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Diese Geschichte ist meiner Schwester gewidmet.

Es war mal wieder eine dieser Vollmondnächte, in denen sie besser hätte im Bett bleiben sollen.

Arisu wachte auf und das Mondlicht schimmerte durch das Dachfenster ihrer Wohnung. Sie schaute auf die Uhr, es war gerade 3.35 Uhr. Eigentlich viel zu früh, um wach zu sein. Ihr Durst trieb sie in die Küche, wo sie sich ein Glas mit Leitungswasser füllte und es in kleinen Schlucken trank. Ja, das tat gut.

Was sollte sie nun tun? Es war Samstagnacht, am nächsten Morgen musste sie nicht aufstehen. Der Fernseher, eine gute Idee. Aber wo war die Fernbedienung? Ohne Licht würde die Suche lang dauern. So schaltete Arisu das Licht an und machte sich auf die Suche nach dem Objekt der Begierde. Doch was war das auf dem Boden? Ein roter Fleck! Hatte sie Nasenbluten gehabt und es nicht bemerkt? Arisu wischte sich mit mit der Hand an der Nase entlang. Sauber. "Ach was soll´s", dachte sie sich und wischte den Fleck weg.

Die Fernbedienung lag auf dem Tisch. So schaltete sie den Fernseher an und zappte durchs Programm. Da hörte sie zum ersten Mal dieses Tropfen. Hatte sie den Wasserhahn nicht richtig zugedreht? Da es sie nervte, stand Arisu vom Sofa auf und ging abermals in die Küche und wollte den Hahn richtig zudrehen. Aber nichts ging. Er war zu.

Wieder auf dem Sofa herrschte Ruhe. Aber nicht für lange. Diesmal kam es aus dem Badezimmer. Trippeln, Schleifgeräusche und das Tropfen waren zu hören. Schlaftrunken ging sie zur Tür, machte das Licht an und schaute ins Bad. Nichts zu sehen außer 5 roten Tropfen. Merkwürdig, dachte Arisu sich und ging zum Waschbecken. Der blöde Wasserhahn war trocken. Etwas krabbelte ihr Bein hoch zum Nacken hin. Als sie in den Spiegel des Hängeschränkchens schaute, packte sie etwas fest im Nacken.

Im Spiegel sah Arisu, dass es eine Hand ohne Arme war, die sie festhielt. Arisu zerrte an der Hand, doch der Griff ließ sich kaum lösen. Da tauchte im Spiegel eine weitere Hand auf. Diese war mit einem Messer bewaffnet, das sich langsam ihrer Kehle näherte. Die Todesangst kroch in Arisu hoch, Adrenalin wurde freigesetzt und sie konnte den Griff der Hand im Nacken lösen, die Hand an die Wand schleudern  und aus der Wohnung fliehen. Sie rannte zur nächsten Telefonzelle und rief die Polizei, die auch schnell eintraf.

Es wurden die zwei Familien, die ebenfalls im Haus wohnten, alle mit aufgeschlitzter Kehle gefunden.

Das Trippeln, das Arisu gehört hatte, war durch die Hände verursacht worden, die durch das offene Badfenster kamen.Die Schleifgeräusche wurden durch das Messer auf den Fliesen und das Tropfen durch herablaufen des Blutes an den Händen verursacht.

Das Messer wurde gefunden, ohne brauchbare Fingerabdrücke.

Jedoch zog Arisu weg und änderte ihren Namen noch am nächsten Tag.

Ende

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