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Komm... ja... nicht... näher!  

Verschwinde von hier!

Du hast hier nichts zu suchen!  

Tausende leise Stimmen hallten in meinen Ohren, während ich nach Hause laufen wollte. Es war ein regnerischer, düsterer Tag gewesen und ich ging von der Stille der Nacht eingehüllt durch die dunklen Gassen. Normalerweise sind sie doch gar nicht so dunkel, doch heute.... Ich weiß nicht, was los ist, es muss an diesen Stimmen liegen. 

Ich verstehe mich selbst gerade nicht, irgendwie nehme ich dieses Geflüster auf die leichte Schulter, doch irgendwie gerate ich in Panik...  

Du hast nicht mehr viel Zeit, bring dich lieber in Sicherheit!

Die Stimmen wurden lauter und ich entschied, auf die Warnungen zu reagieren. Doch wo ist diese Sicherheit? 

Als ob sie meine Gedanken gelesen hätten, antworteten die Stimmen: In die Regentonne! Gib keinen Mucks!

Ernsthaft? In eine Regentonne? Wenn mich so jemand sieht? Doch da ich Angst hatte, und nicht so wie diese eigentlich blöden Charaktere in Horrorfilmen enden wollte, die dem Feind quasi ins Gesicht laufen, tat ich das was man mir gesagt hatte. Es war total eng, und feucht, doch sie ist im Regen umgefallen, und war daher nicht voll mit Wasser. Beim Versuch, sie aufzustellen, habe ich so gut es geht probiert, kein einziges Geräusch von mir zu geben. 

Danke, du wirst es nicht bereuen.

Sagten die Stimmen im Chor.  

Ich hörte nur noch meine leisen Atemzüge und das Schlagen meines Herzens, es kam mir wie eine Ewigkeit vor, und ich überlegte schon fast, wieder heraus zu steigen, doch die Stimmen sagten, ich soll ja da drin bleiben.  

In diesem Moment hörte ich schwere Schritte, die durch die Straße hallten. Ein paar Herzschläge später sagte eine weibliche Stimme: Du kannst gehen, Kleine.

Jetzt erst fiel mir auf, dass die Stimmen unterschiedlich klangen, ein Kind, ein Mann und eine Frau. 

Verwundert machte ich mich wieder auf den Heimweg. Ich kam zu Hause an und erzählte alles meinen Eltern. Die waren teilweise verstört, aber sie sagten, ich hätte mir das doch nur eingebildet. Wie es Eltern immer sagen.  

Doch als ich am nächsten Morgen aufwachte, fragte mich mein Vater ab: 

"Wann bist du losgelaufen?" 

"Wie viele Stimmen waren es?" 

"Wie klangen sie?" 

Dies sagte er in einer Geschwindigkeit, die mich ganz schummrig machte. Ich versuchte wahrheitsgetreu zu antworten und musste zusehen, wie alle Farbe aus dem Gesicht meines Vaters verschwand. 


Vor zwei Tagen ist ein Mörder ausgebrochen, er hat eine Familie umgebracht: Mutter, Vater und ein Kind. Er wurde gestern Abend gefasst, als er in unserer Ortschaft unterwegs gewesen war.

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