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Ich ging wie immer die Straßen entlang. Es was so gegen 12 Uhr mittags und es war sehr warm. Die Schule war vorbei und ich lief ganz normal meinen Weg. Ich war schon voller Vorfreude, denn bald war Halloween. Ich guckte kurz in den Himmel, es sah nach Regen aus. Schon zogen sich schwarze Gewitterwolken über den sonst klaren Himmel. Mir wurde unwohl zumute. Und noch ehe ich zu Hause ankam, war ich von oben bis unten durchnässt. Ich suchte in meinem Rucksack nach dem blöden Schlüssel, den ich heute morgen noch schnell in meinen Rucksack eingepackt hatte...ich fand ihn nicht. Also klopfte ich an der Tür in der Hoffnung, dass noch jemand da war. Nach einer langen Zeit wurde es mir unangenehm. Es war ungewöhnlich ruhig, denn meine Geschwister streiten sich eigentlich immer sehr laut. Seltsam...Irgendetwas musste diese beiden Streihälse zum Verstummen gebracht haben. Ich klopfte noch ein letztes mal sehr lau an die Tür. Nichts. Da fiel mir der Ersatzschlüssel im Kürbis mit der hässlichen Fratze vor der Haustür ein. Ich nahm ihn und schloss die die Tür auf. Ein leises Knarzen war zu hören. Hinter der massiven Tür war es stockfinster.

Ich suchte nach dem Lichtschalter, den ich schließlich fand und machte das Licht an. Ich ging durch die Küche durch, zu meinem Zimmer, an der riesigen Schüssel voll Süßem vorbei. Es war noch viel Zeit, bis zum Abend, also setzte ich mich auf's Bett und hörte Musik. Ich malte mir schon aus, wie es heute abend wohl sein würde, doch dann unterbrach ein lautes Geräusch meine Gedanken. Ich dachte, es wären nur meine Geschwister, denn wenn sie sich streiten, machen sie schon mal etwas kaputt. Doch dann ertönte es wieder. Es klang sehr dumpf. Langsam bekam ich es mit der Angst zu tun. Ich nahm mir den Baseballschläger, den ich zu meinem 14. Geburtstag bekommen hatte und versteckte mich hinter der Tür.

Ich wartete ein paar Minuten, doch nichts geschah. Ich war mir unsicher, ob ich nachsehen sollte oder nicht. Ich riskierte einen Blick: Ich sah nichts. Und schon wieder war dort das Geräusch. Ich wurde langsam unsicher, was ich denn tuen könne. Plötzlich hörte ich laute Schritte, die auf mein Zimmer zukamen. Sie gingen langsam die Treppe hoch. Genau vor meiner Zimmertür stoppten die Schritte und ich konnte einen lauten Atem hören. Auf einmal verwandelte sich der Atem in ekelhaftes Röcheln...und ich hörte, dass jemand an meine Tür klopfte. Es wurde gegen die Tür getreten und an der Tür gekratzt. Ich bekam solch eine Panik, dass ich weinte und schrie: ,, GEH WEG! GEH WEG!" Ich versuchte mich irgendwie zusammen zu reißen und wollte durch das Schlüsselloch gucken.Ich konnte einfach nicht, was wäre, wenn jemand das gleiche tut!? Ich fing fast wieder an zu weinen, ich hatte so große Angst. Dann hörte das Kratzen, Röcheln und Treten plötzlich auf...Stille. Plözlich wurde es im Zimmer ungewöhnlich kalt. Die Tür wurde langsam geöffnet. Und was ich sah war grauenhaft.So etwas konnte ich mir nicht einmal in meinen schlimmsten Alpträumen vorstellen: Dort, direkt vor mir stand meine Mutter, mit blutunterlaufenen Augen. Sie hielt in der rechten Hand ein blutiges Messer und in der linken den Kopf meiner Schwester. Mir wurde übel.Ich fing an zu schreien. ,, Scheiße! Was soll ich jetzt bloß tuen!?" Meine Mutter hatte den voll mit Blut übersehenen Kopf meiner Schwester auf den Boden fallen gelassen und kam langsam auf mich zu.

Ich versuchte zu fliehen. Aber sie packte mich am Arm, lächelte mich mit einem verrückten Grinsen an und sagte mit einer flüsternden Stimme: ,, Pssst...wird ja alles gut, ich will dir nur helfen." Ich war wie gelähmt und konnte nur zusehen...wie sie das Messer langsam auf mein Gesicht zu hob. Ich bettelte: ,,Bitte lass das nur einen blöden Halloween Streich sein! Bitte!." Aber wie sich später herausstellen sollte, war es keiner. Ich trat vor dem dem tödlichen Stich meiner Mutter gegen's Schienbein und rannte im Flur die Treppe herunter.

Ich erreichte etwas erschöpft den vorderen Eingang. Dieser war aber abgeschlossen. Meine Mutter kam langsam mit einem knatschen der Treppe herunter und schliff das Messer an der Wand. Sie schaute mich mit blutunterlaufenen Augen an und sagte: ,, Es tut mir so Leid..." Dann kam mein Vater aus der Küche gesprintet, sprang meine Mutter an, sodass sie zu Boden ging. Sie stach ihm mit dem Messer ins Auge. Als ich das ah, konnte ich mich wieder bewegen und rannte hoch, zu meinem Zimmer. Ich schloss mich dort ein und hoffte, dass sie nicht mehr kommt. Ich kauerte mich in eine Ecke, um erstmal zu realisieren, was zur Hölle hier abläuft. Ich war komplett in Trance, hörte aber trotzdem einen Schrei. Ich erschrak mich kurz und sprang auf:,, Irgendwie muss ich hier doch rauskommen, denk nach!" Warte mal, ich müsste doch mein Handy irgendwo hier im Zimmer haben. Ich suchte und suchte, aber fand es nicht. ich hörte, wie sie gegen die Tür trat und schrie: ,, AUFMACHEN!" Ich suchte jetzt noch hektischer nach meinem Handy, aber fand es einfach nicht! Ich erblickte das Fenster: Mein letzter Ausweg...jetzt oder nie.....

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