FANDOM


Hallo, ich heiße Jeremy. Leider bin ich zurzeit arbeitslos und musste von meinem alten großen Apartment in ein Drecksloch von Apartment umziehen, da ich mir zurzeit mit meinen Geld einfach nichts besseres leisten konnte. Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich tue ja was ich kann, um einen neuen Job zu finden. Ich war sogar heute bei einen Vorstellungsgespräch, der Chef sagte, er würde sich bei mir melden. Ich weiß, oft bedeutet das Schlechtes, aber ich bleibe optimistisch.

Endlich Zuhause angekommen. Irgendwie frustrierend jetzt in einer so heruntergekommenen Wohnung zu hausen. Mit einem Seufzer stecke ich den Schlüssel ins rostige Türschloss und drehte ihn um. Irgendwie stinkt es hier ein bisschen faulig und ich vermute, dass dieser Teppich  früher mal Weiß anstatt diesem modrigen Grau war. Das Apartment ist nur sehr bescheiden ausgestattet. Es gibt nur drei Zimmer und ich bin froh, dass ich wenigstens einen kleinen Röhrenfernseher habe, womit ich wenigstens einige Sender empfangen kann.

Jemand klopfte an der Tür. Wer will denn bitte etwas von mir, ich kenne hier doch eigentlich niemanden. Ich ging zu meiner Apartmenttür und öffnete sie. „Oh Frau Warwick, sie sind es, was gibt es denn?“, sie ist meine Nachbarin hier, vor Kurzem beging ihr Mann leider Selbstmord. Er war Polizist und das Motiv ist noch ungeklärt. „Ich habe noch einige alte Bücher von meinen Mann und ich dachte, da sie frisch eingezogen sind, möchten Sie vielleicht ein bisschen in ihnen stöbern“. Ich spürte die Traurigkeit in ihrer Stimme. Es war klar, dass sie viel für ihn empfunden haben musste. „Danke, das ist wirklich sehr nett von ihnen. Und mein Beileid, ich bin mir sicher er war ein sehr guter Polizist“ Sieh wirkte wie versteinert. Wahrscheinlich war sie in Erinnerungen versunken. „Verzeihung, ich war grad in etwas vertieft. Er war eigentlich kein Polizist sondern bei der Mordkommission. Er hat alle Fälle, die er bearbeitet hatte, konserviert. Wenn sie wollen, kann ich ihnen die Berichte vorbei bringen.“ Ich wunderte mich, warum Sie einem fast komplett Fremden vertrauliche Dokumente angeboten hat.

Ich schob diesen Gedanken beiseite und legte die Bücher auf meinen Küchentisch. Mal schauen was im Kühlschrank noch zu finden ist. Wahrscheinlich wird nicht viel Essbares darin zu finden sein. Doch bevor ich hinüber gehen konnte, klopfte es an der Tür. Es war kein normales Klopfen: es war ein Lautes und Panisches. Wer zum Teufel konnte das sein? Frau Warwick würde doch niemals so heftig gegen eine Tür klopfen. Außer, ihr war etwas zugestoßen! Ohne zu zögern rannte ich zur Tür. Da hat jemand ein echtes Problem. Ich war schon bei der Türklinge und das Klopfen hielt weiterhin an. Ich riss die Tür auf. „Was zum Teufel?“, sagte ich leise. Ich schaute nach links und rechts in den Gang und es war Niemand zu sehen. Ich hab das Klopfen doch noch deutlich hören können, sogar noch eine Sekunde bevor ich die Tür öffnete! Ein Streich konnte es also nicht sein.

Leicht verschreckt trat ich zurück ins Apartment und schaute die Bücher an, die mir Frau Warwick gebracht hatte. Es war ein recht stolzer Stapel. Und enthielt echte Klassiker. Aber einige Bücher stachen deutlich heraus. Geisterbeschwörung und Austreibung, Spukhäuser, Poltergeister und Schutz vor Toten. Sofort musste ich an das Klopfen von vorher denken. Ob es was mit Geistern zu tun hat? Ach, das ich doch Schwachsinn. Wahrscheinlich hat der Mieter unter mir einen Nagel eingeschlagen und das klopfen endete zufällig gleichzeitig als ich die Tür aufriss. Es war schon spät, scheint nicht so als ob Frau Warwick heute noch kommen würde, deshalb legte ich mich ins Bett und gönnte mir eine Mütze Schlaf.

Ich wachte am nächsten Morgen auf und irgendwie kam mir das Apartment sogar noch herunter gekommener vor als sonst. Wahrscheinlich bilde ich mir das nur ein, aber mir kommt es so vor als ob die Farbe an den Wänden gestern noch nicht so spröde war. Ich ging in die Küche, welche auch gleichzeitig mein Wohnzimmer war. Da bemerkte ich, dass Frau Warwick eine dünne Akte unter der Tür hindurch geschoben hatte. Viele Fälle konnte der Mann aber nicht bearbeitet haben können. Egal ich schau sie später durch. Erst mal werde ich mir dieses Buch über Poltergeister genauer anschauen.

Was, schon 20 Uhr? Ich hatte die ganze Zeit in den Büchern gelesen. Das Thema Geister hatte mich schon immer interessiert. Da ich schon ziemlich müde bin, mache ich mir erst einmal einen Kaffee, dann lese ich weiter. Gut, der Kaffee ist fertig und jetzt wieder schnell in meinen Sessel und das Buch aufschlagen. Ich bekam einen großen Schreck: Genau als ich das Buch aufschlug, ging das Licht aus. Muss wohl die Sicherung rausgesprungen sein oder die Glühbirne ist kaputt, dachte ich. Langsam tastete ich die Wand entlang Richtung Lichtschalter und legte ihn um. „Heilige Scheiße!“, schrie ich. Die Glühbirne funktionierte noch. Als ob jemand einfach nur den Lichtschalter umgelegt hätte. Ich sagte mir, dass es nur Zufall war und machte mich wieder ans Buch ran. „Verdammt, was geht hier vor?“, erneut schrie ich auf. Als ich das Buch erneut aufklappte, ging schon wieder das Licht aus. Ich konnte es wieder normal einschalten. Es ist fast so, als wollte etwas nicht, dass ich im Buch lesen kann.

Ok das ist doch absurd, ich verlier schon den Verstand. Das Apartment ist schon so alt...vielleicht ist der Schalter defekt. Ich entschloss mich, wieder dem Buch zu zuwenden und trottete Richtung Stuhl.

Die Akte, welche mir Frau Warwick vorbeibrachte, lag offen auf dem Tisch. Ich erinnere mich nicht, dass ich sie geöffnet hatte. Und selbst wenn, hatte ich sie in meinen kleinen Regal untergebracht, unmöglich, dass sie von selbst auf den Tisch gelangen konnte. Mir lief ein Schauer über den Rücken, es störte den Geist nicht, dass ich über Geister lese. Nein er wollte, dass ich die Akte lese. Ich wünschte, mir würde wieder etwas Plausibles einfallen aber jetzt war ich mit meinen Latein am Ende.

Also entschloss ich mich, mir das gute Stück mal anzusehen. Das gibt es doch nicht: es war nur ein einziger Bericht darin. Das erklärt warum sie mir so dünn vorkommt. War das ein Versehen? Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Herr Warwick nur einen Fall bearbeitet hatte. Oder ich sollte mir nur diesen einen Bericht anschauen. Ein dreifacher Familienvater wurde aufgehängt in seinem Haus am Neusiedlersee gefunden. Die Polizei fand keine Hinweise auf einen Mord. Der Vater muss sich ohne Zweifel freiwillig aufgehängt haben. Laut Bekannten und Freunden war er ein sehr lebensfreudiger Mensch und es gäbe keinen Grund für den Selbstmord. Das kommt mir bekannt vor. Ob das was mit den Selbstmord von Herr Warwick zu tun haben könnte?

Ich drehte das Blatt um. Auf der Rückseite wurde etwas mit der Hand geschrieben: Es ist vorbei. Ich weiß, dass dies die letzte Chance ist, um die Wahrheit mitzuteilen. Rotes Kreuz, Seite 66.

