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Es war 6 Uhr morgens. Nichts Besonderes, wenn man außer Acht lässt, dass in den letzten Monaten vier Leute aus meiner Familie gestorben waren. Die Tode folgten aufeinander und einer war grausamer als der andere. Nun war meine Mutter gestorben und ich wusste nicht, ob ich es schlimmer fand allein zu sein oder in Depressionen zu versinken.

Ich sollte mir heute das Haus meiner Mutter ansehen und die wichtigsten Dinge herausholen, doch es kam mir allein beim Gedanken daran ziemlich falsch vor. Langsam erhob ich mich aus meinem Bett und zog mir frische Sachen an. Ohne Frühstück lief ich in den Garten, um frische Luft zu schnappen. Es war natürlich noch dunkel und dazu neblig, gefährlich für Autofahrer, wenn man bedenkt, dass die meisten rücksichtslos über die Straßen brettern. Als ich so darüber nachdachte, hörte ich mein Handy klingeln und zuckte zusammen, ich hatte mich übelst erschreckt. Schnell lief ich zurück und ging an mein Smartphone. "Hallo?", fragte ich und hörte ein Rauschen am Ende der Leitung, keiner meldete sich und ich fragte noch einmal: "Hallo? Ist da wer?" Die Person am Ende der Leitung erhob nach einer Weile die Stimme und sprach leise, aber zielsicher: "Du bist die nächste auf der Liste", danach war nur noch ein Piepen zu hören.

Ich bekam es mit der Angst zu tun, auch wenn es sicher nur ein Scherz war, oder doch nicht? Ich schluckte und rief meinen Anwalt an: "Jackson? Bitte, wir müssen den Termin auf 8 vorverlegen! So schnell es geht! Ich halte es hier nicht mehr aus!" "Ganz ruhig, was ist denn passiert?", fragte die verschlafene Stimme am anderen Ende der Leitung.

"Ich kann es dir nicht erklären, komm bitte zum Haus meiner Mutter, ich werde dort auf dich warten!", sagte ich und beendete das Gespräch. Ich schob mein Handy ein, schnappte mir die Autoschlüssel und lief in die Garage, wo ich meinen VW Golf startete und mich auf den Weg in die Lavenderallee machte.

Das Anwesen meiner Mutter bestand aus einem großen Garten mit einer prächtigen Villa und einem kleinen See. Als Kind war ich oft hier und fand es sehr gruselig. Ich parkte das Auto, stieg aus und rieb mir die Arme, als die Kälte und der modrige Geruch des Nebels mir eine Gänsehaut bescherten. Neugierig lief ich los, die großen Marmorstufen hinauf zu den schweren Türen. Ich fing an nervös in meiner Tasche zu wühlen, bis ich die Schlüssel fand, die zu der Tür passten. Eilig sperrte ich auf und tastete die Wand nach einem Lichtschalter ab, doch das Licht blieb aus, als ich den Schalter drückte. Vermutlich hatten die Gewitter in den letzten Tagen die Sicherung gesprengt. Ich nahm mein Handy und leuchtete mir einen Weg zum Dachboden.

Als ich die Tür öffnete, sah ich eine Gestalt am Fester sitzen. Sie war dünn und hatte dunkle Haut, man sah Teile von Knochen und stechend rote
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Augen sahen mich an. Auf dem Tisch, wo dieses Etwas saß, stand ein altes Wählscheibentelefon. "Ich habe auf dich gewartet", sagte das Wesen und ich erkannte die Stimme, die vorhin am Telefon war. Mir wurde ein Zettel hingehalten und ich las den Namen meiner Mutter darauf: "Magdalen Wright" Es war das letzte, was meine Augen in diesem Leben erblickten. Das Erste, was ich in meinem neuen Leben sah, war mein letzter Name "Lea Wright" und mein jetziger Name lautet Aresto. Ich bin ein Schatten und das nächste Mal wirst DU mein Opfer sein...Also sei vorsichtig und nimm dich vor der Dunkelheit in Acht!

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