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Die Luft ist dick wie Butter. Geschwängert vom Staub der Gebäude, die vor Jahren zusammenfielen. Obwohl früher Nachmittag, sieht man keinerlei Menschen auf der Straße bis auf mich. Ich bin gekleidet wie alle anderen, in dicken schwarzen Stoffkleidern und einem Schal als Sichtschutz. Sollte man versuchen normal durch den Mund zu atmen, liegt die Wahrscheinlichkeit nah, dass man sofort am Staub erstickt. Mein Magen brüllt, dass man es wahrscheinlich noch bis zum Mond hört. Es ist Tage her, seitdem ich was gegessen habe. Trinken ist kein Problem, denn vor Hunger übergebe ich mich immer öfters. Und so habe ich auch was zu trinken.


Fern am Horizont, am Ende dieser unendlichen Straße sehe ich einen Trupp Menschen. Ich brauche erst gar nicht hoffen, ich erkenne sie sofort. Läufer. Schwer bewaffnete Gesetzlose, die jeden niederschießen der ihnen in den Weg kommt. Wenn man Pech hat, vergehen sie sich noch an dir, wenn du blutend am Boden liegt und betest, dass du endlich stirbst. Doch Gott ist schon lange tot, hat diesen Ort vorher verflucht, den Sündenpfuhl in seiner Verzweiflung sich selbst überlassen. Manchmal nehmen sie die Körper mit, was sie dann mit ihnen machen, weiß keiner, man munkelt nur. Ich weiche in eine Nebenstraße aus und zu meinem Glück bemerke ich eine nur angelehnte Kellertür. Leise schlüpfe ich hinein. Es ist angenehm kühl hier unten. Ich taste mich durch die Dunkelheit und finde eine weitere Tür. Sie ist zwar geschlossen doch nicht abgeschlossen. Ich drücke mich dagegen und begbe mich in den nächsten Raum. Ein süßlicher Geruch liegt in der Luft. Ich kenne diesen Geruch nur zu gut. Verrottendes Fleisch und getrocknetes Blut.

Ich taste unter meiner Kleidung nach der Taschenlampe die ich immer dabei habe. Direkt neben dem Schlagstock. Ein kurzes Flackern und der Raum wird spärlich beleuchtet. Ich blicke auf einen Haufen Leichen, der unter einer blutbeschmierten Wand liegt. Überall liegen Körperteile herum. Vor dem Haufen hockt eine junge Frau, vielleicht zwanzig und zittert. Ich lege den Finger auf die Lippen und weise mit dem Kopf zur Tür. Draußen höre ich die Läufer vorbei gehen. Dann Schüsse und Schreie. Dann Gelächter. Raues Männergelächter. Diese miesen Drecksäue. Aber was soll man tun, schließlich muss man überleben. Ich blicke die Frau an. "Wie lange versteckst du dich hier schon?" Sie könnte nützlich sein. "Drei Wochen", antwortet sie mit bebender Stimme. Ja, sie scheint perfekt für mich. "Wovon hast du gelebt?", frage ich sie obwohl ich es mir denken kann. Verstört blickt sie den Leichenhaufen an. Ich nicke. Passiert mal, kann vorkommen, nichts tragisches. "Willst du Brot? Ich hab hier was." Ich schiebe die Hand in die Tasche und umfasse den Schlagstock. Gierig blickend kommt sie auf mich zu. "Sie... Sie sind ein guter... M... Mensch." Bin ich nicht "Ich weiß, komm her." Sie ist nah genug. Ich reiße den Schlagstock aus der Tasche und schlage ihr mit dem ersten Hieb mehrere Zähne raus. Ein Schlag auf den Kehlkopf reicht um sie am Schreien zu hindern. Immer wieder schlage ich auf ihren Kopf ein, bis mir das Blut ins Gesicht spritzt. Ich halte inne. Ihr Schädel ist nahezu komplett zerschmettert, nur ihr Mund ist noch da. Wunderbar. Ich lege sie mir auf die Schultern und trage sie hinaus. Mein Ziel ist das nächste Fleischhaus.

Die Fleischhäuser liegen am südlichen Rand der Slums. Verruchte Häuser, von denen keiner weiß, wofür sie da sind. Nur die, die dort ein und aus gehen. So wie ich. Ich entrichte wie immer meinen Obolus und schleppe die Frau die Treppe hoch. Hinter den verschlossenen Türen hört man das Klatschen von lebenden und totem Fleisch. Ich erreiche meinen Raum. Er ist so gut wie leer, nur eine Matratze an der Wand und eine Sprechanlage, wenn man noch was braucht. Sägen oder Messer oder dergleichen. Ich lege die Frau auf die Matratze und ziehe mich aus. Ich nehme mir erst den aufgeschlagenen Kopf vor. Zwar nerven die Knochensplitter, doch es ist ganz okay. Immer wieder kommt der Schlagstock zum Einsatz, manchmal reiße ich mit den Zähnen Stücke aus ihr raus. Ich gebe mich ganz meiner Lust hin.


Es dauert ein paar Stunden, aber ich habe Zeit. Als ich den Raum verlasse ist nichts mehr übrig von der Frau, nur eine blutige Wand und etliche Fleischfetzen auf dem Boden. Überall tropft mein Sperma aus ihren Körperteilen. Ich denke dass ich morgen wiederkomme. Diesmal bringe ich eine Säge mit.

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