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Teil 1- Der BauerBearbeiten

Erst mal entspannen, dachte er sich und machte es sich in seinem Zuhause auf seiner Couch gemütlich. "Er" war der selbst ernannte Detektiv Karl-Mayr Fink, sein "Zuhause" eine Wohnung im dritten Stock eines Wohnhauses im Wiener 3.Gemeindebezirk. Er hatte gerade einen neuen Fall gelöst, bei dem ein geistig Gestörter dachte, des Tages ein normaler Bürger und des Nachts ein, wie er sich betitelt hatte, "Proxy" der bekannten Creepypastafigur Slenderman zu sein. Der Täter hatte "im Auftrag von Slender Man" mehrere Kinder in der Nacht entführt und diese in den Lainzer Tiergarten gebracht. Was wohl gerade im Fernsehen läuft? RINGRING! RINGRING! "Viel Entspannung war das nicht.", scherzte Karl und hob sein Handy ab. "Was gibt´s?" "Kommen sie bitte so schnell wie möglich zur Zentrale! Eine Frau ruf uns entsetzt an, ihr Freund sei tot." Schon wieder ein Mord? Ich komm ja nie zum Entspannen! "Gut, ich bin gleich da."

Kurz darauf in seiner Kanzlei;

Karl öffnete die Tür: nichts deutete auf etwas ungewöhnliches hin. Wie immer stand sein Kollege und bester Freund Hannes Gruber vor ihrem Arbeitstisch und tröstete eine in Tränen aufgelöste Frau. Er wiegte sie in seinen Armen und versuchte sie zu beruhigen. "Alles wird wieder gut. Bleiben Sie ruhig." Tatsächlich beruhigte sie sich so weit, dass sie Karl wiederholen konnte, was geschehen war. "Ich k-kam i-ins Schlafz-h-h-zimmer und-...da lag er. Es war so grauenvoll!", erzählte sie. "Beruhigen Sie sich. Geht´s wieder? Gut. War irgendetwas ungewöhnlich?", fragte Hannes. Karl hörte nur stumm zu, wie immer. "h-h-Ja-h-h-h, d-das Fenster w-war zu, obw-h-h-h-ohl es vorher offen war. Ich wollte nur kurz was trinken, und als ich zurück war..." Jetzt meldete sich Karl zum ersten mal zu Wort: "Hatte die Spurensicherung der Polizei erlaubt, dass wir uns den Tatort einmal genauer ansehen, Hansi?" "Ja", war die knappe Antwort. Offensichtlich war er irritiert, dass er die Dame nichts gefragt hatte. "Madame, erlauben Sie uns, uns den Tatort mal genauer anzuschauen?" "J-Ja, gehen Sie ruhig. Das Kriseninterventionsteam wird sich um mich kümmern."

"Was denkst du, Hansi?", fragte Karl. "Dass es nicht sehr lange gedauert hat", antwortet dieser. Am Tatort angekommen, einem kleinem Haus am Stadtrand, im zweiten Stock des Hauses, umgeben von Beamten, machten sich die freiberuflichen Detektive ein Bild von der Sache. Die Leiche lag zerfleischt und aufgerissen im Bett, rot vom Blut. "Welcher Mörder schafft es, trotz abgeschlossener Tür, völlig lautlos, einen Mann zu zerfleischen, ohne dass die Frau im Bad etwas mitbekommt, ohne dass dieser schreit und das Ganze dann noch innerhalb einer guten Minute zu vollbringen?", regt Hannes zu einer Diskussion an. "Welcher Mörder benimmt sich so unmenschlich?"

!!KRACH!!

Alle im Raum drehten sich zum Fenster. Eine annähernd humanoide Kreatur stand plötzlich im Raum. Allerdings waren ihre Hände grün und sie hatte einen Schwanz, im selben Farbton wie ihre Hände und Augen, grün wie ein Smaragd.

"ICH BIN KEIN UNMENSCH!"

Flink sprintet sie zu einem Polizisten und schneidet ihm mit ihrem Schwanz die Kehle durch. Scharfes Ding!, denkt sich Karl, bleibt aber vor Angst wie gelähmt. Ebenso Hannes. Nur die Polizisten reagieren. Ziehen ihre Pistolen und versuchen zu schießen. Wohlgemerkt, versucht. Die Bestie, man hätte sie eine Echse nennen können, raste von einem Polizisten zum Anderen und bewegte sich dabei im Zickzack, sodass die Kugeln in den Wänden einschlugen. Jeder starb durch ein Körperteil der Echse, nicht durch Waffen, seien es Zähne oder der Schwanz. Nur die Hände und Füße waren ungefährlich, diese hatten nämlich keine Klauen. Wie der erste Schock nachließ, dachte sich Karl nur eines: Weg! Aber als er den ersten Schritt setzte, sah er wie die Echse bereits auf ihn zuhechtete. Er schickte noch ein Stoßgebet Richtung Himmel, da stand sie schon vor ihm. "Nenn mich NIE WIEDER UNMENSCH!" und schlug ihm auf den Kopf, sodass er zusammenbrach und bewusstlos liegenblieb. Die Echse jedoch tötete Hannes, genauso wie alle anderen Polizisten, die nicht hatten fliehen können, und kletterte auf Händen und Füßen durch das Fenster hinaus.

Als Karl aufwachte, lag er in einem Bett. Er war am Kopf bandagiert und seine Sachen lagen neben ihm. Wieso leb´ ich noch?, war sein erster Gedanke. Sein zweiter galt Hannes, dann dieser verdammten Echse. Erst jetzt, wie er seine Sachen begutachtete, fiel ihm ein Zettel auf seinen Sachen auf. Er war mit Blut geschrieben. Von einer Erkenntnis gepackt, schaute er zum Fenster. Es war offen. Jetzt erst las er den Zettel. Er war in einer wunderschönen Kalligraphie geschrieben, der Verfasser schien eine Feder benutzt zu haben. Diese Nachricht sollte sein ganzes Leben ändern. Sie lautete:

"Das war der Bauer.

Er beginnt stets das Spiel.

Dein Zug."


Zum zweiten Teil hier

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