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:♙(Original)

Ich liege in meinem Bett, ruhelos und alleine, in einer dunklen und stillen Nacht. Ich werfe mich hin und her, ich versuche eine gemütliche Stelle zu finden, doch ich fühle mich beunruhigt. Irgendetwas stimmt nicht. Ich

Gf
wälze mich hin und her bis ich endlich in einer gemütlichen Position liege.

Ich schließe meine Augen, aber es macht keinen Unterschied, es ist sowieso zu dunkel in meinem Zimmer, um irgendwas zu sehen. Ich schätze, meine Augen brauchen nur ein bisschen Zeit, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Ich liege hier, ruhig und leise in dunkler und nasser Nacht. Mein Körper ist entspannt, mein Kopf frei von Gedanken, und ich bin bereit für meine stark benötigte Ruhe. Schlagartig ist die Stille zerstört und mein Kopf füllt sich mit angsteinflößenden Gedanken als ich meine Augen aufriss.

Klopf. Klopf.

Es ist fast ohne Zweifel das Geräusch einer Faust auf Glas. Aber nein, das kann nicht sein, was würde jemanden dazu bringen, jemanden der alleine zuhause ist, aufzuwecken? Denk Logisch. Wenn jemand in mein Haus einbrechen wollte – wieso sollte man mich mit einem Klopfen warnen? Sie würden einfach einbrechen, ein lautes und offensichtliches Geräusch machen oder so leise sein wie möglich. Wieso sollten sie Klopfen?

Monster existieren nicht. Ich könnte meine Gedanken beruhigen indem ich einfach aus dem Fenster sehe, aber ich liege mit dem Rücken zum Fenster, aber ich bin zu nervös, um meinen Kopf zu drehen. Ich habe Angst, meine größte Furcht am Fenster stehen zu sehen. Aber was könnte es sein? Vielleicht ein paar Vögel, welche in mein Fenster geflogen sind. Nein, das ist zu unrealistisch. Es könnte eine Gruppe von Kindern sein, die in der Nacht draußen rumrennen und an Fenster klopfen, um was zum Lachen zu haben? Es ist eine Möglichkeit. Wenn ich so darüber nachdenke, könnte es auch nur meine Vorstellungskraft sein. Vielleicht habe ich nur ein ungewöhnliches Knarzen im Haus gehört und es mit einem Klopfen verwechselt.

Klopf. Klopf.

Nope, das war definitiv nicht meine Fantasie. Diese verdammten Kinder sind hartnäckig. Sie wollen nicht aufhören bis sie eine Reaktion bekommen. Vielleicht steht ein verrückter Freak draußen und wartet darauf dass ich rausschaue damit er durch das Fenster brechen und mich angreifen kann. Nein, das denke ich nicht. Werd nicht Paranoid. Vor allem, er ist draußen, ich bin drinnen, und bis ich das Glas nicht brechen höre weiß ich, dass ich sicher bin. Monster existieren nicht. Nebenbei, ich habe mich noch nicht bewegt, und hoffentlich denken diese Kinder dass ich ein Tiefschläfer bin und lassen mich in Ruhe.

Klopf. Klopf.

Nein, das können keine Kinder sein. Kinder würden nicht so lange warten, nur um eine Reaktion von einem einsamen Kerl zu bekommen; sie würden nur gelangweilt sein und weitergehen. Aber was könnte es sein? Wieso würde ein Serienmörder, mich, von allen anderen Menschen, als Ziel aussuchen? Denk Logisch. Monster existieren nicht. Werd‘ jetzt nicht Paranoid. Sie sind draußen, ich bin drinnen, und bis ich das Glas nicht brechen höre, weiß ich dass ich sicher bin. Aber wenn es nicht ein Monster oder irgendein Killer ist, was könnte es sonst sein? Tu einfach so als ob du schläfst, und vielleicht gehen sie dann weg.

Klopf. Klopf.

Oh Gott, ich weiß nicht welches Geräusch ich mehr hasse als dieses hartnäckige Klopfen! Bitte geh weg! Lass mich einfach in Ruhe! Es gibt keine Hoffnung. Es wird hier reinkommen und kranke und schreckliche Dinge mit mir machen. Einatmen. Atme tief ein. Ich kann spüren wie mein Herz rast und fast aus meiner Brust springt. Beruhig dich einfach.

Monster existieren nicht. Erinner‘ dich, Sie sind draußen, ich bin drinnen, und bis ich das Glas nicht brechen höre, weiß ich dass ich sicher bin. Wiederhole das. Lass dich nicht von deiner Angst beherrschen. Tu einfach so als ob du schläfst. Beweg keinen Muskel.

Klopf. Klopf.

Sie sind draußen, ich bin drinnen, und bis ich das Glas nicht brechen höre, weiß ich dass ich sicher bin. Monster existieren nicht. Tu einfach so als ob du schläfst und bete dass es weggeht.

Klopf. Klopf.

Sie sind draußen, ich bin drinnen, und bis ich das Glas nicht brechen höre, weiß ich dass ich sicher bin. Tränen der Angst beginnen von meinem Gesicht runterzufallen. Monster existieren nicht. Monster existieren NICHT. Ich beginne, zu mir selbst zu flüstern, „Sie sind draußen, ich bin drinnen, und bis ich das Glas nicht brechen höre, weiß ich dass ich sicher bin. Sie sind draußen, ich bin drinnen, und bis ich das Glas nicht brechen höre, weiß ich dass ich sicher bin.“

Klopf. Klopf.

ICH HALTE ES NICHT MEHR AUS! Ich werde noch verrückt von diesem Klopfen! Wenn ich wenigstens sehe was es ist kann ich endlich meine Ruhe haben! Atme tief durch, ich wiederhole zu mir selbst, ein letztes Mal, „Sie sind draußen, ich bin drinnen, und bis ich das Glas nicht brechen höre, weiß ich dass ich sicher bin.“ Ich atme noch ein paar Mal durch, mein Herz schlägt so schnell als wenn ich eine Meile in der Minute zurücklegen würde. Langsam drehe ich meinen Kopf zum Fenster.



Mein Herz sinkt mir in die Brust und ich habe zu viel Angst um zu schreien oder mich zu bewegen. Ich drehte meinen Kopf um eine blasse Gestalt vorzufinden, mit schwarzen Knopfaugen, welche durch mich und in meine Seele starren, als ein schreckliches Grinsen sein Gesicht erschleicht. Es stand die ganze Zeit drinnen, und klopfte an meinem Fenster. 

Zeratidus (Diskussion) 14:08, 15. Apr. 2014 (UTC)Zeratidus

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