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Schon seit wir in das neue Haus umgezogen sind, gab es ein Zimmer, das mich immer beunruhigt und das ich daher immer gemieden habe. Es war ein kleines Zimmer, das als Lager genutzt wurde. Es hatte nur ein kleines Fenster, durch das fast kein Licht viel, da die Rollläden kaputt und immer unten waren. Ansonsten standen nur Schränke, ein paar Kisten und ein Regal darin.

Eines Tages, als ich spät in der Nacht allein zuhause war, suchte ich das ganze Haus nach dem Ladegerät für meine Digitalkamera ab und schließlich führte mich der Weg zuletzt nun doch in dieses Zimmer. Bevor ich das Zimmer betrat, hielt ich kurz vor dem Türrahmen inne und ging erst dann hinein. Die einzige Beleuchtung war eine alte Glühbirne, die von der Decke hing und den Raum größtenteils beleuchtete.

Schließlich fing ich an, in den Regalen zu wühlen, als ein plötzlicher Windstoß die Tür zuknallte. Für kurze Zeit herrschte Unruhe in mir. Doch gerade, als ich mich zur Tür wandte, fing das Licht an zu flackern und ging schließlich ganz aus. Ich versuchte mich zu beruhigen und tastete mich zur Tür vor, als ich auf einmal feststellte, dass dort, wo ich die Türe vermutete, eine Mauer war. Ich kam sofort auf den Gedanken, dass ich mich verirrt habe und tastete die Wand entlang.

Neben meiner Panik war ich sehr verwundert, ich hatte den Raum ganz anders in Erinnerung. Ich tastete mich über Schränke und Kartons hinweg. Schließlich, als ich alle 4 Ecken des Raumes hinter mir hatte, jagte mir ein eiskalter Schauer über den Rücken... Die Tür war weg. Mein Puls raste und ich lief von Wand zu Wand und ertastete die Möbel... Nichts außer Möbel und Gegenständen, auch das Fenster war nicht auffindbar. Was viel merkwürdiger war, ich ertastete Vasen, Stühle und Regale, an die ich mich nicht erinnern kann. Mein Herz raste und ich schnappte energisch nach Luft, verzweifelt hämmerte ich gegen die Möbel und Wände, bis ich mich schließlich wegen meiner Erschöpfung auf den Boden sinken ließ. Ich versuchte ruhig zu atmen, doch die Luft in diesem engen Raum war stickig und ich musste immer tiefer und schneller atmen.

Mit aller Kraft schnappte ich nach Luft, aber stellte keuchend fest, dass ich langsam Schwindelgefühle bekam und mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Ich glitt zu Boden, sah flackernde Lichter, spürte eine kurze Sekunde eine tiefe innere Ruhe und es war vorbei.

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