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Der BoogeymanBearbeiten

Er kommt, und du hörst ihn. Er kommt, auch wenn du ihn nicht siehst. Er kommt, wann immer du an ihn denkst. ER hütet sich vor dem Licht, und er liebt die Dunkelheit. ER ist auf deinem Dachboden, in deinem Keller, oder er steht hinter dir. In diesem Moment. Sieh dich nicht um. Denk nicht an ihn. Schalte das Licht nicht aus.

ER ist der Boogeyman!

Die Folgende Geschichte besteht aus Tagebucheinträgen. Sie wurden im Abstand von je einem Tag zueinander verfasst.

Tagebucheintrag 1

Bobby ist soo blöd! Heute in der Schule hat er mal wieder blöde witze über mich gerissen. Nur weil ich mir den Horrorfilm auf seinem letzten Geburtstag nicht ansehen wollte! Ich dachte, Jungs wären mit 18 aus dem Alter, in dem sie Mädchen nur blöd finden, endlich raus. Bobby ist das beste Beispiel, dass das nicht so ist. Heute Nachmittag hab ich wieder ein paar Creepypastas gelesen. Die sind sowieso besser als Horrorfilme. Sind halt was für Leute mit Fantasie. Es war eine besonders gruslige dabei. Sie war über einen Typ namens „Boogeyman“, der Menschen Nachts umbringt. Hab mal gegoogelt. Gibt sogar Filme dazu, und in den Simpsons wird er auch einmal erwähnt. Cool, so ein Hype wegen einer Creepypasta. Muss morgen mal in der Videothek nachsehn, ob die den Film haben. Dann kann ich mal vor Bobby angeben. Wird auch Zeit! Hoffentlich kennt er den Film nicht schon und lacht mich dann aus, weil der Film ja sooo ungruselig ist. Morgen schon wieder Klausuren. Wie dumm! Hoffentlich schreib ich nicht über den Boogeyman...

Tagebucheintrag 2

Klausur bestanden, fast nicht geschlafen. Kurz bevor ich einschlief, hörte ich Schritte auf dem Flur. Licht eingeschaltet, aber es war niemand da...Wie beim Boogeyman...merkwürdig! War in der Videothek, als Ich nach dem Film fragte, schaute mich der Verkäufer nur merkwürdig an, fast schon erschreckt, als hätte ich eine Riesenspinne im Gesicht. Als ich nach dem Film googelte, hängte sich mein PC auf und stürzte ab. Noch so ein dummer Zufall...Hoffe, ich kann heute schlafen...

Tagebucheintrag 3

Gestern schon wieder nicht geschlafen. Die Geräusche waren lauter geworden. Immer wieder diese...Schritte vor meiner Tür. Ich hab die Tür verriegelt, mein Licht eingeschaltet, Musik gehört. Doch die Schritte waren Lauter als meine Musik. Ich wollte meine Freundin anrufen, aber mein Handy hatte plötzlich keinen Empfang mehr. Auch mein PC wollte nicht mehr. Ich habe ihn heute zur Reparatur gebracht. Ich hoffe, die Festplatte ist ok. Darauf waren alle meine Unterlagen für die Schule! Mein Handy funktionierte am Morgen wieder. Ich denke öfter über den „Boogeyman“ nach. In der Schulbibliothek suchte ich weiter nach dem Boogeyman-Filmen. Auch dieser PC stürzte ab. Darf wahrscheinlich auch diese Reparatur zahle. Muss morgen meine Mutter anrufen, wenn sie aus dem Urlaub kommt, Habe mir ein Nachtlicht besorgt, damit ich hoffentlich beruhigt schlafen kann...

Tagebucheintrag 4 (Dieser Eintrag wurde erst 2 Tage nach dem letzten geschrieben, und 3 Tage vor dem Tod des Opfers. Ab hier wurden die Ereignisse merkwürdiger, und konnten nicht mehr erklärt werden.)

