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„Essen ist fertig.“ rief Marcs Frau. Er schaute gerade Fußball. Er ist 46 Jahre alt. Die Mannschaft wurde abgepfiffen, die Sendung war vorbei. Marc schaltete auf die Nachrichten um. Wie üblich kommen zuerst die schlechten Nachrichten, dann die Guten und dann das Wetter. Er führt ein geregeltes Leben und ist sehr zufrieden. Das Einzige, was fehlt sind Kinder. Mittlerweile ist es schon zu spät und er sieht darüber hinweg. Marc schaute sich noch einen Film an und ging schlafen.


Er träumte von einer Psychiatrie. Er konnte sich nicht bewegen, denn er war an ein Bett gefesselt und wurde von zwei Doktoren transportiert. Dann schlossen sie ihn in ein Zimmer. In der Ecke hockte ein Junge. Marc ging langsam auf ihn zu und bemerkte, dass er große Löcher im Magen hatte. Dementsprechend war der Boden blutig. Als er fragen wollte, ob alles in Ordnung sei, blickte der Junge langsam auf und starrte in seine Augen. Marc bekam eine Gänsehaut. Der Junge zog ein Messer und griff Marc an. Dann erwachte er aus seinem Traum.


Er schaute auf seine Uhr. Es war 3:34. Verschwitzt stand er auf und ging in die Küche. Dort suchte er was zum Trinken. Dann hörte er ein Geräusch aus seinem Garten. Marc fragte sich, wer um diese Uhrzeit noch draußen herumläuft. Er öffnete langsam die Tür. Niemand war da. „Seltsam“ dachte er. Dann schloss er wieder die Tür und ging schlafen.


Marc war sich nicht sicher, ob er seiner Frau erzählen soll, was er geträumt hat. Er tat es nicht, denn es war ja nur ein Traum. Er aß seinen Toast, trank seinen Kaffee und ging zur Arbeit. In der Mittagspause kam ein Kollege zu ihm und fragte: „Hast du gestern die Nachrichten gesehen?“ „Nur die zweite Hälfte hab ich gesehen.“ antwortete Marc. „Ein Junge ist aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie hier in der Nähe geflohen.“ sagte sein Kollege. Marc war leicht eingeschüchtert.


Als er nach Hause fuhr, ließ er sich das durch den Kopf gehen. Er fand es seltsam, dass er von einer Psychiatrie geträumt hat und dann am nächsten Tag jemand aus einer Psychiatrie geflohen ist. Er erzählte es seiner Frau, doch sie hielt es nur für Zufall und ging schlafen. Marc befand sich wieder in der Psychiatrie.


Er befand sich wieder im Zimmer, doch der Junge war weg. Das Einzige, was übrig blieb, war die Blutpfütze. Er klopfte laut gegen die Tür und fragte, ob jemand die Pfütze wegmachen kann. Doch als Antwort bekam er: „Welche Blutpfütze?“ Er sagte nur: „Die Blutpfütze, die in der Ecke meines Zimmers ist.“ „Da ist keine.“ bekam er als Antwort.


Dann wachte er wieder auf, es war 3:34. Er hörte wieder Geräusche aus dem Garten. Doch als er die Tür öffnete, sah er, dass dort niemand war. Dann schlief er wieder ein.


Am nächsten Morgen hätte er sogar fast verschlafen, doch seine Frau weckte ihn noch rechtzeitig.

Er musste über diese Träume nachdenken. Marc fragte sich, wieso er das träumt. Wahrscheinlich hat er sich in letzter Zeit nur überarbeitet. Er muss ja nur noch heute arbeiten, dann hat er Urlaub und kann sich ein bisschen ausruhen.


Während der Arbeit passierte nichts. Es war sogar relativ ruhig heute. Also die perfekte Vorbereitung für seinen Urlaub. Er fuhr wieder nach Hause. Marc war sehr froh, doch plötzlich rannte eine verwirrte Frau auf die Straße. Er konnte noch gerade so abbremsen. Marc stieg aus und fragte, ob alles in Ordnung ist. Die Frau rannte auf ihn zu, packte ihn an und schrie: „ICH BIN ANJA SCHAEFER! HELFEN SIE MIR!“ Total verängstigt stieg er in sein Auto und fuhr weiter. Er sah nochmal in den Rückspiegel, doch sie war schon verschwunden.


Dieses Ereignis wollte er seiner Frau nicht erzählen. Er verschwieg es. Als er zu Hause ankam, schaltete er den Fernseher ein. Die Nachrichten liefen gerade mit einer Sondermeldung. Die Mutter von Chris Schäfer wurde tot in ihrer Wohnung gefunden. Ihr Name ist Anja Schäfer. Marc wurde blass und bekam eine Gänsehaut. Wegen ihm ist sie gestorben. Hätte er sie mitgenommen, wäre sie nicht gestorben. Er hatte Probleme beim einschlafen, weil er über diese Frau nachdenken musste.


Er träumte wieder von der Psychiatrie. Doch dieses mal war er nicht allein. Der Junge saß wieder in der Ecke, genau so blutig wie beim ersten Traum. Er hatte ein breites Grinsen und lachte lautstark. Marc erkannte am Lachen, dass dieser Junge ein Psychopath ist. Verängstigt klopfte er an der Tür und rief nach einem Betreuer. Doch es war niemand da. Der Junge stand auf und sagte: „Dank dir konnte ich meine Mutter ermorden. Vielen Dank!“ Dann fing er wieder an mit lachen.


Marc wachte wieder auf. So schlimm war ein Alptraum noch nie. Er schaute auf die Uhr, es war 3:34. Er hörte wieder Geräusche von draußen, doch dieses mal schaute er nicht nach.


Den nächsten Tag genoss er. Er war ruhig und es herrschte schönes Wetter. Mehr wollte er nicht. Außerdem verlief er ohne weitere Vorfälle. Am Abend klingelte das Telefon. Es war Jonas Hoffmann, der Bruder von Marc. „Etwas Schreckliches ist passiert.“ sagte er, „Unser Sohn, Karl, wurde gerade eben in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen.“ Sie unterhielten sich noch eine Weile Und Marc versuchte, ihn zu beruhigen.


In der Nacht träumte er wieder von der Psychiatrie. Der Junge saß wieder in der Ecke mit seinem breiten Grinsen. Außerdem saß nun Karl daneben und hatte ebenfalls ein breites Grinsen. Marc klopfte wieder an der Tür, doch dieses mal konnte er sie öffnen. Er rannte den Gang entlang, doch er schien ewig zu sein. Marc drehte sich um. Karl und der Junge kamen langsam auf ihn zu. Er rannte weiter. Doch obwohl die Beiden nur langsam liefen, kamen sie ihn trotzdem näher. Als er das Ende erreichte, musste er feststellen, dass er in einer Sackgasse war. Er musste ansehen, wie sie immer näher kamen, bis der Junge sein Messer heben konnte.


Er wachte auf, es war 3:34. Marc sah aus dem Fenster. Jemand war in seinem Garten. Marc öffnete die Tür, doch die Person war weg. Dann hörte ich ein Geräusch aus meinem Haus. Er ging vorsichtig in die Küche und machte den Lichtschalter an. Etwas war unter dem Tisch, doch er konnte nicht erkennen, was es war. Langsam bückte er sich und schaute nach. Dann erschrak er. Die Katze seines Nachbarn fauchte ihn an. Marc lockte sie raus und schloss die Tür. Dann ging er wieder schlafen.


Bis zur Mittagszeit war alles in Ordnung. Dann klopfte es an der Tür. Es war Karl Hoffmann. Marc war überrascht und fragte ihn, ob er nicht in der Psychiatrie bleiben sollte. Karl sagte: „Wegen guter Führung konnte ich nun raus.“ Marc war das ein bisschen suspekt. Doch er ließ ihn rein. Er nahm das Telefon und rief bei seinen Eltern an, doch sie waren nicht da. Nachdem er aufgelegt hat, fragte ihn Karl: „Hat es dir Spaß gemacht, Chris zu mobben?“ Marc war geschockt. Woher wusste Karl, dass er früher Chris gemobbt hat. „Weißt du, Chris wurde nicht ermordet, er begann Selbstmord. Es sah nur aus wie ein normaler Mord. Gleich wird er da sein, und dann nimmt er Rache.“ Dann klopfte es an der Tür. „Na los, geh schon. Er wartet auf dich.“ Marc weigerte sich, die Tür zu öffnen. Karl stand auf und öffnete sie. In dem Moment schnappte sich Marc ein Messer und versteckte es. An der Tür war aber niemand.


„Komisch.“ sagte Karl, „Marc, oder sollte ich lieber Marco Vogel, wegen dir hatte er auch eine multiple Persönlichkeitsstörung. Du hast sein Leben zur Hölle gemacht.“ Dann drehte sich Marc um. Hinter ihn stand der Junge mit den Löchern im Bauch. „Da ist er ja.“ Er hob langsam das Messer und ging auf Marc zu. Er stolperte beim Versuch auszuweichen. Marc rannte in sein Zimmer und schloss sich ein. Dort blieb er eine Weile. Es passierte nichts. Als Marc nichts mehr gehört hat, öffnete er die Tür. Er sah einen Schatten aus der Küche kommen. Langsam hob er sein Messer, rannte in die Küche und schlug zu. Seine Hände waren voller Blut.


Marc hat jedoch weder Chris noch Karl ermordet, sondern seine Frau. Fassungslos saß er neben der Leiche und entschuldigte sich die ganze Zeit. Er hörte schon die Sirenen kommen. Die Polizisten nahmen in fest und stellten fest, dass er nicht zurechnungsfähig ist. Er kam in die Psychiatrie. Er fragte, ob man Karl Hoffmann schon gefasst hat. Doch die Betreuer schauten ihn verdutzt an und sagten: „Er ist dort hinten im Zimmer. Karl ist gar nicht geflohen.“

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