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Ich habe Angst. Ich liege hier in meinem Bett eigentlich ganz normal und ich bin alleine zuhause, doch wer zum Teufel liegt neben mir? Ich will mich auch nicht umdrehen, denn seitdem die Person dort liegt, rieche ich so einen fauligen Geruch. Ich spüre, wie die Person sich aufsetzt. Die Neugier in mir wird größer und ich rolle mich auf den Bauch, öffne leicht mein linkes Auge, um zu erkennen, wer dort liegt.

Durch das Mondlicht kann ich etwas erkennen, doch wünschte, ich hätte das nicht gemacht. Es ist eine Frau, sie hat lange schwarze Haare und türkise Augen. Sie trägt ein weißes Nachthemd, eigentlich sieht sie recht hübsch aus, doch als ich zu ihrem Mund guckte, erschrak ich. Der Mund und ein Teil ihrer Wangen war aufgeschlitzt. Ich starre sie weiter an, doch plötzlich erwidert sie meinen Blick und lächelt.

Doch es ist kein warmes Lächeln, sondern ein irres. Sie dreht sich zu mir und streichelt meinen Hinterkopf. Obwohl es eine zärtliche Geste ist, wurde ich panisch. Wer war diese Frau? Was macht sie in meiner Wohnung? Was wollte sie? All diese Fragen schwirrten in meinem Kopf umher. „Geh schlafen, mein Süßer“, sagt sie und fängt an zu lachen, es war ein furchtbares dämonisches Lachen. Ich wache schweißgebadet auf. Es war zum Glück nur ein Traum,  denke ich.

Durch den Traum ist mein Mund schrecklich trocken, also entschließe ich mich, in die Küche zu gehen, um mir ein Glas Wasser zu
Kuchisake-onna

holen. Ich laufe zur Küche machte den Kühlschrank auf und nehme mir die große Wasserflasche und trinke einen großen Schluck, stelle sie zurück und gehe wieder in mein Schlafzimmer.

Ich war gerade wieder eigeschlafen, als ich ein Geräusch höre. Ich gehe zum Wohnzimmer, um nachzusehen, doch da ist nichts. Als ich mich wieder umdrehen wollte, um weiter zu schlafen, spüre ich einen stechenden Schmerz in der Brust. Ich sacke zusammen und spüre, dass jemand mich umdreht. Ich sehe wieder in die Augen dieser Frau, sie lächelte wieder so abscheulich und stach mir weiter in die Brust. Ich muss schon Blut spucken, als die Frau das Messer nahm und mir meine Wangen aufschlitzt. Es schmerzt so sehr, doch ich weiß, gleich ist es vorbei, mir wird schon schwarz vor Augen. Das letzte, was ich höre, ist: „Du hättest auf mich hören sollen, dann hätte es vielleicht nicht so wehgetan.“

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