Fandom

Deutsches Creepypasta Wiki

Das verlorene Spiel

6.326Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Kommentare48 Teilen

Vor einigen Jahren, bekam ich meinen Gameboy Advance, mit dem Spiel Pokémon Rubin. Es war das erste Pokémon Spiel, das ich erhielt und ebenso mein erstes Spiel überhaupt. Ich war damals als Kind ein großer Fan der Anime-Serie, doch das Spiel begeisterte mich noch mehr. Ich spielte stundenlang ohne Pause. Ich spielte mit oder ohne Freunde und Familie. Das Spiel es war ein fester Bestandteil meines Lebens und so auch ein bestimmtes Pokémon.

Es war ein Georok, ein einfaches Georok. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass dieses nur durch einen Tausch fähig war, sich zu entwickeln, darum trainierte ich es immer weiter. Ich besiegte mit ihm Groudon, wusste nicht, dass es unmöglich war, es so zu fangen. So vergingen Stunden um Stunden, Tage um Tage bis sich mein Georok letztendlich auf Level 100 befand. Zwar hat es sich nicht entwickelt, was mich immernoch verwunderte, trotzdem hatte es mir großen Spaß bereitet, mit ihm Zeit ins Training zu investieren.


Doch dann kam dieser schicksalshafte Tag, an dem mir einiges offenbart wurde. Mir wurde durch einen Kumpel klar, dass sich Georok nur durch Tausch entwickelt und nie die Chance erlangen werde, dieses legendäre besiegte Groudon zu erlangen. Also begann ich trotz all der vielen Zeit, all der Erinnerungen das Spiel von Neuem. Ich fing Groudon, erlangte wirklich alles, doch was ich nie wieder hatte, war mein Georok, das Eine welches mich solange begleitet hatte. Ich bereute es nun manchmal, neu begonnen zu haben, aber es war zu spät, ich würde es nie wieder sehen. Wäre dem nur so gewesen.

Jahre vergingen... Ich spielte immer weniger meine Rubin, doch dafür sah ich sie langsam. Ich sah ständig an verschiedensten Orten Pokémon. Ich hielt es für einen einfachen Streich meiner Fantasie. Meine Freunden sagten sie sähen auch all diese Wesen, doch allein an ihren Tonfall wusste ich, sie sagten es nur so, anders als ich meinten sie es in keinster Weise ernst. Jeder würde sich freuen, wenn er Pokémon in der Realität sehen würde, doch ich konnte nicht dafür sprechen, denn irgendwann hatte ich das Gefühl, dass sie mich jagen würden.

Es fing an, als ich ein Schwalbini zu Ostern sah, es umkreiste mich, es wollte auf mich einhacken, doch als meine Eltern hereinkamen, flog es aus der Balkontür genauso schnell, wie es zuvor erschien. Meine Eltern glaubten mir natürlich kein Wort. Dann sah ich ein Lugia eine Stadt während einer Autofahrt zerstören, in der ich mich kurz zuvor befand... Als wir weiterfuhren stellte sich uns ein Fiffyen in den Weg, wir wichen aus und bauten so einen Unfall. Wir alle überlebten ziemlich unbeschadet, doch nun hoffte ich, dass meine Eltern sich erinnern könnten, doch alles, was mit den Unfall zu tun hatte, war aus ihren Gedächtnis verschwunden.

Ich dachte mir, dass kann doch alles nicht möglich sein. Doch eines Nachts sah ich ein Hypno, wie es vor dem Bett meiner darin schlafenden Eltern stand, zu welchen ich gegangen war, da ich einfach Angst hatte und dieses Hypno labte sich an den Erinnerungen meiner Eltern, wegen diesem Wesen glaubte mir niemand. Ich wollte mich
Hypno by vonderdevil-d4iehjm.png
anschleichen und es schlagen, doch als ich es mit meiner Faust traf, drehte es sich einfach um. Ich musste nun ein zerfetztes Gesicht sehen, ein Gesicht aus dessen Augen schwarzes Blut zu laufen schien. Warum?, fragte das Hypno:      Warum hast du uns vernichtet?  Als ich diese Worte vernahm, wurde es mir endlich klar, all diese waren in meinen damaligen Team. Es fehlten nur noch zwei Stück... Lohgock und Georok.

Doch erst musste ich diesem Hypno entkommen. Es packte mich und öffnete seinen Mund. Ich musste auch den meinen öffnen, langsam spürte ich wie ich schwächer und mir immer kälter wurde. Deine Seele gehört der Vergangenheit an so wie wir. Wir wollen nur wieder mit dir vereint sein, sagte das Hypno. Es umklammerte immer mehr meine Seele. Doch dann sah ich was auf dem Schranktisch meiner Eltern. Es war der Gameboy Advance, in welchen sich Rubin befand. Dieser lag dort, da mein Vater öfters dazu neigte, selbst zu spielen. Ich packte ihn mit meiner Rechten und schlug damit auf den Schädel meines früheren Partners.

Daraufhin steckte ich ihn ein. Es ließ von mir ab und so konnte ich das Zimmer verlassen und in den Flur gehen. Die Todesangst und der Kampf um mein Leben ließen mich alles vergessen, meine Eltern sowie die Tatsache, dass all dies eigentlich nicht geschehen könnte. Doch all diese Schmerzen waren real. Als ich abbiegen wollte, konnte ich Schritte wahrnehmen. Ich drückte mich mit meinen ganzen Körper gegen die Wand und zitterte am ganzen Körper. Die Schritte kamen immer näher und wurden lauter. Ich versuchte ruhig zu atmen, doch es war mir nicht möglich. Dann plötzlich war es ganz ruhig. Ich wollte gucken, ob auf dem Gang jemand war. Als ich dies tat packte eine Hand meinen Mund, damit ich nicht schreien konnte, ich dachte es wäre um mich geschehen, doch als ich zu dem zur Hand gehörenden Wesen blickte, konnte ich sehen, dass es nur mein Nachbar war.

Die Tür war offen und ich habe komische Laute gehört. Beruhige dich und erzähl mir was hier passiert ist, sagte er. Stotternd erklärte ich: Die... die... Pokémon... die Pokémon sind hier. Sie wollen mich... meine Seele. An seinen Augen sah ich, dass er mir nicht glaubte, doch sagte er: Keine Sorge, ich werde dich beschützen. Kurz nachdem er diese Worte aussprach, erstarrte sein Blick. Ich sah wie sich langsam eine Klaue ihren Weg durch seine Brust bohrte. Er sagte Blut spuckend: Lauf. Doch ich war starr vor Angst. Es war mir kein einziger Schritt möglich, nicht einer. Plötzlich ging er in Flammen auf. Ich sah wie erst seine Haut, dann Fleisch und Knochen dahinschmolzen. Dann trat die Kreatur aus dem Schatten hervor. Es war Lohgock.

Seine Haut war abgezogen, man konnte die Muskeln erkennen. Auch weinte es die schwarzen Tränen. Es lief langsam auf mich zu und sprach dabei: Nun komme zu uns. Komme zu deiner wahren Familie. Doch endlich konnte ich wieder laufen, ich drehte um und rannte los. Ich rannte um mein Leben. Plötzlich kam eine Klaue aus der Wand auf mich zugeschnellt. Es war die Klaue Lohgocks, welche sich in eine ekelhaft lange Form gewandelt hatte. Ich konnte mich noch gerade so auf den Boden werfen, doch kam ich unsanft auf. Ich rappelte mich auf und rannte weiter, während dem Lohgock noch zwei Arme wuchsen. Sie brachen einfach aus seinem Fleisch hervor.

Dann rannte es los, doch kam ich an die Tür, öffnete diese und rannte hinaus. Da stand auch schon Georok. Ich hatte es die ganze Zeit gehofft, sagte es: Dass du es bis hier raus schaffst, damit du siehst, was du mir angetan hast. Seinem ganzen Körper fehlten Steine, aus welchen es bestand. Dann rammte es eines seiner Hände in seine Brust und holte ein Herz aus dieser hervor. Es war schwarz und schlug, trotz der Tatsache, dass es aus zwei Teilen bestand. Du hast mir mein Herz entzweit. Nun hole ich mir deins, um wieder vollkommen zu sein. Nein besser ich hole mir eine deiner heilen Hälften und gebe dir im Gegenzug eine meiner, sagte es lachte und aus der Brust. Dem Mund, den vielen Löchern und den Augen entströmte dieses schwarze Blut. Es... es tut mir so leid, sagte ich. Das weiß ich doch, sagte es und lachte auf. Warum? fragte ich. Mehr brachte ich nicht raus.

Warum ich das dann trotzdem tue? Weil du es vorher hättest wissen sollen, ich bin dein bester Freund gewesen und als solchen habe ich dich respektiert und geliebt. Du warst der, der immer mit mir in den Kampf zog, du warst der, der mich heilte, wenn ich angeschlagen war, du warst mein einziger Freund. Doch dann hast du mich und die' anderen einfach aus deinem Leben verbannt, weil dir so eine Legende wichtiger war. Du hast mich im Stich gelassen. Ich weiß, Rache soll nie der richtige Weg sein, doch für mich war und ist es nunmal der einzige Weg, um zu dir vorzudringen, erklärte es. Dann bring es hier und jetzt zu Ende, schrie ich.

Ich hatte mein Schicksal akzeptiert. ich wusste, was ich tat und gab mich in meiner kindlichen Naivität mit diesem Ausgang ab, da ich dachte, ich hätte es anders einfach nicht verdient. Es lief auf mich zu und wollte zu einem Schlag ausholen, bis ein Ruf es unterbrach. Lauf, schrieen meine Eltern aus dem Fenster: Du sollst leben und frei sein. Wir wollen das du glücklich bist. Wir wollen nicht, unsere Kinder überleben, also renn, rette dich!                            Bringe sie zum Schweigen Lohgock, befahl Georock und so fing es an, unser Haus niederzubrennen. Ich konnte nur noch die Schmerz geplagten Schreie meiner Eltern wahrnehmen.

So, wo waren wir?, fragte Georok einwenig spöttisch. Doch nun überwiegte in meinen Herzen nicht die Angst, sondern Wut,Trauer und am wichtigsten: mein Überlebenswille. Ich rannte los, Lohgock wollte mir folgen, doch hielt Georok es auf und sagte: Er hat seine Lektion gelernt, er wird von selber kommen. Ich rannte in einen nahegelegenen Wald. Ich rannte und rannte. Ich wusste nicht wie lange oder wie weit ich rannte, ich tat es, bis ich an einer Wurzel hängen blieb und ging zu Boden.

Der Gameboy Advance fiel aus meiner Hosentasche und mein ganzes Gesicht war umhüllt von Tränen. Eine nach der anderen floß über meine Wange. Mein Herz raste wie verrückt, es schmerzte so sehr. Ich war so fertig, ich wünschte, ich würde einfach einschlafen und all das würde enden. Mein Gameboy schaltete sich von selbst an, man sah den Sprite von Georok und dann die Einblendung: Dein Wunsch wird dir erfüllt. Noch bevor ich es ganz realisierte, wurde mir schwarz vor den Augen.

Ich fiel einfach so nieder und lag mit dem Gesicht gerichtet zum Gameboy auf dem Waldboden. Nun sind wir endlich wieder vereint, war nun die Einblendung auf dem Gameboy und dann sah man wie es zum normalen Spiel wechselte und der Charakter loszog um Abenteuer zu erleben. Doch es war nicht das neue Team, es war mein altes Team Hypno, Lugia, Schwalbini, Fiffyen, Lohgock und natürlich Georok.


Vergesst nie euren besten Freund... Sonst vergesst ihr womöglich euer Leben.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki