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Drei Zahlen. Der Anfang, der Weg, das Ende.


Eins


Die Eins. Anfang allen Übels. Anfang allem Guten. Doch nichts davon zeigte sich davon zuerst. Alles entstand nach und nach. Alles brauchte immerhin den Anfang. Der Anfang ist ungewiss, zeigt dir nicht, wohin es geht. Der Anfang kann hinterhältig sein, doch du hast keine andere Wahl, als ihn zu vertrauen. Da der Anfang das ist, was dich zu dem Ende führt.

Das Ende, zu diesem Zeitpunkt noch ein Traum, der niemals Realität werden könnte. Ein Traum vom Glück. Ein Traum von dem Gefühl, der unglaublichen Erlösung, die du erspüren wirst, wenn du von deinen Leiden erlöst wirst und in die Leichtigkeit des Glückes fällst.


Erster Schlag.


Zwei


Die Zeit des Reifens. Die Zeit der Beschmutzung. Die Zeit zu verderben. Die zeit der Gewöhnung. Jeder Mensch mag es anders nennen, doch es ist die Zeit, in der sich in dir etwas verändert. Inder die Dinge hässlich werden oder wunderschön. Die Zeit, in der du nicht mehr das Ziel, das Ende, herbeisehnst, sondern den Weg geniest.

Du geniest ihn mit vollster Leidenschaft, Freude, Trauer. Allem, was du aufbringen kannst. Du wirst von der Zwei verwöhnt und du wünschest, du könntest sie auf ewig festhalten, denn du hast nun Angst vor dem Ende. Du siehst dies nicht mehr als Erlösung. Du siehst es als die Gewissheit, die bisherige Freude niemals wieder zu spüren. Die traurige Gewissheit zum Ende zu kommen.


Zweiter Schlag


Drei


Das Ende. Es ist soweit. Du geniest den letzten Kuss der Zwei, die letzte Freude, das letzte Glück. Du erinnert dich an die Zwei, an die Eins und dir bleibt die Sicherheit, dass nichts davon wiederkommen wird.

Dann gibst du dich den Ende hin. Dein ganzer Körper. Dein ganzer Geist, gibt sich der drei hin. Er erschwacht. Es ist zu Ende.


Dritter Schlag


Du gehst einen Schritt zurück und betrachtest dein Kunstwerk. Du musstest sie erst töten- die eins. Es war schwer, sie hat sich sehr gut gewehrt, um sich geschlagen und du wolltest eigentlich es schnell hinter dich bringen. Aber als du ihr die Kehle dann aufgeschnitten hast... Gott dieses wunderbare, warme Blut und diese Gefühle, die du dabei empfunden hast.

Die Gefühle, als du ihr die Augen ausstachst, das Gefühl, als du ein Lächeln ihr ins Gesicht ritzte und ihr darauf die Haut abzogst, wie ein Pflaster- sorgfältig. Das Gefühl der puren Freude, von Erfülltheit und... Liebe. Ja, liebe. Du liebtest diese Frau. Jedes Fleckchen, dass du mit deinen Messer bearbeitet hast, liebtest du an ihr. Die Zwei ging schnell vorbei, zu schnell.

Denn dann war es vorbei. Die Frau war fertig. Dein Gemälde fertig gestellt... und du? Allein. Allein in dieser großen Welt, da deine Geliebte nun wieder weg ist. Es war zu Ende.

Du holst deine Sachen. Das Geld, das du der Professionellen gegeben hast, dein Hemd, deine Hose. Natürlich hast du dich vorher geduscht, du willst ja schick sein. Schick und aufgeräumt für die nächste, mit der du die drei Zahlen durchmachst.

Aylo (Diskussion) 13:01, 6. Feb. 2015 (UTC)

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