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Meine Hoffnung ist verblasst, meine Lebensfreude hinfort.

Nun sitze ich hier in meiner kleinen, grauen, kalten Zelle. Das Leben hat mir gar nichts gebracht. Meine Emotionen haben mir nur seelische Schmerzen hinzugefügt.

Nie wurde ich als ich akzeptiert! Meine Träume, meine Interessen, meine Freude. Alles wurde mir genommen! Seit meiner Geburt ist mein Leben ein einziges Trauerspiel. Früher dachte ich, jeder Mensch wird aus einem bestimmten Grund geboren. Dass jeder Mensch ein Schicksal hat, doch ich wurde eines Besseren belehrt.


So oft habe ich zu Gott gebetet, dass er mir helfe, dass ich auch endlich glücklich sein kann. Doch mit der Zeit wurde mir klar, dass es keinen Gott gibt, dass es meine Bestimmung ist, zu leiden. Jede Nacht weine ich bitterlich, denn es schmerzt fürchterlich, meine Emotionen. Wieso habe ich sie überhaupt?!? Ich hasse sie!!!

Wieso wurde mein erster Versuch, dieser Qual ein Ende zu setzen, verhindert? Sie wollen mich nur noch mehr leiden sehen! Sie haben mich in eine Anstalt gesperrt, nur weil ich diesen inneren Schmerz, welcher mich zerfrisst, loswerden will? Es sei zu meinem Besten, hieß es. Sie denken, hier können sie mich einsperren, damit ich weiter dieses grauenvolle schmerzhafte Leben führen "darf". Es gibt nichts auf dieser Welt, was mir noch lieb ist. Alle haben mir wehgetan, sind auf meinen Gefühlen herumgetrampelt.


Wieso laufen mir beim Schreiben dieses Briefes Tränen über mein Gesicht? Werde ich das Leben vermissen? Nein, was rede ich mir da bloß ein! Ich werde es niemals vermissen! Nun mache ich meinem Schmerz, meiner Trauer, einfach allem ein Ende.

Normalerweise sollte ich jetzt so etwas wie 'lebt wohl', oder 'es tut mir Leid' schreiben, aber wieso sollte ich?

Niemand wird mich vermissen. Noch nicht einmal ich selbst werde mich vermissen.


Ein Arzt öffnete am nächsten Morgen die schwere Tür. Was er fand, war ein Schock für ihn. Denn Mary Melison, ein zwölf Jahre altes Mädchen, hatte sich in dieser Nacht in ihrer Zelle erhängt. Sie wickelte sich die Bettdecke um den Hals, band das andere Ende um die Lampe, welche an der Decke befestigt ist und stieß den Stuhl um. Neben ihr auf dem Schreibtisch lag ein mit tränendurchnässter Brief. Der Arzt trat aus der Zelle und verkündete einer Frau die bittere Nachricht. Diese Frau war ihre Mutter und sie stand mit einem lecker aussehenden Erdbeerkuchen beim Eingang der Zelle.

Denn heute war Marys Geburtstag...

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