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Ich bin Dennis Barfield. Ich wurde wegen Mord an mehreren Personen angeklagt. Man hatte mich für psychisch krank erklärt und ich werde in diesem Moment in eine Irrenanstalt gebracht. Ich musste einen langen, grauen Gang entlang gehen. Links und rechts waren jeweils große, graue Eisentüren, die ziemlich stabil aussahen. Die Fliesen am Boden hatten Risse und einzelne Lücken, die aussahen, als ob man sich schon seit Jahren nicht drum gekümmert hat. Man hörte an manchen Türen krankes Lachen, Schluchzen oder Schreie. Zwei Pfleger hielten mich jeweils an einem Arm fest und führten mich durch diesen, schier endlosen Gang. Ein paar Minuten später, obwohl es mir vorkam wie Stunden, erreichten wir eine offene Zelle in der ein eisernes Bett mit weißem Laken und einem ebenfalls eisernen Tisch, in einer der hinteren Ecken stand. Die Pfleger schubsten mich in die Zelle und verriegelten die Tür. Durch den Sturz bekam ich Schürfwunden an den Knien und Handflächen. Ich rappelte mich auf und rannte zur Eisentür. Ich schlug dagegen und schrie aus Leibeskräften, mit der Hoffnung, mich würde einer hören: „Lasst mich raus! Ich bin unschuldig, ich habe die Leute nicht getötet. Ich bin kein Mörder!“ Tränen kullerten meine Wangen hinunter, ein Schluchzen entwich meiner Kehle, meine Faust schlug immer und immer wieder gegen diese verdammte Tür, bis irgendwann meine Beine mich nicht mehr trugen und ich auf den Boden zusammensackte. Ich werde jetzt für den Rest meines Lebens hier bleiben müssen.


31.10.19XX

Ich bin schon seit einer Woche hier und seit dem Tag, an dem ich herkam, plagten mich jede Nacht Albträume. Ich stand ganz allein in einem Nichts, alles um mich herum war schwarz und doch sah ich in der Ferne eine Person stehen. Sie sah aus wie ein gewöhnlicher Mensch, die Gestalt kam immer näher und ich konnte sie auch immer mehr erkennen. Ein Mann, ich schätze so um die 20, mit dunklen Klamotten, doch als diese Gestalt noch näher kam, erschrak ich durch den Anblick, der sich mir da anbot.

Diese Gestalt hatte eine abnormale Größe, die kein normaler Mensch je hätte haben können. Es trug einen schwarzen Hoodie, die Ärmel an den Schultern sind abgerissen und an dünnen Nähten wieder drangenäht worden, sie gingen auch nur bis zu den Ellbogen. Es trug gräuliche Jeans mit schwarzen Chucks, bei dem ebenfalls Hosenbund und Hoodie zusammen genäht wurden. Seine Beine gingen bis zu den Knien horizontal und ab da neunzig Grad nach unten und durch seine zu lang geratenen Arme, schleifte er mit ihnen beinahe auf dem Boden. Sein Gesicht war kreideweiß, es hatte große runde, schwarze Augen und ein breites, schwarzes Grinsen. Es sah so aus, als würde sich hinter diesem Schwarz nichts außer einer leeren Hülle verbergen. Das Ding verfolgte mich und als es mich endlich hatte, packte es mich am Kopf und riss ihn mir vom Rest des Körpers ab. Mein toter Körper fiel auf den Boden und das Blut lief aus meinem Hals raus, ein Stück meiner Wirbelsäule ragte aus meinem Fleisch hervor.

Dann wachte ich auf.

02.11.19XX

Ich halte das nicht mehr aus, diese Albträume, sie werden mich noch umbringen. Ich saß zusammengekauert auf meinem Bett, wollte nicht schlafen. Ich werde nie wieder schlafen, so werde ich auch keine Albträume mehr bekommen. 

05.11.19XX

„Er wird herkommen! Ich weiß es, hihihi. Er wir kommen und mich töten, wie in meinen Träumen, genau wie dort!“, murmelte ich vor mich hin. Ich hatte seit Tagen nicht mehr geschlafen und hatte auch nicht mehr diesen Traum geträumt und doch sehe ich ihn überall, wo ich nur hinschaue, doch jedes mal, ist es nur eine Halluzination... „Die Pfleger halten mich für verrückt, aber ich bin es nicht!  Nein, ich bin es nicht! Sie sind die Verrückten, denn er wird auch sie holen und töten. Ja, HAHAHA, die werden schon sehen, wer zuletzt lacht... Er wird es nämlich sein... den, den ich Creepman nenne.“, führte ich in meiner Zelle Selbstgespräche. 

11.11.19XX

*Zeitungsausschnitt*

In einer Irrenanstalt wurde die kopflose Leiche von Dennis Barfield gefunden. Die Polizei kann momentan nicht sagen, wie der Mörder es geschafft hatte, in die Anstalt einzubrechen und wieder zu verschwinden, ohne entdeckt worden zu sein. Es ist noch unklar, wie er getötet wurde und wo sich sein Kopf momentan befindet.

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