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Fünf Sekunden einatmen, drei Sekunden ausatmen, fünf Sekunden einatmen, halten. Stille. Ausatmen und wieder und wieder und wieder und wieder... immer das Selbe. Einatmen. Es ist so langweilig! Ausatmen. Wenn ich nur was sehen könnte aber der Verband verhindert es ja. Einatmen. Ich muss lachen. Dann wieder Stille. Seit Tagen sitze ich in diesem weißen Raum mit der Jacke. Ich hasse SIE, täglich kommen sie und versuchen mir zu "helfen". Ich weiß nicht was ich so böses getan habe das SIE mich hier behandeln wie so ein dummes Tier. Naja jetzt werden SIE aufhören mir Tabletten unters Essen zu mischen oder an mich Kabel anschließen. Ja jetzt ist es genug! Jetzt, jetzt! Oh SIE kommen...

Es war gerade früher Morgen als der 14 jährige Junge von seiner kleinen Schwester geweckt worden ist, die sie auf ihm herum hüpfte und verlangte, dass er ihr zum Geburtstag gratulierte. "Aua, das tut weh! Hör auf!", motze er sie an. Als sich das jetzt 5 Jahre alte Kind beruhigte, setzte sich der Junge auf und umarmte das Mädchen und flüsterte: “Alles Gute, Nervensäge.” woraufhin sie ihn wegschubste und aus dem Zimmer lief. Gähnend stand er auf und ging ins Badezimmer. Er hatte fast schwarze Haare und Augenringe unter seinen großen Katzenaugen. Das Grün in ihnen ließen ihn irgenwie besonders wirken. Er zog sich eine blaue Hose und ein weißes T-shirt an und ging hinunter.

Als er ins Esszimmer kam, stand auf dem langen, braunen Tisch eine riesige Torte auf die rosane Kerzen gesteckt waren. Auf dem Boden lag sehr viel Geschenkpapier und viele unterschiedliche Sachen herum. “Guten Morgen. Bist du dann auch mal wach geworden.”, sagte sein Vater, der gerade in einer Zeitung las, mürrisch. Er setze sich auch an den Tisch als seine Mutter plötzlich das Zimmer betrat und ihm zulächelte. “Dein Vater und ich gehen schnell zu deiner Tante. Sie hat vorhin angerufen und hat gefragt ob wir Lust hätten kurz zu ihr zu kommen.” “Ich will auch mit! Ich hab immerhin Geburtstag” rief das Mädchen. “Da kann man wohl nichts machen”, lächelte ihre Mutter ihr zu:“Ok Wir nehmen Lucy mit” sagte sie zu dem Junge, der sie nur leicht annickte. Kurze Zeit später war er dann auch wieder alleine. Es war nichts Neues für ihn. Er war oft alleine aber seinen Eltern fiel es nie wirklich auf. Seit Lucy geboren ist, war er immer der Zweite bei ALLEM. Aber er liebte seine Schwester. Sie war so wie man sich ein braves, neugieriges Kind vorstellte. Sie hatte anders als ihr Bruder blonde Haare und blaue Augen. Sie trug meist ihr weißes, knielanges Kleid, in dem sie dann wie ein Engel aussah. Sie war fast schon zu Perfekt...

Nachdem er sein Stück des Kuchens gegessen hatte, stand er auf und wollte gerade wieder in sein Zimmer gehen als es plötzlich an der Tür klingelte. Er öffnete sie langsam und ein lachender Postbote stand vor ihm und drücke ihm ein Karton in die Arme. Der Typ war schon losgegangen als er sich nochmal kurz umdrehte und ihm zurief, dass er nicht vergessen soll seiner Schwester von ihm zu gratulieren. Der Junge schloss gerade die Türe als er sich anfing zu fragen, woher der Mann wissen konnte das seine Schwester Geburtstag hat. Aber er erklärte es sich, dass seine Mutter ihn schon mal gesehen hat und es ihm erzählt hatte. Als er auf das Paket schaute las er: An Liam Barker. An Ihn? Er dachte, dass es wieder für seine Mutter sei. Neugierig lief er die Treppen hoch und setzte sich in seinem Zimmer auf den Boden.

Nachdem er mit einer Schere das Klebeband durchgeschnitten hatte, öffnete er langsam die Box. Er griff hinein und fühlte etwas haariges. Er zog es schnell hinaus und fing an zu lachen. Eine Puppe. Jemand schenkte IHM eine Puppe... Er legte sie hin und nahm den Zettel, der auch hinaus gefallen ist und las ihn: Hallo Liam, ich weiß, dass das nicht gerade spannend und wirklich für dich interessant ist aber du musst auf die Puppe aufpassen. Beschütze sie vor Anderen den sie ist nicht so wie du denkst. Solltest du es trotzdem wagen sie anderen zu geben oder alles zu ignorieren, bist DU es, der es am Ende bereuen wird. Und Glaub mir DAS willst du nicht! 

