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Der UmzugBearbeiten

Hallo, mein Name ist Kim. Ich bin gerade umgezogen. Zuerst lebte ich in Miami, da mein Vater dort seine eigene Firma gegründet hatte. Ich war sehr beliebt an der Schule, hatte viele Freunde und war auch ganz hübsch. Also hatte ich es sehr gut in Miami. Doch als mein Vater die Nachricht erhielt, dass er eine Chance auf ein weiteres Firmengebäude in Los Angeles hatte, hat sich alles geändert.

Wir hatten ungefähr 2 Wochen um den ganzen Umzug zu organisieren. Ich war natürlich von all dem nicht beeindruckt, ich war sogar entsetzt. Denn ich liebte unser Strandhaus, meine Freunde und meine Schule. Doch mir blieb nichts anderes übrig. Der Umzug war sehr stressig, aber wir hatten jede Hilfe der Angestellten meines Vaters. Jetzt sind 3 Wochen vergangen und wir leben schon in unserem neuen Haus in L.A. Mir hatte das Haus schon am Anfang nicht gefallen. Es war recht alt, hatte keine Klimaanlage - was ich im Sommer unbedingt brauche - und wir hatten nicht mal eine Garage. In der Schule war es auch nicht besonders toll, ich war die Neue und wurde von den Älteren ein wenig schikaniert.

Nachdem sie aber wussten wer mein Vater sei, haben sie mich ganz anders behandelt. Ich wurde der Liebling der Klasse, hatte bessere Noten, obwohl ich nicht mal geübt hatte. Es war alles seltsam. Als wäre ich in einer perfekten Welt. Als ich am nächsten Tag mit meinen 2 neuen besten Freunden einkaufen gegangen war, gab es in der Mall ein Glücksrad. Man hatte die Chance einen Check von über 1000 $ zu gewinnen. Ich hatte nichts dagegen gehabt, da das drehen nur 1 $ kostete.

Ich drehte. Doch beim drehen bemerkte ich eine Gestalt die in der Nähe des Glücksrades stand und mit ihrer Hand fuchtelte. Es war eine junge Frau. Schwarze, lange Haare, die bis zu den Knien reichten. Ein paar Strähnen hingen vor ihrem Gesicht. Sie grinste mich komisch an. Ich versuchte sie nicht zu beachten. Doch ich war wie paralysiert von ihrem schwarzen Blick. Ich erwachte aus meinem, In der Art Traum, als meine besten Freunde kreischend hin und her sprangen und mir immer wieder auf die Schulter klopften. Es war recht unangenehm, weshalb ich mein Gesicht zu einer hässlichen Miene verzog.

"Oh mein Gott, Kim!", schrie Amie, die gerade mit ihrer Hand vorm Gesicht wehte.

Ich guckte auf das Glücksrad. Gewinner stand da drauf. Hatte ich wirklich grade gewonnen? Meine Miene verzog sich zu einem breiten Grinsen, als die Frau an der Theke mir den Check überreichte. Ich nehme ihn freudig an. Mein Blick wandte sich jedoch sofort von der Frau ab, schwang hinüber zur Schwarzhaarigen Frau, die nicht mehr da stand. Komisch, ich hätte schwören können dass sie vor 2 Sekunden noch hier war. Nach 4 Stunden langem Shopping hatte ich schon mehr als die Hälfte des gewonnenen Geldes weggeworfen. Channel, Gucci, Prada, Polo. Und noch vieles mehr habe ich mir von diesem Check gekauft.

Erschöpft zu Hause angekommen, lege ich mich aufs Sofa. Sofort verfiel ich in den Schlaf. Eine stunde später weckte mich meine Mutter auf und zeigte mit einem bösen Blick auf die Shoppingstaschen die ich von meiner Tour mitgebracht habe.

"Was ist das alles, Kimi?" , fragte sie mich.

"Oh… das sind meine Einkäufe. Ich habe bei einem Glücksrad gewonnen und einen Gutschein für die Designerläden bekommen."

Hätte ich ihr gesagt, dass es Geld war dass ich bekommen habe, hätte ich es nicht lange behalten können. Nach 10 Minuten reden und anprobieren der Sachen, schickte mich meine Mutter aufs Zimmer. Diese Nacht konnte ich aber nicht gut schlafen. Ständig dachte ich an diese Frau, die mir aussah wie ein Magier. Ich hatte schon öfters eine ähnliche Gestalt gesehen. In der schule, vor dem Haus, in der Stadt. Es war schon gruselig, da ich sie nicht kannte und sie mir mit ihrem unechten Grinsen ein bisschen Angst einjagte.