ICH HÖR IHN KLOPFEN

DIE TÜR ÖFFNET SICH

SPEICHEL TROPFT AUS SEINEM MUND

ER KOMMT NÄHER

ICH HÖR IHN ATMEN

ER IST V-...

Die letzten Sätze wurden anscheinend sehr schnell und hektisch geschrieben, da der letzte Satz schlagartig endete und die Wörter sehr hässlich geschrieben wurden. Kein Zweifel, Frau Warwick hatte mir mit Absicht nur diesen Artikel gegeben. „Und jetzt soll ich Detektiv spielen, oder was?“ Ich bin mir sicher, dass dies die letzten Worte von Herr Warwick sein mussten und das "Rotes Kreuz, Seite 66" ein Hinweis sein musste.

Ich musste nicht lange nachdenken, das Buch „Poltergeister und Schutz vor Toten“ hatte ein Rotes Kreuz am Buch Rücken abgebildet. Flink schlug ich die Seite 66 auf. Ich muss dazu sagen, dass ich bis jetzt noch nicht dazu kam dieses Buch zu lesen. Und deshalb erschrak ich ein bisschen, als ich sah, dass die Seite mit einen Roten Stift voll beschmiert war. Wörter waren unterstrichen und umkreist. Und am Rand stand ganz oft das Wort Tod. Ich las die Überschrift: Böse Poltergeister.

Normale Poltergeister machen mit Klopfen und fliegenden Gegenständen auf sich aufmerksam und schikanieren ihre Opfer. Böse Poltergeister wie zum Beispiel Succubi und  Dämonen versuchen das Opfer nicht nur zu schikanieren und Angst einzujagen, sondern es zu zerstören. Von allen Geistern sind diese wohl die schlimmsten Genossen. Sie sind sehr hinterlistig und schwer zu vertreiben. Sie nisten sich häufig in alten oder dünn bewohnten Gebäuden ein. Die meisten werden sehr brutal vorgehen:

Es wird das Opfer von der Außenwelt trennen.

Es wird dem Opfer Angehörige nehmen.

Es wird dem Opfer drohen.

Es wird dem Opfer durch Einbildung ein zerstörtes Leben vorgaukeln.

Es wird dem Opfer das Leben aushauchen.

Um sich zu schützen, ist vor allem ein starker Wille nötig. Es spielt einem eine Welt vor, die nicht der Realität entspricht. Wenn es mit dir spricht, höre nicht auf das was es sagt. Es lügt! Du wirst an deine Grenzen kommen. Es will dich um jeden Preis töten. Am Anfang wird Es noch mit dir spielen. Desto länger du wartest, umso schlimmer werden die Vorfälle. Wenn du Anzeichen für einen bösen Poltergeist hast, musst du jeden Spiegel in deinem Haus zerbrechen und das Haus schnell verlassen, suche dir ein neues Leben weit weg von deinem Alten. Freunde, Bekannte und Familie musst du aufgeben, sonst wird es dich früher oder später finden. Spiegel sind gefährlich, meide sie!

S. 66

Die Wörter "Böse, und, Dämonen, Angst, von, Hinterlistig, lügt" und "Spiegel" wurden unterstrichen. Ich schrieb sie auf ein Blatt Papier und grübelte eine Zeit über die Worte. Wahrscheinlich hat er nur ein paar Stichwörter unterstrichen. Nur warum auch so sinnlose Verben. „Spiegel lügt hinterlistig von Angst, Dämonen und böses!“, sagte ich mit zittriger Stimme. Zeitgleich gingen alle Lichter in meinen Apartment aus und das Licht im Badezimmer an. Mein Puls raste und ich hatte Schweißperlen an der Stirn hängen. Langsam ging ich auf meine Badezimmertür zu, drückte langsam die Türklinge runter und öffnete die Tür.

