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Es war Amys 5. Geburtstag, als sie das beste Geschenk überhaupt bekam. Eine wunderhübsche 1, 50 Meter große Puppe. Ihr Name war Dabby, hatte große runde Augen, eins davon war tiefschwarz, das andere in royalblau. Die Haare der Puppe waren lang und wellig und hatten eine kräftige Farbe. Pink. Doch einige der schwarzen, dünnen Strähnen, ließen sie dunkler erscheinen.

Die Mundwinkel waren mit Kreisen geschmückt, Dabby lächelte sanft. Sie hatte ein schwarzes Kleid, das bis zu den Knien ging und darüber ein langes gestreiftes Oberteil. Amy war überglücklich bei Dabbys Anblick und spielte den ganzen Tag mit ihrer neuen Lieblingspuppe. Sie sprach mit ihr, bürstete ihr Haar und nahm sie mit ins Bett.

Profil 1 Dabby

Die Wochen vergingen und nach und nach fühlte sich das Kind unwohl in Dabbys Gegenwart. Es schien, als hätte die Puppe eine Ausstrahlung gehabt, eine beängstigende. Nun nahm Amy das Püppchen nicht mehr mit unter die Decke und setzte sie stattdessen in den Sessel, der etwas entfernt vom Bett war. Es war bereits der Abend gekommen und Amy stieg auf ihr Bett, während Dabby, weiter entfernt, neben ihr saß. Die Mutter fragte noch kurz, warum Dabby nicht mehr mit im Bett läge. Amy schüttelte nur den Kopf und meinte, dass sie es nicht mehr wollte. Das Licht wurde ausgeschaltet, die Tür geschlossen. Amys Herz schlug schneller, als sie zur Puppe rüber schaute. Sie zog sich die Decke über den Kopf und kroch näher an die Wand ran. Eine Weile atmete Amy schwer, sie bekam keine Luft und riss die Decke von ihren Gesicht. Ihre Augen weiteten sich, als sie zu Dabby schaute. Der Kopf der Puppe war zu ihr gerichtet und große, runde Augen starrten sie leer an. Beunruhigt drehte sie sich um und versuchte trotzdem zu schlafen.

Am nächsten Tag spielte Amy draußen im Garten mit einer Freundin, in Gedanken nicht bei der Puppe. Aus dem Augenwinkel erblickte sie eine Gestalt und schaute hoch zum Fenster, wo ihr Zimmer war. Dabby schaute mit leblosen Augen in Amys Gesicht. Diese Nacht sollte schlimmer werden als die Nacht davor. Wieder war es Abends. Dabby wurde jetzt in den großen Kleiderschrank gelegt, damit Amy sie nicht mehr sehen musste. Stumm lag sie im Bett, Totenstille, bis sich leise die Schranktür öffnete, ohne, dass man es mitbekommen hätte. Leise Schritte waren auf dem Teppich zu hören, seufzend bewegte sich Amy, das Geräusch eines fallenden Objektes erklang, Amy drehte sich schockiert um und Dabby lag mit dem Gesicht zu ihr gedreht auf dem Boden. Ihre Augen leuchteten in einem schwachen Rot, aus Reflex rannte Amy so schnell sie konnte aus dem Zimmer und in das der Eltern. In dieser Nacht schlief das Kind schlecht und wusste nicht, dass es ihre letzte Nacht neben ihren Eltern war.

Amy sollte nicht länger bei ihren Eltern schlafen, hieß es am Frühstückstisch. Sie erzählte ihren Eltern, dass Dabby ihr Angst machen würde. Die Eltern dachten, dass Amy einfach zu viel Fantasie hätte, glaubten ihr aber, um eine Diskussion zu vermeiden. Um ihr Kind zu beruhigen, ließ die Mutter die Puppe an diesem Abend im Wohnzimmer, die Tür des kleinen Mädchens wurde zugemacht und es atmete erleichtert aus. 00:05 Uhr. Amy schlief fest, während Dabby bereits auf dem Boden lag, krampfhaft ihre Gliedmaßen zuckten und versuchte sich aufzurappeln. Ein breites Grinsen lag in ihrem Gesicht.

9:28 Uhr, es war Samstagmorgen als Amys Mutter leise in Richtung Kinderzimmer lief und lächelnd die Tür vorsichtig aufmachte. Das strahlende Gesicht verschwand, als die Mutter ihr Kind tot sah. Der Kopf war komplett weg, die Arme und Beine waren gebrochen und linke Gliedmaßen wurden mit den rechten vertauscht wieder angenäht. Entsetzt schrie die Mutter auf und brach in Tränen aus, der Vater kam hinzu , blickte zu Amys Leiche und nahm seine Frau in den Arm, ohne länger auf den verstümmelten Körper seiner Tochter zu schauen. Dabby war verschwunden.

Dabby Doll

•Angst vor dem Feuer ist die Angst vor der absoluten Hingabe. (Diskussion) 19:40, 14. Mär. 2014 (UTC)Alt Gr +

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