Ich bin mir langsam sicher, dass ich verrückt werde. Letzte Nacht konnte ich endlich schlafen. Mitten in der Nacht wachte ich auf und sah mich in meinem Zimmer um, ich hatte das Gefühl beobachtet zu werden. Zudem hörte ich ein lautes, schweres Atmen. Ich suchte mit meinem Blick das Fenster und meinen Schrank ab, alles im Schein meines Nachtlichtes. Dann suchte ich den Rand des Lichtscheins ab,und bildete mir ein, dort eine Person stehen zu sehen. Ich kniff die Augen fester zusammen, und sah genauer hin. Es war ein Mann, ungefähr 1,80m groß, schlank. Er trug einen Anzug, ähnlich wie Spiderman, hauteng. Der Anzug hatte Löcher, doch darunter konnte ich nichts erkennen. Sein Gesicht sah aus, als wäre es Blutverschmiert, und er schien zu Lächeln, mit langen, spitzen Zähnen. Ich holte tief Luft und ein schrie entwich mir. Ich kniff die Augen zusammen, öffnete sie wieder und die Person war verschwunden. Ich bilde mir das sicher nur ein, ich leide unter Schlafmangel, alles kein Ding...trotzdem schalte ich mein Licht ab sofort nicht mehr aus...

Tagebucheintrag 5

Ich weiß dass ich nicht verrückt bin. Ich habe ihn heute wieder gesehen, In der dunkelsten Ecke meines Zimmers. Ich weiß einfach, dass ich nicht verrückt bin. Ich bin zur Polizei gegangen, doch sie halten mich alle für verrückt. Sie haben mich zum Psychiater geschickt, sagten, alles würde wieder gut werden...Doch ich glaube ihnen nicht. Genauso wie sie mir nicht glaubten. Doch er ist real. Er wird mich holen wollen. Doch er wird mich nicht kriegen!

Tagebucheintrag 6

Gleich holt er mich! Ich weiß es, ich werde diese Nacht nicht überleben. Vor 5 Minuten fiel der Strom in meiner Wohnung aus, alles ist dunkel. Die Schritte, das Atmen, teilweise sogar ein leises Lachen ist hörbar. Ich habe Angst....

(Das folgende wurde mit roter Farbe geschrieben. Im Labor ergab sich, dass die 'Farbe' Blut war. Ob es vom Opfer stammt, konnte nicht festgestellt werden.)

Ich bin der Boogeyman. Ich komme Nachts, wenn jeder schläft. Ich liebe das Dunkel und fürchte das Licht. Denkst du an mich, so hol ich dich. Liest du von mir so hol ich dich. Ich sauge dich aus, nehme dein Blut und deine Seele, nehme alles, was dich menschlich macht. Ich werde auch dich holen. Warte nur bis zur Nacht, ich werde dich finden, egal, wie gut du dich versteckst.

ICH BIN DER BOOGEYMAN

Bericht der Polizei:

Das Opfer (weiblich, 19) wurde am 12. Dezember leblos in ihrer Wohnung gefunden. Sie fehlte an diesem Tag unentschuldigt in der Schule, und wurde dort gemeldet. Das Opfer lebte allein, Familie lebte in einem anderen Ort. Zum Todeszeitpunkt hatte sie keine Beziehung, und war allein. Das Opfer wurde mit Blutverschmierten, nacktem Körper im Bett liegend gefunden. Das Gesicht war mit Bissspuren übersät. Die Obduktion ergab, dass der Todesgrund ein fehlendes Herz war. Anscheinend wurde es dem Lebenden Mädchen aus dem Körper geschnitten. Dies passt auch zu den Blutspritzern, die im Zimmer verteilt waren. Während der Tat muss das Opfer bei vollem Bewusstsein gewesen sein. Es gibt keine Zeugen, der Täter ist unbekannt. Das einzige Beweisstück ist das Tagebuch des Opfers. Das Opfer fand sich einen Tag vor der Tat im örtlichen Polizeirevier ein, um Anzeige gegen unbekannt zu stellen. Sie hatte Wahnvorstellungen und sah eine Person in ihrem Zimmer stehen. Sie begab sich nicht in ärztliche Hilfe, wie es ihr geraten wurde.

ENDE DES BERICHTS

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