Ein Teil des Zettels war abgerissen und war somit war er nicht vollständig. Aber es war ihm Egal. Es interessierte ihn wirklich nicht. Trotzdem nahm Liam sie in die Hand und betrachtete sie. Sie hatte weiße Haut, weiße Haare und trug ein schwarzes Kleid mit einer schwarzen Schürze. Er zuckte nur mit den Schultern und legte sie zurück. Dann nahm er den Karton und stellte ihn in seinen Schrank. Genau in dem Moment hörte er wie seine Eltern ein Stock unter ihm wieder zurück kamen. “Liam, kommst du bitte kurz zu uns runter?”, rief sein Vater zu ihm hoch. Immer noch verwundert über das Paket, ging er zu seinen Eltern. “Du hast ja Nasenbluten!”, lachte seine Schwester ihm zu. Schnell drehte sich Liam weg und schaute in den Spiegel. Er sah das Rot was bis zur Lippe geflossen war. Der Junge wischte es schnell mit seinem Ärmel weg bevor seine Mutter ins Zimmer kam. “Deine Tante Isabell hat dir was geschenkt. Sie dachte es würde dir gefallen.”, sagte sie übergab ihm ein kleines Kästchen mit einem silbernen Ring. Er zog ihn an und liebte ihn sofort. “Schön das er dir gefällt. Lucy hat eine Kette bekommen.” Hinter ihm stand das Mädchen und zeigte stolz ihre Kette. Sie war aus Gold und stelle ein Herz da. “Geht es dir Gut? Was ist den los?” fragte seine Mutter leicht verwundert und wütend. Liam hatte nicht bemerkt, dass er seit einigen Minuten seine Schwester anstarrte und ihr die Kette vom Hals gerissen hatte so das einige goldene Ringe über den Boden verteilt waren. Geschockt das er es nicht gemerkt hatte und davon das er von allen wütend angeschaut wurde, lies er die Kette fallen und rannte in sein Zimmer.  Er schloss die Türe hinter sich und lies sich an der Tür runterrutschen. Was war gerade Passiert? Er konnte nicht mehr. Warum hatte er nichts bemerkt. Dann wurde ihm schwindlig und er taumelte zum Bett und schlief sofort ein ohne auch nur seine Klamotten zu wechseln.

Er wurde sehr merkwürdig geweckt als seine kleine Schwester in seinem Zimmer stand und ihn von der anderen Seite des Raums beobachtete. Sie stand zur Hälfte im Schatten so das man ihr Gesicht nicht sah aber sie wirkte sehr wütend. “Du hast sie kaputt gemacht! Sie war so schön! Und warum? Du hast immer alles bekommen und jetzt bist du neidisch und musst meine Sachen kaputt machen! Du bist so gemein! ICH HASSE DICH!”, sie wurde immer lauter und hörte nicht auf ihn anzuschreien.”Aber es war doch keine Absicht. Glaub mir, bitte. Ich würde nie mit Absicht etwas von dir zerstören wollen.” “LÜGNER!” Sie rannte sehr schnell auf ihn zu und umklammerte, als sie bei ihm angekommen war, seinen Hals. Er versuchte in ihre Augen zu schauen aber Sie hatte keine. Sie waren komplett schwarz und aus den leeren Augen tropfte eine schwarze Flüssigkeit. Ihre Zähne waren mit ebenfalls mit Blut überzogen und sie fing an zu lächeln als sie den geschockten Blick ihres Bruders bemerkte.

Schweißgebadet wachte er mitten in der Nacht auf und beruhigte sich langsam wieder. Es war so real. Wie als wäre es wirklich sie gewesen. Als er wieder komplett zu sich gekommen war, fiel ihm auf das der Schrank offen war und der Karton zerfetzt auf dem Boden lag. Inmitten die schwarz – weiße Puppe, die ihn mit ihren schwarzen Knopfaugen genau ihn seine Augen schaute. Geschockt und erstaunt hielt er sich den Mund zu um einen Schrei zu unterdrücken. Er packte die Puppe und schaute sie misstrauisch an. Er hörte ein Lachen. Liam schmiss sie gegen die Wand und hielt sich den Kopf. Werde ich wahnsinnig? Das ist doch nicht real! Doch das Lachen hörte nicht auf. Nein es wurde sogar immer lauter und dann drehte er durch und schrie immer und immer wieder, dass sie aufhören soll. “STOP! HALT DEINEN MUND! ES TUT SO WEH!” und dann war Stille. Sie tat so gut und dann hört er die Stimme leise flüstern: “Tia, du wolltest es doch so, tihi, ich bin doch nur ein Objekt und du bist der Meister, dass heißt...” ”Ach ja wenn ich der 'Meister' bin, dann will ich das du verschwindest und nie wieder kommst! ...Haha, jetzt rede ich schon mit Puppen... Aber ok, was willst du von mir?” ”Ich? Nix. Was sollte ich den schon von so jemanden wie DIR wollen, tihi. Sein wir doch mal ehrlich, DU bist niemand. Solltest du jetzt sterben würde es keinen Interessieren. Zwar würden deine Eltern trauern aber sie haben ja ihre kleine Prinzessin noch und sie ist doch wirklich mehr wert als DU... Tihi habe ich nicht recht?” Verblüfft von der Antwort schwieg Liam. “Aber ICH könnte dich zu Jemanden machen. Es ist wirklich einfach und du musst nur 2 kleine Sachen  missachten. Und das Schönste ist, dass es schon zu spät ist, tihihihihi” Liam schaute sich im immer dunkler werdenden Raum herum und spürte plötzlich dein wahnsinnigen Juckreiz auf seinem Kopf. Er versuchte es zu lindern aber es wurde immer stärker und stärker. Der Junge fing an sich die Haare rauszureißen. Die Puppe fing wieder an wie wild zu lachen und als sie auf einmal anfing zu stoppen, hörte es auch auf zu jucken. 

