieder mit ihren Eltern über die Schule zu sprechen, doch sie lehnen immer wieder ab und sagen „Halt die Klappe, Yane! Es interessiert uns überhaupt nicht!“

Traurig geht sie in ihr Zimmer. Alles ist grau eingerichtet. Sie setzt sich auf ihr Bett und schnappt sich ihren Teddybär. Immer noch denselben... Doch etwas ist anders an ihm. Eines der Knopfaugen wurde vom Gesicht des Bären gerissen. Das linke Bein fehlt ebenfalls.

Sie umarmt ihn lieblich, und erzählt ihm von ihrem Tag. Der Bär antwortet nicht.

„Interessiert es dich etwa auch nicht mehr? Du bist doof!“ Sie schmeißt den Bären in eine verstaubte Ecke. Sie weint und weint, bis sie einschläft...

2007

Yane ist jetzt bereits 12 Jahre alt. Wieder ist sie in einer anderen Klasse. Ihr Lächeln ist total verschwunden. Nur noch ein eintöniges Gesicht ist von ihr sichtbar. So stumm wie wie ein Toter und doch so zerbrechlich wie eine Porzellanpuppe.

Ihr Teddybär ist nun ganz entstellt. Der Mund ist zugenäht, und das andere Knopfauge wurde ebenfalls aus dem Kopf des Bären gerissen. Ihre Eltern arbeiten bis spät in die Nacht hinein. Eines Sonntagmorgens frühstückt die zerbrochene Familie am Tische in der Küche. Stille herrscht. Kein Wort wird gesprochen. Yane geht in ihr Zimmer. Eine Stunde lang herrscht Totenstille. Plötzlich hört man lautes Gelächter. Yanes Lachen durchdringt die Stille.

Ihre Eltern zögern erst, doch sie gehen nachschauen, was los ist. Zwischenzeitlich verstummte das Lachen. Ihre Eltern treten langsam ihn ihr Zimmer. Die Mutter schreit auf, so entsetzt ist sie, was sie sieht. „ NUN HALTE ICH MEINE KLAPPE!“ , steht mit Blut geschrieben auf der grau-weißen verschimmelten Wand in Yanes Zimmer. Das Mädchen steht genau vor dieser Wand. Den Eltern den Rücken zugewandt. Der Vater läuft langsam auf sie zu... Sein Atem stockt. Er kann es nicht glauben, was er sieht: Yanes Mund ist mit einem Faden zugenäht worden. Das Blut quillt aus den Einstichen. Doch sie lächelt. Ein Standardlächeln ist sichtbar. Schnell packt sie die dreckige Nadel, die sie zum zu Nähen ihres Mundes benutzt hatte, und sticht sie ihrem Vater brutal ins Auge.

Die Mutter schrie auf, und rief den Namen ihres Geliebten. Yane rennt aus dem Zimmer doch schnell folgen ihr die entsetzten Eltern. Alle sind nun in der Küche versammelt.

Das Mädchen steht ganz normal da, mit einem Küchenmesser in der Hand. Die Mutter läuft ganz langsam auf sie zu, und sagt ruhig zu ihrer Tochter: „Aber Yane, das meinten wir doch nicht so. Wir lieben dich doch, Kleine.“ Ohne Rücksicht sticht das Mädchen zu. Ein Schrei hallt durch das ganze Haus. Sie sticht immer wieder zu, lacht und lacht. Sie hört nicht auf, obwohl ihre Mutter bereits blutüberströmt ist. Nun greift der Vater ein. Er versucht das Mädchen zu packen – doch er ist zu spät. Das Messer steckt bereits in seinem Schädel...

Am nächsten Tag wird von einem brutalen Mord berichtet. Mutter und Vater wurden brutal mit einem Messer getötet. Die Tochter ist seit diesem Tag spurlos verschwunden.

2013

Blut spritzt. Der Schrei eines Kindes hallt durch die Gasse. Lautes Gelächter ist hörbar. Das Kind ist still.

Die Leiche wird am selben Tag noch von der Polizei gefunden.

Todesursache: Erstochen mit einem Messer.

Dies ist die Geschichte von Bloody Thread. Ach ja, bevor ich es vergesse: Jemand steht an deiner Tür...





Story belongs to:  Yoko-nii (me) (c)

Bloody Thread belongs to: Yoko-nii (me) (c)




Wenn ihr den Text für Irgendetwas benutzen wollt: Fragt mich zuerst! Wenn ich es erlaube, würde ich das Resultat gerne sehen/hören/lesen können!



Danke fürs Lesen!



Yoko-nii

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