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Du hast es schon immer gesehen, weit in der Ferne. Das Monster.

Die Sonne schien, alles war gut. Mit Vergnügen aßt du deine Lieblingsspeisen, gingst hinaus in die weite Welt, wolltest sie entdecken. Dein Umfeld bereitete dir Freude, gerne unternahmst du was mit Freunden. Die Welt wirkte auf dich so farbenfroh, so lebendig, so schön. In vollen Zügen hast du dein Leben genossen und hast dich über jeden weiteren Tag gefreut. Deine Zukunft wirkte rosig, doch es rückte immer näher. Das Monster. Deine Tage verstrichen, doch mit jedem Tag näherte es sich. Das Monster.

Die sonnigen Tage wurden bewölkt, schon länger war es nicht mehr so richtig warm gewesen. Dein Lächeln hatte sich bereits etwas nach unten gezogen, doch deine Mundwinkel waren immer noch nach oben gerichtet. Du hast geweint, hast dich gefreut, hast Sympathie empfunden, hast Liebe empfunden. Warst noch immer erfolgreich, keine Gründe für Sorgen, alles lief nach Plan. Bis auf eins. Es war wieder näher gekommen. Das Monster.

Es fing an zu regnen. Grummeln legte sich über den einst blauen Himmel, welcher mittlerweile dunkelgrau bedrohlich über der Welt hing. Es war kalt, dein Lächeln war nunmehr nur noch eine gerade Linie. Einzig die kleinen Lachfalten haben noch bewiesen dass du einst gelächelt hast. Du konntest es nun ganz genau, in jedem Detail betrachten. Das Monster.

Mittlerweile ist die Welt grau. Deine Mundwinkel zeigen nun fast nach unten. Falten haben sich auf deiner Stirn breitgemacht. Du machst dir etwas zu essen. Früher hast du dieses Gericht geliebt. Doch nach dem ersten Bissen spuckst du es aus und übergibst dich. Du versuchst einen weiteren Bissen zu nehmen, doch etwas hält deine Hand fest und hindert sie daran die Gabel zum Mund zu führen. Das Monster. Du gehst nach draußen, willst deine Nerven beruhigen. Mittlerweile fällt der Regen flutartig vom Himmel, es ist dunkel und kalt. Auf Schritt und Tritt folgt es dir, es ist nun ganz nah. Du drehst dich um, um es zu betrachten, da fährt es in dich. Das Monster.

Deine Mundwinkel zeigen nach unten. Überall wo du hingehst siehst du eine triste und graue Welt. Du schreist nach Hilfe, doch keiner hört dich. Die Menschen die du siehst spiegeln deine Mimik wieder. Es frisst dich immer mehr von innen auf. Das Monster.

Du fühlst nichts mehr. In dir fühlt sich alles taub an. Du bist nur noch eine leblose, emotionslose Hülle die auf der Erde wandelt und die verbliebenen Tage absitzt. Denn es hat dich gefunden und zerstört. Das Monster.

Verfasst von ---XxHunterXx---

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