FANDOM


30. Februar 1955. Seit dem frühen Morgen tobt der Sturm über Devonshire,

Doomsday Book - 1086 - English Counties - Circuit (Cornwall, Devonshire, Somerset, Wiltshire, Dorset)

einer Grafschaft im Südwesten Englands.

Sturm ist nicht das richtige Wort, es ist ein Orkan, ein Tornado!

Ein Ausbruch der Elemente, den noch niemand in der ganzen Gegend so erlebt hat.

Wie alle Leute haben sich die Matthews in ihren Haus verbarrikadiert und warten nun auf das Ende dieser

unglaublichen Entfesslung aller Naturkräfte.

Lester und Elisabeth Matthews sind recht wohlhabende Bauern.

Sie betreiben Viehzucht in der weiteren Umgebung des Dorfes Blayford.

Elisabeth ist damit beschäftigt, ihre zwei Kinder zu beruhigen: Jimmy 12 Jahre alt,

und Luke, gerade 10 geworden. Aber zum Glück fürchten sich die Jungen nicht so sehr.

Sie haben keine Angst um sich, sie machen sich vor allen Sorgen um ihren Hund Black, der

verschwunden ist, seitdem der Sturm angefangen hat. "Mama, sag, was glaubst du denn, wo Black ist?"

"Ich hab keine Ahnung, Luke. Aber er hat sich bestimmt irgendwo verkrochen und wartet wie wir, bis der

Sturm vorbei ist.

"Er kommt aber zurück, ja?"

"Sicher doch, mach dir keine Sorgen."

Unterdessen geht Lester mit Hammer und Nägel an Türen und Fenster um zu überprüfen, ob die Bretter, mit denen

er Tür und Fenster verriegelt hat, auch wirklich festsitzen. Er klettert sogar die Leiter in der Zimmerecke hoch und

steigt auf den Dachboden: Dort kracht es entsetzlich! Es wird langsam Nacht, und der Sturm legt sich nicht.

Ganz im Gegenteil - er tobt stärker und stärker. Die Matthews sind sich sicher: Das wird eine unruhige Nacht in Blayford. Um 5 Uhr morgens, urplötzlich, legt sich der Sturm. Auf das Heulen des Windes folgt Stille -

mehr als Stille: Es ist, als ob alle Geräusche mit einem Schlag verschwunden wären, als ob irgendetwas sie erstickt hätte. Die Familie guckt aus dem Fenster. Doch sie sehen nur eine weiße Wand. Sie bemerken, dass es Schnee ist.

Eine Stunde später hören sie einen kurzen, herzzerreißenden Schrei draußen. Und gleich darauf wieder diese unheimliche Stille. Ja es ist so still das man jeden Luftzug der Matthews laut hört.

Sofort rufen die Jungs mit klirrender Stimme: "BLACK!, BLACK!!"

Da gab es keinen Zweifel. Es war das Geheule eines Hundes. Aber wo? Jimmy und Luke stürzen zur Tür und reißen sie glatt aus den Scharnieren raus, weil sie unbedingt Black finden müssen. Es schneit so heftig das Lester die zwei Jungen wieder ins Haus holt. Sie warten zwei quälende Stunden. Plötzlich hört es abrupt auf zu schneien, wie es begonnen hatte. Das Schauspiel draußen ist verblüffend: Der Sturm ist einem blauen Himmel und einer strahlender Sonne gewichen. Und auch die dicke Schneedecke ist verblüffend. Sofort rennen die Jungs wieder aus dem Haus, in der Hoffnung Black zu finden.

"BLACK?! BLAAACK!!"

Durch die eisige Kälte ist der Schnee ganz hart geworden. Jimmy und Luke laufen ums Haus herum. Nichts.

"Du! Der Backofen!"

Sofort rennen die zwei zum Backofen. Da verkriecht sich Black immer, weil es da schön warm ist. Doch auf dem Weg schrie plötzlich Luke:

"Da! Da! Guck doch!!"

Auf dem Schnee liegt eine blutiger Haufen und ein paar Büschel schwarze Haare.

"Black!... Aber wer... wer hat das getan!?" Der kleine Luke zittert am ganzen Körper.

"Bestimmt ein Wolf!"

"Nein, bestimmt nicht. Ein Wolf reißt ein Tier nicht so... schau doch, er ist zerstückelt...so als wäre Black mit einer Axt zerhackt worden... Black!" Nach ein paar Minuten der Stille, schrie Elisabeth: Jungs kommt mal her!" Sofort rennen die Jungen zur Mutter und Elisabeth zeigt Luke und Jimmy Abdrücke im Schnee.