„Verfickte Scheiße!“, schrie ich lauter, als ich je im Leben geschrien habe. Es war Frau Warwick! Sie saß in meiner Dusche mit aufgerissenen Bauch! Ihre Gedärme hingen heraus und Blut floss in gewaltigen Strömen in den Abfluss. Ich sank auf die Knie mit Tränen im Gesicht. Wie konnte das passieren, verdammt? Ich war den ganzen Tag im Wohnzimmer! Die Tür war abgeschlossen: keiner ging rein oder raus. Aber wie konnte sie hier drinnen sein? Und wer war ihr Mörder? Ich stand wieder auf und sah in den Spiegel. Mit Blut stand geschrieben: Du weißt wer! Mein Atem wurde flacher. Als ich reingekommen war, stand das noch nicht auf dem Spiegel geschrieben. Mir war klar, dass ein Dämon oder so ähnlich die Warwicks getötet haben muss. Und vielleicht war der mysteriöse Selbstmord nur die letzte Möglichkeit um zu entkommen.

„Ok, jetzt Ruhe bewahren!“, sagte ich zu mir. Die Polizei kann ich nicht rufen, schließlich ist da eine Leiche in meinen Apartment und ich hätte kein Alibi oder Beweise für meine Unschuld. Ach was soll's, wenn dieses Ding jetzt hier ist, dann bin ich bei der Polizei wahrscheinlich sicherer als hier! Ich ging zum Telefon und wählte den Notruf. „Was!? Die Leitung ist tot!“, sagte ich mit entsetzter Stimme. Ok scheiß drauf, ich muss hier raus. Schnell sprintete ich zur Tür. Sie ging nicht auf. „Ich habe sie mit dem Schlüssel aufgesperrt! Warum geht sie dann nicht auf?“

Mich erfasste die Verzweiflung, seit über einer Stunde sitze ich schon im Apartment fest. Die Fenster sind ebenfalls zu. Aber selbst wenn man sie öffnen könnte, ich wohne im dritten Stock. So einen Sprung könnte man nicht überleben. Jetzt saß ich da, in der Ecke und dachte nach, was ich machen könnte. Jetzt ist es mir eingefallen: die Seite 66. Zwei Dinge sind schon passiert:  Es wird das Opfer von der Außenwelt trennen und es wird dem Opfer Angehörige nehmen. Ich konnte nicht aus dem Apartment und meine Nachbarin ist tot. Das ist schon wirklich sehr treffend. „Also ist der Geist oder Dämon oder weiß die Hölle was wirklich hier“, flüsterte ich. Langsam kam ich wieder auf die Beine. Ich höre auf dieses Buch, ich zerstöre alle Spiegel, die ich besitze, das sind sowieso nicht viele. Mit einem Stuhl in der Hand ging ich durch das Apartment und zerstöre den ersten Spiegel der im Schlafzimmer im Schrank verbaut ist.  

Alle Spiegel sind zerstört, bis auf einen, der im Badezimmer. Ich ekelte mich davor, hinein zu gehen, die Angst ist noch zu frisch. „Es hilft nichts! Durch Nichtstun komm ich hier auch nicht raus.“ Ich öffnete die Tür und trat hinein. Der Abfluss verstopfte, weshalb sich das Blut am Boden sammelte und eine riesige Blutlache  vor dem Spiegel bildete.  Ich hob den Stuhl und wollte mit ihm den Spiegel zerschmettern. Doch ich stoppte, als ich mein Spiegelbild sah. Meine Haut war grünlich und mein Gesicht war übersät von Schnittwunden. Ich sah aus wie ein Zombie in einen Horrorfilm. Ich fasste mir an die Wangen und atmete erleichtert auf als ich fühlte, dass sich alles normal anfühlte.  Aber sofort war mein Puls wieder schnell als ich bemerkte, dass sich mein Spiegelbild nicht ins Gesicht fasste. Ich wollte dieses Hölleninstrument zerschmettern,  in der Hoffnung das ich dann mein Apartment wieder verlassen könnte.

„Das würde ich lassen, wenn ich du wäre!“ Die Stimme meines Spiegelbilds klang sehr rau und meiner gar nicht ähnlich. Das Wesen hatte mir gedroht, ein weiterer Punkt hatte sich erfüllt.

