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Ich fuhr mit meinem Roller die Straße entlang und sah plötzlich im Rand eines Waldes ein kleines Mädchen das komische Bewegungen machte. Sie hatte lange braune Harre und ein langes weißes Nachthemd das bis zum Boden herunterhing. Was zu dieser Tageszeit eigentlich ungewöhnlich war. Da es kurz vor Mittag war. Ich ging daher ohne weiter nachzudenken, zu ihr hin um sie zu fragen, warum sie denn alleine hier im Wald war. Beziehungsweise habe ich versucht zu ihr zu gelangen, doch sie lief immer weiter in den Wald hinein. Ich überlegte kurz die Polizei anzurufen und schaute dann auf mein Display. "Verdammt kein Empfang hier oben.", jammerte ich.  Da ich in einem kleinen Dorf wohnte, in der die Einwohnerzahl 800 beträgt und es in diesem Dorf nur eine Tankstelle gab in der ich eigentlich schnell hinfahren kann um Hilfe zu holen, aber irgendwas sagte mir, dass ich verpflichtet war hier zu bleiben, um dieses Mädchen zurück nachhause zu bringen oder gar irgendwo, wo es sicher war als hier oben im Waldrand. Ich schluckte meine Angst herunter und rief zu diesem kleinen Mädchen. "Hey was machst du denn hier kleines? Ist denn jemand mit dir hier oben?" Aber es kam keine Reaktion von ihr.

So langsam wurde es kalt und ich konnte sehen, wie sie auf eine Tür, die im Boden zu sehen war, lief. Ich hatte ein mulmiges Gefühl im Bauch. Allein in dieser Situation, in der ich mich befand, hätte ich mich am, liebsten verpisst. Ich sah mich in der gesamten Gegend um, ob da vielleicht irgendwo ein Erwachsener stand, der für dieses Mädchen verantwortlich sein könnte - aber da war niemand. Da ich meinen Roller am Waldrand stehen ließ, hatte ich nur eine Handtasche bei mir. Ich biss meine Zähne zusammen und folgte ihr noch eine Zeit lang, um sicher zu gehen, dass sie nicht in Gefahr war. Ich bin gut gebaut und gehe auch drei Mal die Woche in mein Stamm-Fitnesscenter um gut in Form zu bleiben. Ich bin 180 Meter groß und mich bringt eigentlich nichts so schnell aus der Verfassung. Die Tür die aus dem Boden hinausragte und das Laub, dass sich überall verteilte... das war für mich, wie in einem Horrorfilm gefangen zu sein. Aber die Neugier und der Reiz war einfach zu groß, als dass ich umkehren würde um diese ganze Sache einfach zu vergessen.

Ich lief immer tiefer in den Wald hinein. Sie rief mir mit einer unheimlichen Stimme zu. "Komm guter junge! Du wirst mir schon hier raushelfen." "Hab keine Angst - dir wird schon nichts geschehen." Diese Worte brachten mich zu der Annahme, dass ich lieber gehen sollte, wenn mir mein Leben lieb war. Ohne zu zögern drehte ich mich um und rannte so schnell wie möglich auf meinen Roller zu. "Verdammt wo ist das verdammte Ding?!", dachte ich mir. Mein Herz klopfte mit einer Geschwindigkeit, sodass ich eigentlich ein Herzinfarkt bekommen sollte. Ich hielt meine Handtasche in meinen Händen und rannte so schnell ich konnte nach Hause. Als ich zuhause ankam, schrie ich: "NEEEEEIIINNN!!!" Mein ganzes Haus war mit Feuer übersät. Hinter mir hörte ich, wie sich ein Schuss von einer Waffe löste. Ich drehte mich schlagartig um... bis ich spürte, wie sich die Kugel in meine rechte Brust bohrte. Ich sackte zu Boden. Mitten im Hof, in dem einst mein Haus stand. 

Um mich herum sah ich alles verschwommen. War das der Dank dafür, dass ich diesem Mädchen helfen wollte? "Ich habe ihm versprochen, dass ihm nichts passieren wird." Wieder diese unheimliche Stimme... es war das Mädchen aus dem Wald, das diesen Satz sagte. Das waren die letzten Worte die ich hörte, bevor ich in das weiße Licht gezogen werden sollte. Eine tiefe dunkle Stimme sagte: "Das gleiche habe ich dir auch versprochen!" Ich hörte, wie sich noch ein Schuss löste. Plötzlich sah ich, wie das kleine Mädchen mit dem Nachthemd vor mir langsam zu Boden sank. Diese dunkle Stimme die diese zwei Schüsse losließ lachte die letzten Worte, die ich hören konnte: "Wärst du bloß hineingekommen,

dann hätte dich diese Kugel nicht heimgesucht."

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