"Diese Abdrücke da, von einen Huftier!"

"Komisch. Es sieht aus wie... wie die Hufe eines kleinen Pferdes."

"Nein! Die Abdrücke sind viel zu klein! Außerdem sind es nur zwei! Also muss es ein Tier mit nur zwei Pfoten sein!!"

"Aber Jimmy! Kein Huftier geht auf zwei Beinen!"

Die Abdrücke sind immer im Abstand von 30 Zentimeter. Mathematisch genau. Was kann es sein? Ein Zweifüßler mit Hufen, der mit kleinen, aber genauen Schritten einer Linie entlang geht, die wie mit dem Lineal gezogen ist?

Weitere rätselhafte Besonderheit: Wenn ein Tier oder ein Mensch im Schnee geht, tritt sich der Schnee fest.... hier ist es aber nicht so. An den Stellen der Hufe ist der Schnee verschwunden, als ob man ihn mit glühenden Eisen weggeschmolzen hätte.

"Verfolgen wir die Spur. Ich muss wissen was hier los ist!"

Die Abdrücke verfolgen eine kerzengerade Strecke. Immer im gleich Abstand von 30 Zentimetern.

Doch die Matthews sind nicht die Einzigen, die sich für diese Spuren interessieren. Das ganze Dorf Blayford will wissen, was es mit diesen Fußspuren auf sich hat.

Viele Stunden laufen alle nur der Spur entlang. Mittlerweile sind es locker 30 Kilometer, die diese Spur zurücklegt. Immer im gleichen Abstand. Das ist nicht normal! Nicht einmal Hindernisse wie Mauern oder Häuser konnten dieses mysteriöse "Tier" aufhalten. Die Fußspuren gehen an der anderen Seite immer weiter. Durch zwei Nachbardörfer bis aus der Stadt Devonshire hinaus. An der Grenze vieler Städten gib es Friedhöfe. So auch in Devonshire. Die Fußspuren hören an dem Bellemare-Friedhof auf. Einfach so. Die Matthews untersuchen die Grabsteine.

Allen war das einfach zu unheimlich und sie gingen schnell weg, da es langsam dunkel wurde.

Lester nahm seine Taschenlampe, die er immer bei sich hatte, und schaltete sie an.

Es war schon dunkel geworden, als die Matthews sich entschlossen haben, wieder zu gehen.

In dem Moment, als Lester die Taschenlampe ausschalten wollte, sah er etwas zwischen den Bäumen: Zwei goldgelbene Augen mit einer schlitzartigen Pupille sahen ihn fast 30 Sekunden lang an.

Er stand einfach nur da. 30 Sekunden lang. Dann verschwanden die Augen plötzlich und man hörte das Rascheln von Blättern.

Diese Nacht blieb Lester lange im Kopf, doch er sagt nichts zu seinen Kindern oder seiner Frau, da er dachte, dass es nur mehr Stress und Angst geben würde. 30 Tage später schlief Lester sehr ungemütlich im Bett mit seiner Frau. Er hatte immer die Augen im Wald in seinem Kopf, die ihm Sorgen bereiteten. Er guckte aus dem Fenster und sah, wie es draußen wieder stürmte. Genau wie vor einem Monat.

Am nächsten morgen, um genau 9:30 Uhr fuhr ein Krankenwagen und die Polizei von Devonshire vor das Haus der Matthews.

Die Nachbarn machten sich sorgen und fragten einen Polizisten, was geschehen war.

"Ich muss ihnen leider mitteilen, dass Lester Matthews verstorben ist."

"Wir haben Anzeichen von einem Kampf gefunden. Komisch war, dass Herr Matthews nicht nur von Blut überströmt ist, sondern von einer goldenen Flüssigkeit, die die gleiche Konsistenz wie Tränen hat!"

Lester Matthews wurde nur 30 Jahre alt. 30... Ist es nicht komisch? Eine "Kreatur" läuft in einem 30 Zentimeter Abstand 30 Kilometer bis zu einem Friedhof. Lester sah gelbgoldene Augen, einen Monat später, also 30 Tage, verstarb Lester, vermutlich war es Mord. Man fand eine goldene Flüssigkeit, die die gleiche Konsistenz wie Tränen hatte. Lester wurde nur 30 Jahre alt. Hab ich erwähnt, dass Black am 30.03 Geboren wurde? Wenn man die Zahl umdreht kommt immer das gleiche Datum. 30.03.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki