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Der 2.te Teil meiner eigen-erdachten CP-Reihe.


Lisa...Bearbeiten

"Das letzte mal, als ich was von Toby gehört habe?" fragte ich den Polizisten. "Das war gestern Abend. Wir spielten ein Online-Game und redeten über die Chat-Plattform namens Skype." Der Polizist nickte und sagte: Und dann, liebes Fräulein?"Ich habe mich von ihm verabschiedet, denn es war schon spät und meine Eltern sehen es nicht gerne, wenn ich spät abends noch vor dem Rechner sitze. Ich fuhr also den Rechner herunter, schrieb noch ein paar Dinge in mein Tagebuch und ging dann ins Bett." Der Polizist antwortete: "Na gut, ich muss dann los, jedoch müsste ich noch einmal kurz deine Eltern sprechen." Ich wunderte mich immer mehr was denn sei, und kurz bevor der Polizist die Tür erreichte, fragte ich ihn noch schnell, was denn passiert ist. Er drehte sich um, stützte sich auf ein Knie und sagte, dass Toby tot vor seinem Computer aufgefunden wurde. Ich brachte kein Wort heraus. Ich drehte mich einfach um, setzte mich auf meinem Sessel, der in der Ecke des Zimmers stand, und dachte darüber nach. Als der Beamte endlich das Zimmer verließ, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. "Warum ist ihm das passiert? Und wer würde so etwas tun?"


Seit dem Vorfall ist nun rund eine Woche vergangen. Ich hatte seitdem einfach keinen Bock auf das Spiel. Jetzt wurde mir aber langeweilig. Ich entschied mich, das dass Spiel ja nichts dafür kann und würde es helfen, wenn ich das Spiel nicht mehr spiele? Nein! Also fuhr ich den Computer ganz normal hoch, gab mein Passwort ein und kam endlich zum Destkop. Ich sah den Icon für das Spiel, aber direkt daneben ein Textdokument, an das ich mich nicht erinnern konnte. Ich öffnete es, jedenfalls versuchte ich es zu öffnen. Es fing an, alles zum stocken zu bringen, die meisten Dinge klappten überhaupt nicht! Dann, nach 2 Minuten, kam eine Anfrage in einer kleinen Box :

Willst du das wirklich lesen?

Ich drückte auf "Ja", allerdings kam nur ein weiteres Kästchen :

Bist du dir auch sicher? Es wird dir etwas schlimmes offenbaren!

Wieder war die Antwort "Ja". Dann öffnete sich das Dokument. Statt dem normalen Weiß als Hintergrundfarbe war es diesmal ein Schwarzton den ich nicht kannte. Es war schwarz, aber es sah irgendwie aus, als würde es die weiße Schrift in Schatten hüllen. Ich begann zu lesen...


"Toby ist tot! Wunderbar, oder? Ich habe mich angestrengt, ihn staunen zu lassen, habe ihm gezeigt das Spiele gefährlich sind! Willst du auch erleuchtet sein? Dann musst du die Finsternis kennen!

KENNE DICH, KENNE MICH, KENNE LICHT, und ERkenne das dunkle in allem!

Nachdem ich dies las und das Dokument schloss, wurde angezigt, dass der Computer diese Text-Seite gelöscht hat. Ich konnte das nicht verarbeiten. Es ging mir nicht in den Kopf wie das gemeint ist. "Diesen Spruch muss man doch irgendwie enträtseln!" Ich entschied mich, doch nicht an dem Computer zu spielen. Den Rest des Tages ging ich mal wieder zu meiner Oma. Sie war schon immer alt in meinen Augen, aber auch weise und Mords-Intelligent. Ich fragte sie, ob sie diesen Spruch kennt und plötzlich fing sie an zu stottern; Am besten, du vergisst das mal lieber..." Ich wunderte mich über diese Antwort. Doch ich würde erst aufgeben, wenn ich weiß, was gemeint wäre! Doch bald musste ich nach Hause. Morgen ist wieder Schule.



Ich wachte hektisch auf. Ich hatte einen seltsamen Alptraum! Ich war auf einer großen Wiese. Da kam etwas auf mich zu, das wie Toby aussah. Doch es hatte Löcher im Magenbereich und bei jeder Bewegung schaukelten die Gedärme hin und her. Das Gesicht war schrecklich entstellt und als es mich ansprach, sah ich diese schwarzen, leeren Augen. Ich war wie in Ekstase als ich hörte, was es von sich gab: "Hast du dich jemals gefragt, was passiert, wenn alle Menschen auf der Erde gleichgestellt wären, sie alle gleich wären, jeder wie der andere sein würde? Ich weiß was sie tun würden. Sie... SIE WÜRDEN SICH GEGENSEITIG UMBRINGEN! ALLES UND JEDEM, WAS IHRER GIER IM WEG STEHEN WÜRDE!" Schrie es so laut das mir mein Kopf schmerzte. Jedenfalls musste ich mich jetzt fertig für die Schule machen. Auch wenn mir mulmig dabei war.

Auf dem Weg zur Schule fühlte ich mich beobachtet... "Ist es hier?" fragte ich mich innerlich.

Am Schulgelände angekommen, starteten manche Jungs sofort, mich zu beleidigen; "Na, du dumme Nutte?" / "Sieh mal einer an, da kommt die Streberin schon wieder angewatschelt!" Ich dachte darüber was dieses...Ding... mir sagte... Das Menschen es lieben, andere auf ihrer Kosten leiden zu lassen, könnte es das gewesen sein? Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als sich ein Junge vor mir aufbaute und sagte: "Na, hab gehört Toby ist gestorben, weil du ihn geküsst hast!" In mir baute sich Wut auf... Als er meine Tränen sah fing er an zu lachen und schrie; "Also hab ich Recht?Dann bist du ja wirklich ne' Hexe!"

Alle lachten, nur ich hatte genug... Ich rastete aus, schlug ihm in seine Visage, selbst als er auf dem Boden lag... hielt ich nicht an... Als ich mich beruhigte, fühlte ich Reue, Mitleid, Trauer und Wut. Bevor mich jemand ansprach, rannte ich zur Mädchen-Toilette, stellte mich vor dem großen Spiegel über dem Waschbecken und weinte. Ich hörte ein Knistern in den Lampen und sie fielen aus. Da war wieder dieses Ding, stand im Spiegel und sagte: "Das was du da draußen gesehen hast, waren Menschen wie sie oftmals auftreten. Dumm, Arrogant und Närrisch! Sie haben es allesamt nicht verdient zu leben! Aber du bist eine von ihnen. Du hast deine Wut nicht zurückhalten können und beweist mir so wieder mal, das ich Recht hatte!" Ich verstand es nun, auch wenn ich sterben würde. Aber ich verstand es!

Ich setzte mich einfach in die Ecke und wartete...

Ich hörte tropfendes Blut, als würde sich etwas in meine Richtung bewegen...

Aber... Ich habe mit mir abgeschlossen...

Bevor ich jedoch sterbe, werde ich mit meinem Zirkel aus meiner Tasche noch eine letzte Nachricht in die Wand ritzen... "Vertraue keinen, denn jede Seele hat ihre Fehler! Ich hoffe ihr alle schmort in der Höl...



Polizeibericht; Das Mädchen Lisa fre****** wurde tot aufgefunden. Vor ihrem ableben schien sie eine letzte Nachricht mit einem Zirkel in die Wand ritzen zu wollen, die jedoch nicht fertiggestellt wurde.

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