Liam lief in sein Badezimmer. Er schaute sich an und ihm blieb der Atem stehen. Seine Haare waren zum größten teil weiß. Nur ein paar einzelne Strähnen waren noch braun. Seine kräftigen grünen Augen waren zu einem grau-grün geworden. Seine Fingernägel waren zu kleinen Krallen geworden. Er stürmte in sein Zimmer zurück und schrie: “Was hast du mit MIR gemacht? Warum ich?! Ich habe NIE was falsch gemacht! Mach ES rückgängig! Und dann, schwöre ich dir, dass ich dich verbrennen werde!” “Es tut mir Leid aber das kann ich nicht. Du bist zu mehr bestimmt als nur zu dem was du gerade bist. Warum verstehst du nicht? Ich bin auf deiner Seite. Ich will dir nichts Böses, immerhin bin ich ja jetzt ein Teil von dir, tihihi.”, war die Antwort. Das Püppchen saß auf dem Bett und hatte etwas in seiner Hand “Thihihihihi”. Liam spürte plötzlich ein Pochen in ihm und er konnte nicht anders. Jeden Schritt den er auf das Bett zukam verlor er immer mehr Farbe von sich aber gleichzeitig breitete sich die Kälte auf angenehme Weise immer mehr in seinem Körper aus. Sein Verstand wurde immer wahnsinniger. Als er genau vor ihr stand, war er komplett weiß und seine Klamotten waren in ein tiefes Schwarz getaucht. Mit seinen grauen, weit aufgerissenen Augen fixierte er einen kleinen Zettel. Er entriss ihn ihr und las den Rest des Briefes: Ich warne dich, du darfst nie mit ihr in einem Zimmer  schlafen. Solltest du trotzdem den Fehler machen musst du sofort, wirklich SOFORT die Puppe weiter geben. Ich weiß zwar nicht was dann passieren wird, wenn du es nicht tust aber du wirst schon merken wenn etwas nicht stimmt. Pass auf, sie kann sich bewegen, also bist du nicht sicher wenn du sie nur in einen Raum einsperrst. Deine Cousine Daniel

Liam verstand nicht. Es war doch Toll. Diese Macht die er spürte und die Rache die er nehmen wollte... Er nahm sich ein paar Stifte und ging zu dem Schlafzimmer seiner Eltern. Seine Mutter war nicht zu Hause, da sie als Krankenschwester arbeitete und deshalb meistens erst in der früh, sehr müde zurück kommt. Das ärgerte Liam sehr, aber das hielt ihn nicht ab leise in das Zimmer zu schleichen. Er fing an zu lachen woraufhin sein Vater aufwachte und ihn anstarrte. “Was... NEIN! GEH WEG! Lass ich mich, du wahnsinniger Typ! VERSCHWINDE!”. Er erkannte seinen Sohn nicht. Liam sprang auf ihn und rammte ihm 3 Stifte in seinen Kopf. Zuerst schlug der Mann noch wild um sich aber dann wurde er immer ruhiger. Der Junge saß noch einige Sekunden da, als er sich dann umdrehte und in das Zimmer seiner kleinen Schwester ging. Er setzte sich auf die Bettkante und schaute den schlafenden Engel an. Ohne Gnade stach er einen pinken Kugelschreiber in ihren Hals und beobachte wie sie langsam erstickte. Auf dem weiße Gesicht des Jungen war nun roten Spritzer.

Er stand auf und ging zum Fenster. Es stürmte. Liam lächelte. Er nahm einen Stift und stach ihn, mit einer schnellen Handbewegung in seine Schläfe. Aber es blutete nur. Er starb nicht. Der Junge hatte es gewusst und kicherte nur vor sich hin. Unter im Garten saß auf der Schaukel eine Puppe die ihn hämisch anlächelte, während es blitze. Mit einem Handgriff, öffnete er das Fenster und sprang hinunter auf die Wiese und lief anschließend weg, immer noch den Stift im Kopf. Liam wusste, dass ihm die Puppe folgen würde und ihm in jeder Situation, in denen er Hilfe braucht, helfen wird.

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