In der Nacht träumte ich von ihr. Es war kein schöner Traum. Ich wachte gegen halb 5 auf. Geweckt wurde ich durch ein lautes Kratzen an meinem Fenster. Ich vermutete es sei der Wind, der die Äste an mein Fenster schlug. So ging es mir jetzt schon wochenlang. Nach 2 Wochen wachte ich wieder genau um die Urzeit auf, das gleiche geträumt und der gleiche Kratzer am Fenster. Diesmal aber roch ich etwas. Es war ekelig, stark und kam aus dem Wohnzimmer. Es roch ein wenig nach Metall.

Ich ging leise die Treppe runter. Ich wollte ja nicht dass meine Eltern aufwachen. Unten angekommen, roch es noch viel stärker und ich trat in eine ekelige Flüssigkeit. Dickflüssig, warm und roch nach Metall. Ich bewegte mich nicht von der Stelle. Ich kam noch gerade so an die Küchenlampe ran. Als ich mit der Hilfe des Lichts etwas sehen konnte, wollte ich gerade schreien als ich auf den Boden guckte. Doch ich hielt mir die Hand vor den Mund, um keinen Ton rauszubringen. Es war Blut. Langsam hob ich meinen Fuß aus der dickflüssigen Flüssigkeit und guckte weiter auf das Blut, während ich mit dem 2. Fuß aus dem Blut heraustrat. Das Blut führte in Richtung Speisekammer. Ich ging langsam darauf zu. Kurz bevor ich die Tür öffnete, atmete ich noch tief ein. Ich öffnete die Tür und schrie.

Ich schrie lauter als ich es jemals konnte. Meine... Nachbarn. Die netten Nachbarn von nebenan. Aufgestapelt in blutigen Reihen. Ihre Augen wurden entfernt und der Mund wurde zugenäht. Arme und Beine wurden gefesselt. Auf dem Boden der Speisekammer lag ein blutverschmiertes Messer. Als ich darauf zuging um es aufzuheben, rutschte ich auf dem warmen Blut aus und fiel auf den Bauch. Ich stieß mit meinem Kopf gegen den Boden, weshalb ich eine kleine Schramme hatte. Ich stand wieder auf, das Messer in der Hand und einen blutverschmierten Pyjama. Meine Eltern kamen gerade die Treppe runter, als sie die aufgestapelten Leichen sahen und mich... mit dem Messer in der Hand, blutverschmiert im Gesicht und am ganzen Körper. Meine Mutter fing an zu weinen, mein Vater sah nur geschockt auf mich.

"Daddy...jemand hat unsere Nachbarn umgebracht!!", rief ich ihm traurig zu.

Er nahm ein Telefon und rief die Polizei. Ich sah ihn verwundert an. Dachte er etwa dass ich das gewesen wäre?

"Kim... was ist nur in dich gefahren? WAS HAST DU FÜR EIN PROBLEM?", schrie mein Vater mich an.

Als ich mich von den Leichen umdrehte und ihn und meine Mutter ansah, sah ich nur Schmerz und Angst in ihren Gesichtern.

"Denkst du, ich war das?", fragte ich ihn.

Er antwortete nicht. Bevor ich noch was sagen konnte kam die Polizei an und stürmte ins Haus. Ich war geschockt und sie rannten mit Plastik Handschuhen zu mir und hielten Waffen auf mich gerichtet.

"HÄNDE HOCH UND MESSER RUNTER!", schrie der eine.

Ich befolgte seinen Befehl mit angst, warf das Messer runter und hob die Arme.

"ZUR WAND UMDREHEN UND HÄNDE HINTER DEN RÜCKEN!!", schrie nun ein anderer.

Während ich dies tat, weinten meine Eltern und 2 Polizisten untersuchten sie grade. ob sie nicht verletzt seien. Ich stand nun gefroren da und weinte auf einmal los. Ich weinte wie noch nie, als ich aus dem Fenster sah und die Frau mit den schwarzen Haaren Grinsen sah...



(geschrieben von AlexandraCreepy)

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