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Seelenruhig schlief ich in meinem Bett, bis ich plötzlich etwas hörte. Es hörte sich zunächst so an, als würde jemand leise atmen. Doch mit der Zeit wurde dieses Atmen immer deutlicher. Grausam und gruselig dieses Geräusch, wenn jemand scharf und langsam die Luft einsog und dann wieder ausatmete, so dass es ein schrillen Ton pfiff. So unregelmäßig, so unnatürlich... Mir war bewusst, dass diese Art des Atmens nicht von einem Menschen stammen konnte.


Mittlerweile spürte ich ihn sogar! Dieser Luftzug, der mir Gänsehaut verpasste und meine Nackenhaare aufstellen ließ. Er war so kalt. So unmenschlich kalt, dass ich mich noch mehr unter meiner Decke versteckte, meine Augen fest zusammengekniffen. "Bitte", betete ich innerlich. "bitte lass es verschwinden, egal was es ist! Es soll aufhören!Dieses Etwas schien meine Angst förmlich gerochen zu haben, denn etwas scharfes, kaltes streifte meinen Körper, welcher nur in ein leichtes Nachtkleid gehüllt war, während es mir die Decke vom Leib zog. Es fühlte sich wie Krallen an. Scharfe, kalte Krallen. Ich vernahm ganz genau, wie diese Krallen meine Kleidung aufrissen und sich immer tiefer in meine Haut bohrten, als wäre sie nichts weiter als Butter. Jeder Schmerz, der sich durch meine Nervenbahnen zuckte, kostete mich immense Kraft und Überwindung nicht zu schreien. Jeder einzelne Tropfen Blut, der warm über meinen mittlerweilen nackten Körper floss brachte mein Herz zum rasen, aus Angst vor dem bevorstehenden Tod. Noch ein letztes Mal betete ich zu Gott, dass dies nur ein Traum sein möge und ich nicht meinem Ende begegnen würde, ehe ich qualvoll und übergossen von meinem eigenen Blut in Stücke geschlitzt wurde...


Schwer keuchend wachte ich auf. Mein Herz schlug wie wild und mein Kleid klebte durch den ganzen kalten Schweiß, welcher mir immer noch über die Stirn lief an meinem heißen Körper, der vor Aufregung zitterte. Ich atmete einfach ganz kräftig ein und aus, um mich etwas zu beruhigen. Zur Sicherheit tastete ich meinen Körper sorgfältig ab, um mich zu vergewissern, dass ich es doch nur ein Albtraum war. Erleichtert atmete ich aus, als sich dies bestätigte. Müde schaute ich auf die leuchtenden Ziffern meines Weckers: 5:30 Uhr. In zwei Stunden müsste ich aufstehen, doch ich konnte nicht einschlafen, nicht nachdem, was ich geträumt hatte... So entschied ich mich einfach zu liegen und mich der bald auftretenden Müdigkeit hinzugeben.


Fast schon wäre ich eingeschlafen, würde ich nicht diese Gestalt, die an meiner Türschwelle saß und mich beobachtete bemerken. Zwar erkannte ich sie nur schemenhaft, dennoch hatte sie die Statur und Größe eines erwachsenden Mannes. „Papa?“, flüsterte ich leise in die Dunkelheit hinein. Unsere Zimmer trennten sich nur durch eine Wand zwischen uns, deshalb wäre es gut möglich gewesen, dass er mitbekommen hatte, wie ich mich im Schlaf wälzte oder das ich mit einem Keuchen aufwachte. Egal, wie leise man auch sein mochte, mein Vater bekam alles mit. Doch wäre er dann nicht schon längst zu mir hingegangen und hätte nach mir gesehen? Plötzlich ertönte ein lautes Schnarchen aus der der anderen Seite der Wand. Mein Vater schlief also, aber... wer beobachtete mich dann?


Zweimal blinzelte ich mit den Augen und schob es auf meine Müdigkeit ab. Kopfschmerzen plagten mich zudem noch und erschwerten mir das Denken. Ich drehte mich zur Seite und zog die Decke über mich, um nicht mehr an das Ding denken geschweige denn es ansehen zu müssen. Ich brauchte einfach Schlaf, ich wollte endlich schlafen!


Seelenruhig schlief ich in meinem Bett, bis ich plötzlich etwas hörte. Es hörte sich zunächst so an, als würde jemand leise atmen. Doch mit der Zeit wurde dieses atmen immer deutlicher. Grausam und gruselig dieses Geräusch, wenn jemand scharf und langsam die Luft einsog und dann wieder ausatmete, so dass es ein schrillen Ton pfiff. So unregelmäßig, so unnatürlich... Mir war bewusst, dass diese Art des Atmens nicht von einem Menschen stammen konnte...

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