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Ein junger Mann lief durch einen dunklen Wald. Es war mitten in der Nacht und der Vollmond versuchte mit ganzer Kraft, durch die Baumkronen zu scheinen. Der Mann war zu einer Wanderung in den Wald gekommen, endeckte aber einen weiteren Pfad neben dem eigentlichen Pfad. Er beschloss, diesen Weg zu nehmen, da er Abenteuer schätzte und den ganzen Wald erkunden wollte. Doch mitten beim Laufen fiel er von einem Abhang und schlug sich den Kopf an. Orientierungslos versuchte er mit schmerzenden Kopf, den Weg zu finden, doch als er sich wieder eingefangen hatte, merkte er, dass er noch weiter vom Weg abgekommen war und es immer dunkler wurde. Er lief eine Weile durch den Wald, bis er es fand. Ein Haus, das aussah, als wäre es bewohnt, denn das Haus war schön und gut gepflegt.



Es war eines dieser Häuser, die man in einer Vorstadt findet, so richtig mit Garten und dergleichen, aber doch nicht im Wald, doch das war ihm egal. An dem Haus stand der Name der Familie und weder auf sein Klopfen noch auf sein Klingeln reagierten sie. Plötzlich fiel ihm auf, dass die Tür offen stand und er trat ein, aber nicht ohne vorher "Hallo, nicht erschrecken, ich komme rein. Hallo?" zu rufen, doch er bekam keine Antwort. Er schaute sich ein wenig um und es fiel ihm auf, dass das Haus komplett verlassen war. Es war ein zweistöckiges Haus. Im Erdgeschoss waren Küche, Salon, Wohnzimmer und die Kellertreppe. Das Merkwürdigste war, in der Küche lag Essen und das Licht und das Wasser gingen problemlos an. Der Mann dachte sich, "Was ist hier bloß los? Im ganzen Untergeschoss gibt es Strom und fließend Wasser. Wie kann das nur sein?"



Er lief nun die Treppe ins Obergeschoss hoch, denn der Keller interessierte ihn nicht. Oben angekommen sah er ein Schlafzimmer, Das Badezimmer, ein Kinderzimmer und ein Arbeitszimmer. Er ging zuerst ins Arbeitszimmer, da es am Nächsten war. Im Zimmer war das totale Chaos, Bücher über Rituale und Geister stapelten sich zu Türmen, lagen quer auf dem Boden oder standen in den Regalen. An der Wand stand ein kleiner Schreibtisch, auf dem sich verschiedene Unterlagen tümmelten. Das meiste sind Krankenhausberichte über ein kleines Mädchen namens Missy. Dieses hatte eine unheilbare, unbekannte Krankheit und das einzige, was die Krankheit wenigstens erträglicher machen könnte, wäre, aus der Stadt rauszukommen. Das Interessanteste waren ein paar Tagebuchseiten, die die Liebe des Vaters zeigen, da seine Frau ihn mit dem Kind verlassen hat und er sich seitdem um Missy kümmern musste. Das Grausamste war, als er von ihrer Krankheit erfuhr und alles daran setzte, ein Heilmittel zu finden.

Der Mann setzte sich auf einen Stuhl, der in der Ecke lag, bevor er weiterlesen konnte.

Der Vater fand nie ein Heilmittel für Missy und ihr Tod veränderte ihn komplett. Es ging weiter mit Berichten über ein Ritual, mit dem man Tote wieder zum Leben erwecken könnte. In den Büchern ging es um exakt dieses Thema und er forschte lange nach diesem Ritual und fand heraus, was man tun musste, damit es klappt.



Man muss den Leichnam der wiederzubelebenden Person in mehrere weiße Laken wickeln und der Person mit dem eigenen Blut ein Symbol auf die Stirn malen und mit dem Blut der Person dasselbe machen, nur kommt es auf die eigene Stirn. Als nächstes müsste man in einem dunklen Raum, etwa einem Keller, das Symbol auf dem Boden malen und einige komplizierte Formeln aufsagen. Damit gäbe man der Person die Hälfte seiner Lebenszeit, wodurch sie leben würde, man selber aber die Hälfte einbüßen müsste.



Der Vater meinte im Tagebuch, er hätte seine Tochter in ihr Zimmer gelegt und würde das Ritual im Keller ausführen.

Der Mann rannte ins Kinderzimmer, in welchem sich nur ein Bett befindet auf dem ein kleines Mädchen lag, welches in Laken gehüllt war und das Symbol auf der Stirn trug, aber immer noch tot war. Der Mann ging mit langsamen Schritten zum Keller und dort fand er es. Eine Leiche mit dem Symbol auf der Stirn und neben ihr lag ein Telefon und noch eine Tagebuchsseite. Auf dieser stand, dass das Ritual geklappt hätte, aber sie trotzdem sterben müssen, weil er eine Nachricht vom Arzt bekommen hat. Er leidet auch an diesem Virus und hätte höchstens noch 1 Stunde zu leben. Unten stand, er habe gehört, wie sein Kind aufgewacht ist, aber wegen seiner Lebenszeit und Kraft immer noch unter dem Virus leidet. Der Rest beschreibt, wie er und sein Kind gekämpft, aber verloren haben. Auf dem Telefon stand "Letzter Anruf: Doktor. Gestern um 20.00 Uhr"



Der Mann fing an zu weinen und rannte aus dem Haus. Da entdeckte er einen Trampelpfad, der ihn wieder auf die Straße führte, aber er weiß, er wird dieses Ereignis nie wieder vergessen.

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