„Sag mir, warum ich es nicht tun sollte!“, forderte ich ihn auf.  Er sagte nichts, sondern machte nur einen kalten Blick in die Richtung von Frau Warwick. „Ich weiß, dass du mich noch nicht töten wirst!“ Ich versuchte mit selbstbewusster Stimme zu sprechen, aber ich schaffte es trotzdem nur zittrig die Wörter auszusprechen. „Das wäre zu langweilig.“ Er grinste und die Wut kam wieder in mir hoch. Ich hob wieder den Stuhl auf und machte mich zum Schlag bereit. „Nein warte! Wenn du nicht zuschlägst, erfülle ich dir einen Wunsch.“ Ich hörte nicht auf diese Kreatur, ich erinnerte mich an das Buch. Wenn Es mit dir spricht, höre nicht auf das was Es sagt. Es lügt! Ich schlug zu und  der letzte Spiegel im Apartment ging zu Bruch.

Erneut versuchte ich mein Glück bei der Tür, vergeblich. Ich hab alle verfluchten Spiegel zerbrochen, warum bin ich noch immer gefangen? Mittlerweile war es schon 1 Uhr nachts und ich war extrem müde. Meine Angst war zwar groß, da Es immer noch im Apartment war. Aber ohne Schlaf würde ich noch verrückt werden.

Ach was soll's, einmal versuche ich noch die Tür zu öffnen. „Was zum?“ Ich spürte Freude und es war das erste Mal in dieser Nacht, dass ich gelacht hatte. Lächelnd ging ich den Flur in Richtung Treppe entlang. Endlich draußen, endlich frei! Ich bin den Albtraum entkommen und ich entschloss nie wieder ein Fuß in dieses Gott verlassene Apartment zusetzen. Ich schlief im Park der etwa 500m von meinem Apartment entfernt war. Ich überlegte was ich nun machen werde. Als ein Polizei Auto in der Nähe an hielt und mich aus meinen Gedanken riss. Sie erklärten mir, dass ich Mordverdächtig bin da in meinem Apartment eine Leiche gefunden wurde. Was könnte ich ihnen nur sagen um meine Unschuld zu beweisen?

Im Polizeirevier angekommen verhörten mich dann zwei Polizisten. „Wo waren sie letzte Nacht zwischen 22 und 2 Uhr?“ Ich antwortete: „Eingesperrt in meinen Apartment.“ Der Blick des Polizisten wurde ernster. „Also gestehen sie den Mord an Susanne Warwick?“ „Nein! Die Geschichte werdet ihr mir nicht abkaufen, aber ein Geist hat sie getötet!“, sagte ich ohne zu zögern. Ob es so eine gute Idee war, die Wahrheit zu erzählen? Beide begannen zu lachen, als sie sich wieder beruhigten, fragte der eine weiter. „Ein Geist? Und wie war das, mit eingesperrt im eigenen Apartment?“ Das wird noch eine harte Nuss, um unschuldig da raus zu kommen. „Irgendein Ding war im Apartment. Es hat Frau Warwick getötet. Und hat alle Fenster und Türen versperrt!“, ich schrie, da die Gedanken an diese Hölle zurückkamen. „Wenn alles versperrt war, wie kamen sie dann wieder raus?“, in seiner Frage lag ein sarkastischer Unterton. „ Nun aus heiteren Himmel war die Tür wieder offen.“, ich stockte. Das hörte sich einfach zu einfach an.



Schwankend erhob ich mich wieder auf die Beine. Ich war immer noch in dieser Hölle von Apartment! „Nein!“, ein langgezogener Schrei stieß aus meiner Kehle hervor. „Warum lässt du mich nicht einfach gehen!“ Meine Wut verwandelte sich in Traurigkeit. Tränen flossen über mein Gesicht. Es musste eine Ewigkeit vergangen sein, seitdem ich zuletzt geweint hatte. „Du darfst gehen. Komm ins Badezimmer!“ Seine widerwärtige Stimme klang aus dem Badezimmer. Immer noch benommen trottete ich langsam zum Badezimmer und öffnete die Tür. In der Blutlache, welche mittlerweile das ganze Badezimmer einnahm, stand ein Stuhl. Darüber hing ein Strick. „Es ist der einzige Ausweg.“, flüsterte ich leise. Ich stieg auf den Stuhl und legte den Strick um meinen Hals. Noch einen letzten Seufzer, dann flog der Stuhl um.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki