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Teil 2- Der SpringerBearbeiten

"Das darf doch nicht wahr sein!", meint Karl-Mayr, gleich nach der Beerdigung von seinem besten Freund und Kollegen Hannes Gruber. Eine schlichte, einfache Zeremonie, wie er es gewollt hätte. Die Umstände sind dies allerdings nicht. Diese Bestie, Karl nennt sie "Gecko", ist spurlos aus der Gegend verschunden. Noch dazu wurde sie vorher noch nirgendwo gesichtet. "Mein Beileid, Karl.", richtet ihm eine Verwandte aus. "Danke", murmelt er vor sich hin. Niedergeschlagen und in Gedanken versunken macht sich Karl auf den Weg zu seiner Wohnung. Das war der Bauer. Er beginnt stets das Spiel. Dein Zug. 'Was hat Gecko damit gemeint?, überlegt er. Wer der Bauer ist, respektive war, ist eindeutig: Sein erstes Opfer Jon Jerkins Jr. Den Namen hat er von dessen Freundin erfahren, die ihn im Krankenhaus besucht hatte. Ursprünglich kam er aus Kalifornien und zog ein paar Jahre zuvor nach Wien. Kaum taucht er aus seinen Gedanken und sah auf, steht er vor seiner Tür.

Seiner offen stehenden Tür.

Lautlos zieht er seine neue Waffe und schleicht in seine Wohnung. Er hört Stimmen aus dem Wohnzimmer, gleich ihm gegenüber. Mit lautlosen Schritten geht er zum Türrahmen und schaut heimlich um die Ecke, nur um einem Polizisten und seiner Dienstwaffe direkt gegenüber zu stehen. Karl atmet aus. "Ich dachte, sie wären Gecko.", ist seine Ausrede. "Das nicht. Aber wir haben eine Spur von ihm aufgenommen! Er hat in England auf einer Pferdebahn zugeschlagen. Keine Überlebenden, aber ein Tape der Überwachungskameras. Die Spurensicherung in England arbeitet noch." Darauf hat Karl gewartet. Kaum hat der Polizist ausgeredet, rennt er zur Tür wieder heraus und ruft ein Taxi zum Flughafen. Dich krieg ich, du Bestie!

In London angekommen, fährt Karl gleich zur Rennbahn in Sussex. Er hofft, dass die Spurensicherung ihm etwas wird erzählen können. Wie ist es von Wien nach Großbritannien, einer Insel, gekommen? Kann es so weit schwimmen? Und was meinte es mit "Ich bin kein Unmensch!"? Kann es sein, dass...? QUIETSCH! "Wir sind da!" Karl bezahlt und steigt aus. Er steht vor einer etwas heruntergekommenen, aber anscheinend nicht sehr alten Rennbahn mit zwölf Spuren. Die 7.Box ist abgesperrt und umstellt von britischen Beamten, die Fotos schießen und verschiedene Beweise einsammeln. "Hello, what has happened here? (Die Briten verstehen ja kein deutsch, deswegen wird ab hier übersetzt) Einer der Polizisten dreht sich zu ihm um und schnauzt ihn an: "Halten Sie Abstand, hier gibt es nichts zu sehen!" "Ich bin im Auftrag der Österreichischen Polizei hier! Was ist hier passiert?" Die Lüge glaubend, erzählt der Beamte: "Dieser Jokey hier wurde zusammen mit seinem Pferd von einem unbekanntem Tier gerissen. Und es hat einen Zettel hinterlassen, der an einen gewissen Karl-Mayr Fink adressiert zu sein scheint. Kennen Sie den?" "Das bin ich...", wundert sich Karl. Woher kennt Gecko meinen Namen? Kennt es vielleicht meinen Vater? Karl nimmt den Zettel entgegen. Er öffnet ihn langsam...

WUSCH!

Beide stolpern nach hinten, von Gecko umgehauen. "Er hat den Zettel!" ,schreit der Polizist. Karl sprintet Gecko hinterher. Warum holt es sich den Zettel wieder? Plötzlich merkt er, dass beide auf den anliegenden Wald zulaufen. Was für ein Klischee! Gecko verschwindet zwischen den Blättern und Zweigen, Karl eilt ihm hinterher. Er läuft und läuft, doch Gecko ist zu schnell. Irgendwann verliert Karl ihn trotz aller Mühe aus den Augen und bleibt stehen. Er steht vor einer kleinen Lichtung, mittlerweile ist die Nacht hereingebrochen und es ist stockdunkel. "WO STECKST DU!?", schreit Karl, vor Wut und Rachelust für Hannes überschäumend.

"Hier."

Karl wirbelt herum, nur um hinter sich einen Schatten zwischen den Bäumen verschwinden zu sehen. Aber an einem Baum, genau vor ihm, hängt der Zettel, offen, mit Harz an den Baum geklebt:

"Der Springer ist gefallen.

Er kontrolliert die Mitte.

Ein tolles Spiel."

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