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"Ah, da ist es! Hör zu:

Jimmy the Killer

Jimmy war ein einsames Kind, das in der Schule immer gemobbt wurde. Doch eines Tages trieben sie es zu weit. Sie hatten ihn in eine verlassene Fabrik getrieben und Jimmy entschied sich schließlich sich selbst zu verteidigen. Also nahm er seine Katana heraus, doch er stellte fest, dass die Schläger auch Schwerter hatten, dann fingen sie an auf einer Brücke die über Säure Bottiche führte zu kämpfen. Jimmy besiegte zwei der Schläger und schnitt ihnen den Kopf ab, aber der dritte holte seine Bazooka raus und sprengte die Brücke. Da die Brücke gesprengt wurde, fiel Jimmy in die Säure. Sein Gesicht wurde richtig blass und sein Haar feuerrot. Nun nennt er sich selbst Jimmy the Killer und bevor er seine Opfer umbringt sagt er: "GEH SCHLAFEN!""

Andy gähnte und rieb sich an den Augen. "Du weißt, ich hab fast zugehört", sagte er.

"Also hat dir meine Geschichte nicht gefallen?" fragte Jim.

Andy stand auf, nahm eine Dose Bier vom Tisch und setzte sich wieder auf die Couch. Jim schaute ihn immer noch hoffnungsvoll an.

"Ich hab's dir doch schon gesagt, Jim: Du bist ein beschissener Autor, und du weißt das. Akzeptiere es und leb' dein Leben weiter!"

"Tja , deshalb hab ich dich ja angerufen. Ich dachte, vielleicht könnten wir zusammen eine bessere Geschichte schreiben."

"Was meinst du, wir sollen die Geschichte zusammen schreiben? Schriftsteller arbeiten allein."

"Nein, nicht alle. Außerdem werden wir die ersten sein, die zusammen eine Creepypasta schreiben. Ist das nicht cool?"

"Nee", antworte Andy. "Das klingt dumm."

"Bitte Andy, ist es so schwer, einem Freund zu helfen? Ich will wirklich ein Schriftsteller werden, aber ich muss irgendwo anfangen."

Andy grinste.

"Wenn du es so arg brauchst, machen wir das. Wir müssen nur etwas finden, über das wir schreiben können; du weißt schon, etwas anderes als du und deine Probleme."

Jim lehnte sich in seinem Stuhl, der in Nähe seines Computer stand, zurück.

"OK", sagte er. "Ich hab eine Idee, sie ist cool und originell. Lass uns über eine Frau schreiben, die jemanden trifft, vielleicht einen Doktor. Sie reden über irgend 'nen Scheiß, und dann passiert was Seltsames. Zuletzt schaut die Frau den Doktor an und sagt: 'Hey Doc, wieso bewegt sich ihr Mund so seltsam?' und er sagt..."

"UM DEINE HAUT ABZUREISSEN! Der Doktor ist der Hautdieb! Ja, sehr originell, ein weiterer Nachfolger von Candle Cove. Wir brauchen etwas Neues, Mann."

Jim verbrachte ein paar Sekunden in seinen Gedanken versunken, während Andy an seinem Bier nippte. Schließlich sprang Jim aufgeregt von seinem Stuhl auf.

"Ich hab's! Ein Typ kauft ein Videospiel und.."

"Komm schon, Videospiele sind so ein Creepypasta-Klischee. Das ist ein wirklich wirklich wirklich totgetretenes Thema. Außer du kannst etwas Cooles damit machen, wie gruselige Screenshots, ein Video oder sogar ein echtes Spiel."

"Was sollten wir dann deiner Meinung nach tun?"

"Erstmal müssen wir entscheiden, über was wir schreiben; lass dir ein neues Monster einfallen."

"Red weiter, du bist dran. Wie sollte unser Monster aussehen?"

"Ich weiß nicht, ich hab keine besonders lebhafte Fantasie... Wie wär's mit einer abgetrennten Hand, die in Fenster reinfliegt und Leute wegzieht?"

"Lahm."

"Eine hautlose Frau mit einem Messer?"

"Lahm."

"Ein achtäugiger Landoktopus mit zehn Augen, Hörnern, spinnenartigen Mundwerkzeugen und riesigen Zähnen?"

"Ich bitte dich..."

"Ich gebe auf. Wir brauchen so oder so keine Monster. Schau dir die klassischen Creepypastas an: Es sind nicht Monster, die uns erschrecken, es ist die Atmosphäre. Die Anspannung. Das Gefühl, dass dort etwas ist, etwas, das wir nicht begreifen können; etwas, was uns zu jeder Zeit umbringen könnte... etwas-"

"Hey, ich hab noch 'ne Idee. Ein Typ zieht in ein Haus. Er hört seltsame Geräusche, sieht Schatten. Plötzlich sieht er, dass seine Reflexion im Spiegel seltsam aussieht."

"Was passiert dann?"

"Ich weiß noch nicht. Das lass ich mir später einfallen."

"Das ist das Problem, Jim. Am Anfang brauchst du ein gutes Ende. Eigentlich ist das Ende das Wichtigste an einer Geschichte. Darauf warten die Leute. Wenn du nicht weißt, wie die Geschichte enden soll, was macht es für einen Sinn, sie zu schreiben?"

"Oder vielleicht sollten wir etwas Platz freilassen und dann so was schreiben wie: 'DU DENKST DAS HIER NICHTS STEHT? NEIN, HIER IST ETWAS, ABER DU KANNST ES NICHT SEHEN! WAS DU NICHT SEHEN KANNST, KANN DICH TÖTEN!' Das würde sicher dazu führen, das sich alle in die Hose scheißen!"

Jim seufzte. "Ach übrigens, wir haben kein Bier mehr. Kannst du welches aus dem Kühlschrank holen?"

Andy stand auf und lief in die Küche. Als er den Kühlschrank aufmachte, durchkreuzte ein Gedanke sein Hirn. Der Gedanke tauchte so schnell auf, dass er ihn nicht realisieren konnte, bis er zurück in den Raum gegangen war.

Das Licht in der Küche war an. Sie hatten es ausgemacht, als sie die Küche verlassen hatten.

Allerdings verwarf er den Gedanken wieder. Er gab Jim seine Dose Bier, und sie redeten weiter.

"Hast du irgendeine Idee?" fragte Andy.

"Tja, Danke für deine Hilfe, Andy, aber ich denke, dass ich einfach bei Jimmy the Killer bleibe. Außerdem finden Frauen Serienkiller sexy."

"Ja, fast genauso wie die tätowierten Straftäter im Gefängnis."

Bevor Jim die Chance hatte zu antworten, klingelte sein Telefon.

"Hallo", sagte Jim.

"Hey Jim", sagte eine heisere Stimme. "Was machst du mit meinem Sohn?"

Jims Gesicht wurde blass. "N-Nichts", murmelte er."Wir schreiben nur Geschichten."

"Was? Gruselige Geschichten schreiben, ohne meine Erlaubnis?! Das ist unannehmbar, junger Mann! Du, ihr Jungen, ihr seid nicht für euer Leben dankbar und erfindet Geschichten über den Tod. Tja, ich denke, ihr werdet finden, wonach ihr gesucht habt."

Als der mysteriöse Anrufer auflegte, saß Jim verängstigt in seinem Stuhl.

"Andy", sagte er und schluckte. "Ich dachte, dein Vater... Ich dachte, dein Vater..."

"Er ist tot.", sagte Andy. "Wieso sprichst du über ihn?"

"Wer war das dann am..."Jim schaute verwirrt auf sein Telefon. "Wer war... nein, das ist lächerlich. Ist er ein Zeitreisender? Nein, das passiert nicht."

"Was passiert nicht, Jim?"

Die Lichter im Raum fingen zu flackern an. Andy sprang auf und lief panisch durch den Raum.

"Was passiert hier?" schrie er.

Jim sah immer noch wie gelähmt in seinem Stuhl. Ein lautes Geräusch hinter der Tür, das Licht flackerte immer noch, und Jims Bierdose fiel von der Couch und das Bier verteilte sich auf dem Teppich.

So war es für zwei Minuten, und dann fanden die Jungen den Mut, zur Tür zu laufen und einen Blick auf den unerwünschten Besucher zu werfen. Sie standen eine Weile im Flur, und nachdem Jim die Tür geöffnet hatte und Mann Klauen Händen Augen Schrei Rippen Blut Gedärme Blut.

Weder Jim noch Andy wurden je wieder gesehen.

Du bist der Nächste.





Original (von CandleClock)

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