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13. Oktober 2011

Ich weiß, es ist spät. Ich lief noch um 23: 00 Uhr nachts durch die Straßen. Ist doch egal, ich kenne diese Umgebung doch. Während ich mit meinem bestem Kumpel schrieb, bekam ich das Gefühl, dass ich beobachtet wurde. Die Straßen waren leer, als ich mich umschaute. Ich war allein. Dachte ich zumindest. Ich schauderte und ging weiter. Als ich gerade eine weitere Nachricht verschicken wollte, bemerkte ich, dass ich keinen Empfang hatte. Aber ich war mitten in einer Stadt. Mein Handy bekam plötzlich einen Kurzschluss und schaltete sich aus. Ich zuckte zusammen und beschleunigte meine Schritte. Nein, ich rannte! Jemand oder etwas lachte leise und ich hörte Schritte hinter mir. Ich wollte mich nicht umdrehen und lief weiter.

,,Du kannst mir nicht entkommen", flüsterte eine Stimme dicht an meinem Ohr. Plötzlich fühlte ich das kalte Metall einer Axt und wurde in eine Sackgasse gezogen. Die Gestalt schleuderte mich gegen eine Wand und kniete sich hin. Nun konnte ich ihr ins Gesicht sehen. Ihre Haarspitzen waren dunkelblau gefärbt und ihre braunen Handschuhe umfassten eine Axt. Ich wollte schreien, doch sie hielt mir den Mund zu. Jetzt bemerkte ich ihre Narben, die sich um ihr Gesicht und ihren Hals zogen. ,,Psst.. Du willst doch in Frieden sterben, oder?", flüsterte sie durch ihr blaues Tuch, dass ihre Nase und den Mund verdeckte. Ich versuchte mich panisch von ihr wegzuducken, doch sie hielt mich eisern fest. Ihre Axt war voller getrocknetem Blut. Während sie mir die Waffe an die Kehle hielt, bekam ich Todesangst. ,,Genieße ihn... Deinen letzten Lebensmoment", flüsterte sie, ,,denn eines solltest du wissen: Ich bin dein Schicksal. Ich bin dein Ende. Ich bin Crystal!" Mit diesen Worten stieß sie mir die Axt in die Kehle, und das Letzte was ich sah war, wie sie die Axt erneut hochhob, bevor mir schwarz vor Augen wurde...

Ausschnitt aus der Lokalzeitung am nächsten Morgen:

,,Mysteriöser Tod um 23:00 Uhr in der Gasse der Subway Street. 14- Jähriger Junge, James McNight zerfetzt und tot aufgefunden. Seine Eingeweide lagen verstreut auf dem Boden."

Freitag, der 13. April 2008

,,Steh auf, du Nichtsnutz!", schrie mich mein Vater an, während er in meinen Bauch trat. Ich konnte nicht aufstehen. Und nur weil ich gestern fünf Minuten zu spät gekommen war. Na und? Ich bin sechzehn Jahre alt! Ich hasse mein Leben! Jeden Tag werde ich verprügelt und nur weil ich angeblich am Tod meiner Mutter schuld bin. Das bin ich aber nicht! Wieso sollte ich auch? Ich liebte meine Mutter sehr und tue es heute auch noch. Jeden Morgen stehe ich mit dem Schmerz in der Brust auf, dass ich meine Mutter nie wiedersehen werden. ,,Du bist auch zu nichts zu gebrauchen!", riss mich mein Vater aus den Gedanken. ,,Ich gehe jetzt was trinken und wenn du, bis ich wiederkomme, nicht das ganze Haus geputzt hast, gibt es Ärger, du Schlampe!" Er packte mich am Kragen und warf mich auf den kalten Boden. Mir kamen die Tränen und ich musste mich zusammenreißen, um nicht laut loszuheulen. Warum akzeptiert mich mein Vater einfach nicht? Während mein Vater aus meinem Zimmer spazierte, dachte ich an das, was ich in den letzten Jahren verloren hatte.

Meine Mutter, den Respekt meines Vaters und vor einem Jahr ist mein bester Freund Tim spurlos verschwunden. Während ich mir eine Träne wegwische, zog ich mir einen blau-lilanen Hoodie und graue Jeans an. Ich zuckte zusammen, als ich in den Spiegel gucke und ein trauriges, brünettes Mädchen mit blauen Haarspitzen sah. Die blauen Haarspitzen hab ich mir vor zwei Jahren gemacht. Meine Mutter sprang entsetzt auf und sagte, dass ich das nicht hätte tun sollen. Aber schon im nächsten Moment sagte sie, dass mir das stehen würde. Mein Vater hatte damals nur mit den Schultern gezuckt und hatte nicht einmal von der Zeitung aufgeblickt. Er hatte sich noch nie für mich interessiert. Aber seitdem meine Mutter gestorben ist, war es schlimmer geworden. Prügeleien, jeden Tag... Als ich bemerkte, dass mir schon wieder die Tränen flossen, wischte ich sie weg und zuckte bei der Kälte meiner Hände zusammen. Also zog ich schnell meine braunen Handschuhe an und lief nach unten, um mir ein schnelles Frühstück zumachen, da ich ja bald mit der Hausarbeit anfangen musste. Als ich am Zimmer meines Vaters vorbeikam, stockte ich. Die Tür war halb offen und ich lugte hinein. Ich bekam einen Schock. Mein Vater machte gerade mit einer anderen Frau herum! Ich taumelte und rannte in die Küche. Schluchzend ließ ich mich auf einen Stuhl fallen. Wie konnte Papa es nur wagen?, fragte ich mich. Nach einer Weile bemerkte ich sein Handy und ich schnappte es mir. Ich brauchte nur zwei Versuche, um den Code zu knacken. Auf dem Display erschienen mir lauter Nachrichten und ich tippte auf die Erstbeste:

,,Danke, dass du Elizabeth aus dem Weg geräumt hast. Küsschen <3"

Sofort ließ ich das Handy fallen. Das war der Schock meines Lebens. Das konnte nicht sein! Mein leiblicher Vater hatte meine Mutter umgebracht? Falls es noch mein Vater ist..., dachte ich verächtlich. Inzwischen war ich taub vor Trauer, Schock und Wut. Ich dachte und wollte nur eine Sache: Rache! Bevor mir bewusst wurde, was ich tat, hielt ich schon das Küchenmesser in der Hand. Was tat ich da? Vor Wut schlug ich in den Tisch ein. ,,Kristalia, leiser putzen!", schrie mein Vater von oben. ,,Kristalia, leiser putzen", äffte ich ihn nach und schlug als Nächstes in den Stuhl.

Es tat komischerweise gut, aber ich wollte mich noch besser fühlen. Deshalb holte ich eine Gänsekeule aus den Kühlschrank. Dann sah ich das Messer an. Es war ein bisschen verbogen vom Holz. sofort lief ich in den Keller und holte eine Axt. Damit schlug ich ins Fleisch und zerstörte auch noch den Tisch. Ich zerfetzte sowohl die Gänsekeule als auch den Tisch. Ich fühlte mich so mächtig und wollte mehr. ,,KRISTALIA! WAS SOLL DER SCHEIß?", schrie nun mein Vater, der am Türrahmen stand. Anstatt zu antworten, ritzte ich mir die rechte Wange auf. Ich zuckte zusammen, als ich zu tief ins Fleisch schnitt, aber mich beruhigte der Schmerz. Mein Vater trat auf mich zu und wollte mich packen. Aber ich wich ihm geschickt aus und stieß ihm die Axt in den Oberarm, worauf er zu Boden fiel. ,,Das ist doch der eindeutige Beweis, dass du deine Mutter umgebracht hast", sagte er mit vor Schmerz verzogenem Gesicht. Das brachte das Fass zum Überlaufen und ich schrie ihm voller Wut entgegen: ,,NEIN! Du hast sie getötet, weil du dich in eine Andere verliebt hast! Und das sollst du büßen!" Er sah mich entsetzt an: ,,Wie...?" Ich kniete mich neben ihm: ,, Man sollte sein Handy nicht überall liegen lassen..." Mir kamen erneut die Tränen und ich bereute es, dass ich mich so geschminkt habe. Sicher ist alles schon verschmiert.

,,Wieso hast du das getan", schluchzte ich. ,,Ich liebte Elizabeth nicht mehr!" ,,Aber ich habe sie geliebt!", schrie ich und warf ihm die Axt an die Kehle. Er erschlaffte: ,,Warum..." Ich zuckte mit den Schultern und murmelte: ,,Rache". Aus Langeweile schnitt ich ihm die Hand ab und warf die lose Hand quer durch den Raum. Blut flog hinterher und bespritzte die ganze Küche. Mir gefiel der Anblick und ich wollte es gleich nochmal versuchen. Diesmal schnitt ich ihm den Kopf ab und schleuderte ihn durch die ganze Küche, bis er an einer Schranktür abprallte. Das Blut blieb an der Schranktür kleben und ich bemerkte, dass die Augäpfel aus den Augenhöhlen hingen. Ich war begeistert. Ich bearbeitete den Körper weiter so, sodass man die Leiche meines Vaters nicht mehr erkannte.

Anschließend stand ich am Türrahmen und betrachtete stolz mein Blutbad. Das Bein lag in zwei Teilen auf dem Tisch und der Fuß war verrenkt. Das Herz, Niere und andere Gedärme lagen verstreut und der linke Arm hing vom Stuhl. Ich lächelte. Was für ein mächtiges Gefühl! Ein Schrei. Ich drehte mich um . ,,Was hast du mit ihm gemacht?", schrie die Frau, die mit meinem Vater rumgemacht hatte. Sofort wollte ich noch ein Blutbad. Sie zog ein Handy aus der Hosentasche, doch ich riss ihr das Gerät aus der Hand, noch bevor sie eine Zahl wählen konnte. Sie sah mich entsetzt an: ,,Du Monster! Lass mich am Leben!" ,,Damit du dein ganzes restliches Leben in Trauer wegen ihm lebst?" Ich sah verächtlich auf meinem Vater. ,,Nein, tut mir Leid. Das kann ich dir nicht antun." Ich stürzte mich auf sie. ,,Kristalia, NEIN!!", schrie sie. Aber ich wollte davon nichts hören und ich hielt ihr den Mund zu. ,,Psst.. Du willst doch in Frieden sterben?", flüsterte ich. Sie riss entsetzt die Augen auf. ,,Genieße ihn. Deinen Letzten Lebensmoment... Vergiss nicht: Ich bin dein Schicksal. Ich bin dein Ende. Ich bin Crystal.". Ich schnitt ihr in die Kehle und veranstaltete erneut ein fröhliches Blutspektakel...

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